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ᐅ Netzersatzanlage für zwei Einfamilienhäuser


Erstellt am: 06.02.26 16:41

M
Musketier
09.02.26 09:55
Mal ein Hinweis, was uns um den Jahreswechsel zu diesem Thema passiert ist. 
Wir sind als Abteilung Mitte Dezember aus Kapazitätsgründen vorübergehend in ein älteres Verwaltungsgebäude in einem Gewerbeobjekt umgezogen. Kurz drauf ist der Strom im Stadtgebiet ausgefallen. Dabei wurde wohl die Mittelspannungsanlage für das von uns genutzte Verwaltungsgebäude und die umliegenden Produktionshallen von anderen Firmen zerstört. Die Reparatur der Mittelspannungsanlage hat sage und schreibe über 1 Monat gedauert. 

Für unser Verwaltungsgebäude wurde in der Zwischenzeit unser firmeneigener Dieselgenerator angeschlossen, so dass wir eigentlich Anfang Januar eigentlich wieder aus dem Homeoffice ins Büro wechseln konnten.
Allerdings gab es zu der Zeit regelmäßig zweistellige Minusgrade und der Generator ist eingefroren. Keine Ahnung ob hier das Thema Winter/Sommerdiesel ein Thema gespielt haben, aber ich vermute, das wurde spätestens nach dem ersten Ausfall behoben und trotzdem ist es mehrfach passiert. 
Danach wurden wir gebeten, wieder ins HO zu wechseln, bis die endgültige Reparatur der Mittelspannungsanlage durch war.
Keine Ahnung, was die produzierenden Firmen rundrum gemacht haben. Deren Energiebedarf dürfte deutlich höher liegen, als der von unserem Bürogebäude.

Was ich damit sagen will, auch wenn man vorsorgt, kann es im Notfall dann trotzdem anders laufen, als man gedacht hat, weil solch eine Lösung natürlich auch regelmäßig in Schuss gehalten werden will und ggf. auch unter extremen Bedingungen funktionieren muß.
J
Jesse Custer
09.02.26 10:02
Am Ende des Tage hast Du zwei Möglichkeiten:

- die Heizung wird trennbar - das ist die billigste Möglichkeit. Statt eines direkten Anschlusses hat das Kabel der Heizanlage quasi einen Stecker, der wiederum in eine Dose geht. Wenn Du den im Falle eines Ausfalls ziehst, kannst Du da ganz normal ein Notstromaggregat anschliessen. Problem gelöst - insofern die Heizung mit dem Strom des Generators zurecht kommt (Stichwort Stabilität / Kontinuität / Frequenz). Man nimmt in solchen Fällen gerne einen kleinen Pufferakku dazwischen...

- wenn Du allerdings ein komplettes Haus mit einer gewissen Versorgungssicherheit ausstatten möchtest, brauchst Du als erstes eine Umschaltbox, z.B. von enwitec. Die Kiste trennt die eigentliche Hausstromanlage im Falle eines Stromausfalls vom Netz. Dahinter muss dann ein entsprechender Stromversorger stehen, z.B. ein Akku samt Wechselrichter (an dem in den meisten Fällen auch eine Solaranlage hängt), der also zum einen seinen Saft aus einem Akku bezieht (irgendwas muss ja erst mal "da" sein) und dann einen Anschluss für einen externen Generator ermöglicht. So ein System läuft so lange, wie Du Sprit hast. 

Aber auf Basis der letzten Lösung auch Vorsicht:

- Du wirst interessant für Aussenstehende - ein großer Generator macht Lärm...
- Du brauchst Sprit - und zwar ganz anständig. Rechne mal mit 1 Liter / kW / h - sind also schon mal 24 Liter pro Tag bei 1kWh, die u.U. gar nicht ausreicht. 

Im Falle von Berlin kein Ding - fährst Du halt 1x am Tag in einen benachbarten Bereich, der noch Strom hat, und tankst ein paar Ersatzkanister voll. Für mich selbst sieht das Ganze aber bei einem vollflächigen Ausfall schon anders aus - ich komme auf im besten Falle ca. 200 l Sprit (2x Pkw, 4x Motorrad, 40 Liter in Ersatzkanistern), die zur Verfügung stehen...

