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ᐅ Langsam doch Zweifle an Finanzierung


Erstellt am: 09.06.2016 16:16

Otus11 09.06.2016 16:58
cybergnom schrieb:
Kann man die irgendwann kommenden Erb-Vermögenswerte mit einplanen als Sicherheit (später ca. 1.700€ Miete als Extra-Geld) oder sollte man einen Neubau komplett isoliert betrachten?

Die Vermögenswerte der Eltern schmelzen wie Eis in der Sonne dahin im Falle von Pflegebedürftigkeit der Eltern ....

f-pNo 09.06.2016 17:03
Also - die Besicherung des Kredites ist kein Problem (sprecht aber mit euren Eltern drüber, damit die nicht aus allen Wolken fallen).
(z.B. Grundschuld eintragen lassen auf Haus)
An Eurer Stelle würde ich zudem versuchen, den Restkredit von der Eigentumswohnung platt zu machen. (neue Grundstück auf die Eigentumswohnung)

Mit diesen Sicherheiten solltet Ihr annähernd perfekte Konditionen erhalten (fast zu 100% abgesichert).
Oder könnten die Nießbrauchsrechte hier Wertmindernd sein - Frage an die Kreditexperten unter uns Bankern?


Jetzt kommt aber die Schwierigkeit:
Wenn man mal mit durchschnittlich 5% Annuität rechnet, bist Du bei 500 TEUR bei ner mtl. Rate von ca. 2.100 Euro.
So lange Ihr beide verdient, sollte dies kein Problem darstellen.
Wenn aber Kinder um die Ecke kommen, sieht es böse aus. Da wirst Du allein die Rate nicht mehr tragen können.

Ein paar Anregungen zur Lösung:
1.
Soweit Du Einzelkind bist - könnte Dein Vater Euch evtl. mit einem Teil des Aktienfonds unterstützen (100-150 TEUR - da würden noch 200 - 250 TEUR als Absicherung für Deine Eltern übrig bleiben).
ACHTUNG hierbei: Solltest Du im Vorfeld schon das Haus überschrieben bekommen haben, sprich vorher mit einem Steuerberater. Stichwort: Schenkungs- und Erbschaftssteuer / Freibeträge. Nicht dass Ihr hier unnötig kräftig Steuern zahlen müsst.

2.
Etwas kleiner bauen. Muss der Keller zwingend sein? 35-40 TEUR

3.
Möglicherweise habt Ihr die Nebenkosten ( ) und den Puffer etwas zu hoch angesetzt. Wir haben zwar gerade einen Thread am laufen, bei dem dieser Puffer sinnvoll wäre, aber ich halte ihn für sehr hoch. Näheres erfahrt Ihr vermutlich beim Schaulaufen der Baufirmen.

PS: Sehr gut, dass Du Nebenjob der Frau und Provisionen nicht eingerechnet hast. Dies gibt noch mal nen zusätzlichen Kapitalpuffer von ca. 800 Euro p. Monat.

Abzahler 09.06.2016 17:04
Dem TE und seiner Frau gehören doch zwei Immobilien. Beide zwar mit Wohnrecht, aber wieso sollte man die nicht als Sicherheit mit einbeziehen können? Irgendeinen Wert abzüglich Wohnrecht muss da doch geben.

f-pNo 09.06.2016 17:05
Otus11 schrieb:
Die Vermögenswerte der Eltern schmelzen wie Eis in der Sonne dahin im Falle von Pflegebedürftigkeit der Eltern ....

Wenn die Vermögenswerte anderweitig verbraucht sind, müssen dann die Kinder einspringen. Da das Haus frei wird (ich weiß, klingt makaber), kommen da Mieteinnahmen, welche wahrscheinlich für die Pflege darauf gehen.

Andererseits: Die potenzielle Pflege der Eltern (bzw. die Kosten) hängen doch über jedem Hausbauer als Damoklesschwert (auch dies ist makaber).

lastdrop 09.06.2016 17:44
Abzahler schrieb:
Dem TE und seiner Frau gehören doch zwei Immobilien. Beide zwar mit Wohnrecht, aber wieso sollte man die nicht als Sicherheit mit einbeziehen können? Irgendeinen Wert abzüglich Wohnrecht muss da doch geben.

Diese Vermögenswerte generieren keine Cashflows, aus denen Zins und Tilgung bedient werden können. Daher hilft es nur eingeschränkt: Besicherung ja, aber nicht Kapitaldienst.

Musketier 09.06.2016 19:08
lastdrop schrieb:
Diese Vermögenswerte generieren keine Cashflows, aus denen Zins und Tilgung bedient werden können. Daher hilft es nur eingeschränkt: Besicherung ja, aber nicht Kapitaldienst.
Vielleicht generieren Sie sogar Kosten. Je nach Vertragsgestaltung zu den Nebenkosten und Instandhaltungskosten.
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