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Bochum2019

Netzwerkkabel verlegen

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Da es zwei eigenständige Wohneinheiten sind, sollte es so ausgeführt werden, dass beides eigenständige Netzwerke sind. Selbst bei Familienmitgliedern ist es nicht immer gewünscht, dass man die anderen Netzwerkgeräte der anderen sieht und bei evtl. Vermietung noch wichtiger. Dies hindert dich aber nicht daran jetzt alles zusammenzuhängen.

Ich würde es wie folgt machen:

Haupthaus:
In jeden Hauptraum mind. eine LAN Doppeldose. Evtl auch mehrere Anschlüsse z.B. am TV nötig.
Hobbyräume und so Geschichten nicht vergessen.
Mindestens auf jedem Stockwerk einen LAN Anschluss an der Decke oder in Deckennähe für einen WLAN Access Point. Wenn du einen POE AP nimmst, muss auch keine Steckdose daneben sein.
Alle Netzwerkkabel enden in der Regel im HWR. Dort montiert man einen Netzwerkschrank wo alles rein kommt. Die Netzwerkkabel werden auf eine Patchpanel aufgelegt. Ein Patchpanel nichts anderes wie eine Netzwerkdosen nur mit viel mehr Anschlüssen.
Um die Netzwerkkabel zu versorgen brauchst du einen Switch der am Router hängt.
Welcher Router verwendet wird hängt von deinem Anschluss ab --> DSL, Kabel, Glasfaser?

Einliegerwohnung:
Ein Netzwerkkabel führst du vom Hauptnetzwerkschrank zur Einliegerwohnung. Dort machst du eine kleine Unterverteilung. z.B. Netzwerkkabel zum TV und wo man sonst noch LAN in der Einliegerwohnung brauchen kann. Aktuell könnte man dort eine Fritzbox im Client Mode betreiben die WLAN macht, Telefonie Anschluss hat und 3 freie LAN Ports an der FB. Man könnte das ganze aber auch mit Einzelgeräten machen. Wenn man mal in Zukunft die Netze trennen will, dann kann man mit einer anderen Konfiguration die Netzwerke trennen.

Ich hoffe ich trete dir nicht zu nahe wenn ich der empfehle, jemanden zu suchen der dich vor Ort etwas unterstützt. Grundsätzlich ist das Ganze keine Raketenwissenschaft, aber vor allem wenn es um die Details geht, sollte man etwas Ahnung davon haben.
 
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Hallo @Stadtvilla19 ,

hanse987 hat es schon sehr gut erklärt. Ich hatte dir ja (auf Grund von Links) per PN geantwortet.
Ich hole es jetzt in den öffentlichen Bereich zurück da solche Themen in letzter Zeit öfters auftauchen.
Dein Plan ist eine einfache Dose hinter dem TV, eine einfache Dose im OG für einen AP und ein Netzwerkkabel in die Einliegerwohnung. Dort eine Separate Fritzbox.
Generell sollte man immer ein Patchpanel verwenden. Bei drei Kabeln könnte man auch die (unschöne) Variante wählen und einfach an die Verlagekabel ein Keystone-Modul zu montieren. Dann Patchkabel in die Fritzbox.
Das Telefonkabel dann in deine Fritzbox einstecken und bis in die Einliegerwohnung führen.
Ich bin absolut bei @hanse987 dass du mehr Anschlüsse legen solltest und immer eine Doppeldose verwenden solltest...
Die Leitung von deinem Telefonanschluss kannst du ohne Problem um 4 Meter verlängern.
Wenn du deine Fritzbox im Haustechnikraum einbaust wirst du die meiste Zeit nur das 2,4ghz Netz nutzen können und nicht das schnellere 5ghz Band.
Insgesamt frickelst du dir in einem Neubau ein Netzwerk zusammen. Du solltest dir wie von hanse987 empfohlen jemanden suchen der etwas Ahnung von der Materie hat.
In die Haupträume sollten Doppeldosen, Deckenauslässe für APs in den meist genutzten Bereichen...
Die ganze Verteilung dann zentral in einen kleinen Netzwerkschrank mit Patchpanel und Switch.
Willst du dir wirklich alle Möglichkeiten verbauen nur um jetzt 500€ zu sparen? Später Wändeaufreißen ist teuer...
 
Ja da hat natürlich jeder ne andere Meinung, ich für meinen Teil brauche das nicht wirklich. Ich bin da nicht so ein Freak was das angeht, solange ich in jedem Raum guten Wlan Empfang habe und der Smart TV über Kabel funktioniert, reicht mir das die nächsten 30 Jahre :cool:

Wenn ich einen Ap im OG habe dann hätte ich doch wieder 5GHz im ganzen Haus ?

Aber ich verstehe langsam was ich wie zusammen knüppern muss um zum Ziel zu kommen... Von dem Router zum Switch der ist verbunden mit dem Patchpannel und von da gehen die ganzen Leitungen ab, wohin und wie viele auch immer ....

Wenn man weiß was man braucht, ist es wirklich nicht so kompliziert

danke
 
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Eben mit dieser Aussage bezüglich dem 5Ghz Wifi zeigt sich dass du zu wenig Ahnung hast.
Das 5Ghz Netz hat eine kürzere Reichweite und wird schnell von Hindernissen blockiert/stark geschwächt.
Wenn du, wie du schreibst, guten Wifi Empfang im ganzen Haus möchtest musst du ausreichend APs an den richtigen Stellen einplanen.
Wenn du bei 3 Kabel bleibst benötigst du keinen separaten Switch. Da reicht die Fritzbox.
Einfachst Lösung wäre Keystone-Module an deine 3 Verlegekabel und dann per Patchkabel mit der Fritzbox verbinden....
Im UG wist du meist im 2,4Ghz Netzwerk sein da die Fritzbox im HWR eingebaut ist. Im OG kommt es auf die Positionierung an wo der 5Ghz Empfang gegeben ist.
Wenn dir das ausreicht wäre das eine einfache und günstige Lösung. Aber sehr suboptimal.
 
Ich habe ja auch keine Ahnung o_O Aber ich habe jetzt schon mal verstanden das es doch nicht so kompliziert ist wie ich dachte.

Jetzt würde mich nur noch interessieren ob es hier gute Lösungen gibt wegen der Kabelführung. Soll man sie aus dem Boden kommen lassen und mit einem Kabelkanal aufputz zum Router führen ? Oder was gibt es für Varianten wenn man die Kabel unterputz aus der Wand kommen lassen will das es schön aussieht?
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
lasst ihr bauen?

dann sagst du deinem Elektriker wo der netzwerkschrank hin soll (auch wenn du da dann keinen hin machst sondern nur ne fritzbox) und wo die netzwerkdosen. der kümmert sich dann. am einen ende vom kabel ist dann die dose in der wand. und das andere ende vom kabel baumelt dann an der von dir gewünschten stelle aus der decke.

die aktuellen - teuren - fritzboxen können auf lanport 4 ein gäste LAN machen, das kann man dann an den port von der netzwerkdose in der ELW stecken, dann ist die ELW nur im gästelan der FB. und in der ELW steckt man noch ne FB an und lässt die ganz normal Internet über lan und wlan machen. das ist dann getrennt von deinem Heimnetz.
 
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