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ᐅ Neubau 2014: Probleme mit hoher Luftfeuchtigkeit im Keller


Erstellt am: 08.07.2015 13:06

Maestro1983 08.07.2015 13:06
Hallo,
hiermit möchte ich an die Experten im Forum mein Problem schildern und hoffe ich bekomme von irgendwem eine Lösung die endlich hilft.
Ich habe mich bereits Wochen im Internet „wund gelesen“ und weiss einfach nicht was ich nun machen soll.
Habe von 2013 bis Ende 2014 mein Eigenheim mit sehr viel Eigenleistung errichtet. Bis auf den Keller ist auch alles bestens!
Das Haus ist voll unterkellert. Der Keller ist auch fast bis auf Rasen/Pflasterhöhe angefüllt. An zwei Hausseiten ragt der Keller noch ca. 10-20 cm heraus. Der Rest wird spätestens August noch angefüllt.
Eckdaten:
Der Keller hat eine Bruttofläche von ca. 100 m2
Aufgeteilt in mehrere Räume. Drei Räume haben auch 1 x 1 m Fenster.
Eine gerade Treppe führt dann ins Erdgeschoss hoch in einem kleinen Durchgangsraum( ca. 6m2 groß ). Die Treppe in den Keller ist aber nicht noch mal separat mit einer Tür getrennt da dort oben es ja nur ein kleiner Raum ist. In diesem Raum ist eine Tür zur Garage und eine Tür zum Flur im EG. In dem Durchgangsraum herrscht meistens eine Temperatur von 20-24 Grad.
Bodenaufbau im Keller:
Fliesen
Estrich ca. 5 cm
PE Folie
Bitumenbahnen ( Bodenplatte komplett abgeschweißt )
24 cm Bodenplatte
10 cm Kiesschicht
Die Außenwände des Kellers sind mit 36,5 cm Porotonstein gemauert. Außen dann erst verputzt und anschließend mit Bitum-Dickbeschichtung versehen und 5 cm Perimeter Dämmung davor.
Es wurde keine Dämmung unter der Bodenplatte verbaut und die Außenwände wurden auch nicht dicker als die 5 cm gedämmt. Da es ein kalter Nutzkeller sein sollte.
Nun das große Problem:
Alle Außenwänden bekommen gerade nun zur Sommerzeit Stockflecken ( aber auch im Frühjahr hatte ich schon Probleme! ). Es riecht auch moderig in den Räumen.
Die meisten Stockflecken entstehen unten im Bodenbereich an den Wänden ( ist wohl dort am kältesten ). Aber auch weiter oben kommt schon mal der ein oder andere Fleck. Versuche dies auch immer wieder mit Brennspiritus oder ähnlichem zu bekämpfen.
Ich habe auch sämtliche Foren durchgearbeitet bezüglich Lüftverhalten oder ähnliches. Die Luftfeuchtigkeit ist immer so zwischen 75-80 %. Setzte ich ein Entfeuchter ein, geht es nur kurzfristig runter. Nach ein paar Stunden ist wieder der Spitzenwert erreicht.
Ich weiss das es auf Dauer nicht hilft zu Lüften und auf Dauer ein Gerät einsetzten bringt auch nichts. Dann Bräuchte ich in jedem Raum eins und alle müssten immer laufen. Wie man lüften soll usw…habe ich schon alles Wochenlang ausprobiert.
Es macht nur Arbeit und hilft überhaupt nicht!
Feuchtigkeit von außen durch die Wände oder Bodenplatte kann ich auch definitiv ausschließen!!! Auch Restbaufeuchte kann es nicht sein!!! Habe bereits mehrere Profi-Entfeuchter eingesetzt wo ich Wannenweise was rausgetragen hab.
Irgendwie gelangt halt die Feuchtigkeit immer wieder in den Keller und bring alles an zu gammeln.
Auch mit nachträglich eingebrachten Heizungen funktioniert es nicht. Es wird zwar minimal wärmer in den Räumen, aber es ist auch immer noch genau so feucht.
Im Keller sind es momentan so 16-18 Grad.
Wie bekomme ich nun eine geringe Luftfeuchtigkeit hin? Müssen nachträglich die Außenwände von innen gedämmt werden, damit es wärmer wird und sich die Feuchtigkeit nicht absetzten kann? Wird dadurch auch die Luftfeuchtigkeit automatisch reduziert wenn Dämmung an den Wänden klebt?
Würde es vielleicht funktionieren, wenn ich rund her rum unten an den Außenwänden im Bodenbereich eine Dämmplatte setzen würde? Also vom Boden 50 cm hoch. Wie dick sollte die Platte sein?
Den Keller von außen wieder aufbaggern und alles komplett neu dämmen ( vor allem dicker ) kann ich mir leider nicht mehr leisten. Dies würde nämlich nicht gerade günstig sein!! Zudem wäre die Bodenplatte von unten dann immer noch nicht gedämmt.
Leider wusste ich vor Baubeginn nicht, das kalte (nur minimal gedämmte) Keller so viele Probleme bereiten können! Ich kann im Keller nichts einlagern.
Ich hoffe es kann mir jemand helfen!!!
VIELEN DANK!

