Mehrfamilienhaus ohne Beteiligung Ehepartner - Eigentumsfrage

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Ich moechte zur eigentlichen Frage nur empfehlen einen Ehevertrag zu machen.

Aber ich haette einige Fragen an Dich.
Wie baut man 4 WE fuer 250 k?
Wie soll das mit der GFZ und GRZ funktionieren?
Wie viele Stellplaetze sind im betreffenden Baugebiet gefordert?
 
Geht doch bitte beide(!) zusammen(!) zu einem Anwalt und lasst Euch beraten. In einem Ehevertrag kann man so ziemlich alles regeln. Es gibt durchaus Situationen in denen es sich anbietet, dass ein Ehepartner das unternehmerische Risiko trägt und die/der andere das Vermögen „sichert“, also z.B. die eigene Immobilie besitzt.

Das kann (und sollte) man dann in einem Ehevertrag für den hoffentlich unwahrscheinlich Fall einer Trennung wieder ausgleichen.

Sieh es als Chance, Euer Vermögen vor Zugriffen durch Banken etc. zu sichern.
 
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Die Situation hat doch zwei Komponenten. Eine rechtliche und eine emotionale. Die rechtliche ist nüchtern zu klären, wer bezahlt es, wer steht im Grundbuch, wer in der Finanzierung und was passiert bei einer Trennung (=Ehevertrag)?

Die emotionale muss jeder für sich selber beantworten. Ist es automatisch ein gemeinsames Projekt, wenn _ein_ Ehepartner ein Haus baut? Ist es ein gemeinsames Projekt wenn beide Zeit in den Bau investieren? Ist es auch ein gemeinsames Projekt, wenn einer Zeit investiert und der/die andere den Rücken dafür freihält? All das kann man natürlich ebenfalls in einem Ehevertrag berücksichtigen.

Daher ist der Hinweis zum Ehevertrag, bzw zur Beratung durch einen RA schon passend. Und oft können die einem auch bei der emotionalen Komponente einen Denkanstoß geben…
 
Was wollt Ihr jetzt alle mit einem Ehevertrag? Der TE will ja gerade, das sein Projekt = ein gemeinsames Projekt wird.
Ich kann das auch nicht verstehen... wo ist denn das Problem? Ich würde da gar nichts regeln...
Dass die Frau damit nichts zu tun haben will... was erwartet sie denn? Dass Du das Geld verbuddelst, bis sie nicht mehr ist? Dass Du es verschenkst? Ablehnst?
So einen Spruch „ich will nichts damit zutun haben“ ist irgendwie völlig verquer als Ehepartner. Nehmen wir mal an, es handelt sich um griffige 10000€, dann würde man sagen „ist Dein Geld. Gib es für Dich aus“. Aber so?
Nein. Dein Haus, Dein Kredit.
... der Kredit wird ja eh aus gemeinsamen Zugewinn, sprich monatlichen Gehältern abbezahlt - oder wird da jetzt angefangen mit getrennten Kassen? Das wäre ja nicht selten, aber wenn Du Dein Geld nur fürs MFH nimmst, Mieteinnahmen dann auch nur auf das Mieteinnahmenkonto, woran sie nicht will... irgendwie schon eine kleine Kampf- und Trennungsansage von Deiner Frau, oder? o_O
Und Du willst sie mit ins Boot holen - wegen der Verwaltung? Verantwortung? Oder der Kosten?

Ich finde es alles nachvollziehbarer, wenn man als Frau ins Boot geholt werden möchte, der Erbe aber erstmal alles für sich organisieren möchte.
Sachen gibts ...
 
Lest doch mal den Eingangspost.

Da gibt's eine Diskrepanz zwischen:

1. Seine Frau will nichts damit zu tun haben und er fragt wenn er alleine im Grundbuch steht, damit die Sache geritzt ist.

2. Er will dass es am liebsten Beiden gehört.

Daher meine Frage auf Seite 1 was der TE denn nun will.
 
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