... bei einem Angriff aus dem All also schon recht eng...

Und bevor jemand jetzt aufhorcht: nein, ich bin kein Prepper - wir haben schlicht Solar mit Notstrom, den ich ein wenig weiter gedacht habe...

Nachtrag - vergessen:

- Lösung 1 würde ich auf ca. 5.000,- Euro schätzen - Elektriker und Installationsmaterial, Akku (anständig), Generator (acuh anständig)
- Lösung 2 wird je nach Akku und Generator auf alle Fälle 5-stellig.
M
MachsSelbst
09.02.26 21:11
Bedenkt dabei auch:
In einem wirklichen Ernstfall, also einem längeren Stromausfall oder noch schlimmeren Szenarien, seid ihr mit so einer Anlage der Anziehungspunkt Nr. 1.
Das wird sehr gerne vergessen oder bewusst verdrängt.

Wenn die ganze Siedlung im Winter bei -10°C Außentemperatur droht zu erfrieren, werden die das nicht brav in ihren ungeheizten dunkeln Häusern tun, sondern bei euch anklopfen. Erst höflich, aber wenn ihr nicht aufmacht, dann auch recht zügig mit nem Hammer oder einer Schaufel.

Das ist so wie der Irrglaube, eine Waffe im Haus oder in der Tasche unterwegs würde einen retten. Das Gegenteil ist der Fall, Menschen mit einer Waffe werden bei einem Überfall sogar häufiger getötet, weil die Situation schneller eskaliert, nicht selten sogar von ihrer eigenen Waffe. 

Spart euch die 10, 20kEUR und geht davon 100, 200x essen. Hilft den Restaurants und bringt euch letztlich mehr, als eine teuere Anlage, die vermutlich nie zum Einsatz kommt... und wenn, euch sogar in echte Lebensgefahr bringen könnte...
I
In der Ruine
10.02.26 06:56
Ich glaube auch, dass ein Kamin und eine Photovoltaikanlage mit Akku und Notstromfunktion für etwas Licht und den Tiefkühler reicht. 
P
Pianist
10.02.26 07:52
Vielen Dank für alle nützlichen Gedanken, ich sehe das ja im Prinzip genauso. Mein Vater ist schon ziemlich alt und krank, daher vermutlich die besondere Sichtweise auf Probleme aller Art, die er gerne ausschalten möchte. Sein ganzes Haus ist auch mit allen möglichen Querriegelschlössern und mit Stangen vor den Fenstern gesichert, damit niemand einbrechen kann. Mich nervt das alles total, zumal er jeden, der ihm geistig nicht folgen kann, für bescheuert hält.

Als Geste des guten Willens, dass ich mich um seine Belange kümmere, werde ich ihm vorschlagen, in beiden Häusern einen externen Einspeisepunkt zu installieren, um dann bei Bedarf die beiden Heizungsanlagen von außen mit Strom versorgen zu können. Hat jemand eine Ahnung, was eine rund 25 Jahre alte Viessmann-Ölzentralheizung mit Brenner, Steuerung und Umwälzpumpe so ungefähr braucht?

Da dürfte jedenfalls auch ein relativ kleiner Generator ausreichend sein, und wenn man den mit HVO100 befüllt und alle halbe Jahre mal startet, dürfte der auch funktionsfähig bleiben.

Ich würde für mein Haus viel eher mal über eine kleine USV nachdenken, um wenigstens die Computer geordnet herunterfahren zu können. Weiterarbeiten kann man dann zwar nicht, aber man hat wenigstens keine weiteren Schäden. Am realistischsten ist ja, dass mal ein Bagger eine Leitung durchhackt, und das nach ein paar Stunden repariert ist.
F
familie_s
10.02.26 10:21
Unser Vermieter tickt da ähnlich. Der hat bei sich und in dem Haus das wir bewohnen, Notstromumschalter eingebaut und Benzin-Generatoren angeschafft. Schon vor Jahren. 
generatorstromreparaturheizung