Voki1 08.07.2015 13:18
Maestro1983 schrieb:
Feuchtigkeit von außen durch die Wände oder Bodenplatte kann ich auch definitiv ausschließen!!! Auch Restbaufeuchte kann es nicht sein!!!

Der Logik gehorchend blieben dann ja nur die Wohnräume als Quelle des Feuchtigkeitseintrages. Das halte ich für weniger wahrscheinlich.

Hat sich das ein Sachverständiger schon angesehen und die Quelle identifiziert? Das wäre ggf. zur Vermeidung von Folgeschäden nun angesagt, wo Du zur Abhilfe nicht in der Lage bist.

Maestro1983 08.07.2015 13:34
Hallo,
danke für die schnelle Antwort. Im Erdgeschossboden haben wir 12 cm Dämmung eingebaut. Darüber ist das die Fußbodenheizung. Dies zur Info.
Einen Sachverständigen habe ich noch nicht beauftragt. Der Herr von dem ich mir die Baufeuchtegeräte geliehen hab, hat sich alles angeguckt und meine das geht schon irgendwann dann weg……dem stimme ich aber nicht zu!! Es kommt immer wieder.

Voki1 08.07.2015 13:54
Maestro1983 schrieb:
Es kommt immer wieder.

Es kommt damit "irgendwo her". Wenn selber der schadenverursachende Fehler nicht gefunden werden kann, wobei ich dem Entleiher der Entfeuchtungsgeräte möglicherweise nicht direkt zu den Fachleuten zählen würde, dann wäre der nächste Schritt wirklich der, dem Problem fachlich an den Kragen zu gehen.

Das ist schon auch deswegen wichtig, damit etwaige Gewährleistungsansprüche direkt geltend gemacht werden können und sich der Gewährleistungsverpflichtete nicht damit rausreden kann, dass hier der eigentliche Schaden durch die fachliche Untätigkeit überhaupt erst entstanden ist.

Die Untersuchung kostet erst einmal nicht sonderlich viel Geld, die sich möglicherweise anschließende Maßnahme deutlich mehr, wenn es denn ein Baumangel sein sollte. Dabei dürften Verzögerungen in der Schadenbeseitigung die Kosten eher erhöhen.

Bauexperte 08.07.2015 13:57
Maestro1983 schrieb:

Habe von 2013 bis Ende 2014 mein Eigenheim mit sehr viel Eigenleistung errichtet.
Begleitet von einem Bausachverständigen?
Maestro1983 schrieb:

Bodenaufbau im Keller:
Fliesen
Estrich ca. 5 cm
PE Folie
Bitumenbahnen ( Bodenplatte komplett abgeschweißt )
24 cm Bodenplatte
10 cm Kiesschicht
Liegt ein Bodengutachten vor?

Ich halte die 10 cm für wesentlich zu wenig, selbst bei günstigen Bodenverhältnissen; welcher Beton wurde für die Bodenplatte verwendet? Wurde über der 1. Steinreihe nochmals eine Folie eingezogen?
Maestro1983 schrieb:

Leider wusste ich vor Baubeginn nicht, das kalte (nur minimal gedämmte) Keller so viele Probleme bereiten können!
Nutzkeller, richtig erstellt, bereiten keine Probleme!

Grüße, Bauexperte

Maestro1983 08.07.2015 14:14
Hallo Bauexperte,
einen Bausachverständigen hatten wir nicht dabei. Unser Architekt hat so die Ausführungen des Kellers geplant und wir haben es in Eigenleistung ausgeführt.
Der komplette Rohbau wurde in Eigenleistung gemacht ( mit gelernten Maurern ).
Die Bodenplatte ist aus WU beton. Aber welche Sorte genau weiss ich jetzt gerade nicht. Bodenplatte wurde ja auch von oben mit Bitumenbahnen abgeschweißt.
In der ersten Steinreihe ist nochmals eine Folie eingelegt!
Würde eventuell denn Innendämmung helfen um keine kalten Außenwände zu haben?
nutzkellerbodenplatteluftfeuchtigkeitaußenwändedämmungeigenleistungtürfolietreppedurchgangsraum