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ᐅ Langsam doch Zweifle an Finanzierung


Erstellt am: 09.06.2016 16:16

Payday 11.06.2016 08:43
insgesamt werden mit gewaltigen summen gespielt. das Haus wird richtig teuer (deutlichst über 1mio Mark! ), das Eigenkapital ist gut, für diese Hausgröße aber eher schwach. 500.000€ Kredit bei 5k Haushaltseinkommen ist mehr als sportlich, wenn der übliche normalverdienerhaushalt mit 4000€ sich normal maximal ~250.000€ beleiht (1000€rate/Monat). 500.000€ bekommt man so kaum je zurückgezahlt (die Zinsen sind ja schon gewaltig).
es wird also knallhart darauf spekuliert, das die Eltern kräftig vererben. das ist halt recht riskant und hat auch eine makabere Note. das Haus haben sie dir schon überschrieben, was aber überhaupt nichts bedeutet. deine Eltern haben noch eine satte summe Geld so liegen. wenn beide nun zum Pflegefall werden, was mehr oder weniger jeden irgendwann passiert, ist das Geld ratz fatz weg. ist das Geld dann weg, wird das Haus verwertet. der Staat kommt also bei dir an und will die Differenz zwischen Rente und kosten von dir. kannst dann natürlich bar zahlen oder das Haus verkaufen. weiterhin haben einige rüstige Rentner es auch darauf, sich von ihren lebenslangen ersparnissen selber was zu gönnen. mit 350.000€ könnte man auch paar Jahre toll reisen, nen Sportwagen kaufen oder oder oder...
am ende ist das Geld alle, ihr zahlt 10jahre für die pflege, weil "die alten einfach nicht sterben wollen" und geht pleite. und alles nur, weil ihr einfach nicht warten könnt und bereits jetzt ihr Geld ausgeben wollt. ihr habt eine Eigentumswohnung, welche quasi bezahlt ist (15.000€ Restschuld bei 100.000 Eigenkapital hrhr...). wie alt seit ihr, das ihr nicht noch 10jahre warten könnt? wenn deine Eltern gestorben sind und das Haus und auch noch ein Großteil des Geldes da ist, könnte man mit den verkauf der Eigentumswohnung das neue Haus dann bar bezahlen! oder man zieht in das bereits überschriebene Haus ein und renoviert mal ganz kräftig.

wenns ums Grundstück geht: kauft es heute (ohne Kredit!) und lasst es dann liegen. bei guter Lage verkauft sich das teil in falle des falls in 10jahren auch wie geschnitten Brot.

Bauexperte 11.06.2016 09:09
Guten Tag,
cybergnom schrieb:

- 350.000€ reiner Hausbau (nach vielen Gesprächen mit Freunden und Bauunternehmern sind wir auf ungefähr diesen Betrag gekommen, geplant sind 180-200 m² Wohnfläche mit Keller)
Ich weiß ja nicht, was Du mit Freunden/BU besprochen hast, realistisch sind TEUR 350 für 180 qm GF nur dann, wenn mit dem Preis ausschließlich der Standard abgedeckt ist; auch nur klassische Bauweise. Neben Malerarbeiten und Bodenbelägen, sind bspw. weder eine Lüftung, noch elektrische Rollläden oder andere nice to have abgedeckt, welche Bauherren dieser Tage gerne verbaut wissen.
cybergnom schrieb:

- 70.000€ Nebenkosten (Erarbeiten, Steuern, Versicherungen, etc.)
Ist ein Bodenaustausch erforderlich oder wie kommst Du auf diese Summe?


f-pNo schrieb:

Die potenzielle Pflege der Eltern (bzw. die Kosten) hängen doch über jedem Hausbauer als Damoklesschwert (auch dies ist makaber).
Wieso makaber, was meinst Du damit?

Grüße, Bauexperte

Elina 11.06.2016 13:28
Bevor man zur Pflege oder den Kosten für Eltern herangezogen wird, muß man aber schon ordentlich verdienen. Da bleibt ein sehr hoher Selbstbehalt, über den man erst mal drüber kommen muß.

HilfeHilfe 11.06.2016 23:33
Elina schrieb:
Bevor man zur Pflege oder den Kosten für Eltern herangezogen wird, muß man aber schon ordentlich verdienen. Da bleibt ein sehr hoher Selbstbehalt, über den man erst mal drüber kommen muß.
Kann ich nur bestätigen , zumal Wohneigentum eh geschützt ist

f-pNo 13.06.2016 08:08
f-pNo schrieb:


Andererseits: Die potenzielle Pflege der Eltern (bzw. die Kosten) hängen doch über jedem Hausbauer als Damoklesschwert (auch dies ist makaber).
Bauexperte schrieb:


Wieso makaber, was meinst Du damit?

Naja - es ist zwar einerseits Realität, dass eine zukünftige Pflege von Eltern "die beste Finanzierung" zerhauen kann, aber der Begriff Damoklesschwert ist aus meiner Sicht negativ behaftet. Ich finde, dass die Pflege der Eltern, denen ich viel zu verdanken habe (in meinem Fall) in Verbindung mit dem Wort "Damoklesschwert" einen negativen Beigeschmack hat (sozial/ethisch gesehen).

Nichtsdestotrotz kann der Eintritt dieses Falles auch uns sehr treffen und ggf. an die Grenzen bringen, weshalb ich trotzdem diesen Begriff verwendet habe.

PS: Mit den Einkommensgrenzen hierzu habe ich mich bisher nicht beschäftigt - vielleicht wird es also doch nicht so heiß gegessen.

Peanuts74 13.06.2016 09:35
Also 500 k€ Kredit bei ca. 4500.- Einkommen finde ich sehr sportlich, wir haben bei fast dem gleichen Einkommen "nur" 270 k€ und finden das schon viel.
Ich würde dann doch eher bei der Größe des Hauses noch mal den Rotstift ansetzen, auch wenn Du jetzt schreibst, es MUSS so groß sein. Was ist, wenn Ihr mal älter seid und die Kinder außer Haus? Ich erlebe es tagtäglich, dass viele ältere Leute dann schweren Herzens ihr Haus verkaufen (müssen), weil es einfach zu groß und zu teuer ist sowie zu viel Arbeit macht.
Gerade mit Keller sind auch 160 m² geräumig, wenn man den Schnitt gut wählt und den kann man bei einem Neubau ja zum Glück frei wählen.
Nebenkosten und Puffer sind auch recht hoch (besser als zu klein, die Außenanlage kostet auch immens), aber ich würde eine oder zumindest eine halbe Nummer kleiner bauen und dann sind die Bedenken und Zweifel deutlich kleiner.
krediteigenkapitaleigentumswohnungeinkommen