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ᐅ Lage am Immobilienmarkt... Wahnsinn


Erstellt am: 12.11.19 18:29

Wiesel2920.11.19 07:29
Also ich halte ja die Panik bezüglich neuem Dach, Heizung, Fenster etc. für maßlos übertrieben. Klar sollte man das generell auf dem Schirm haben aber wann kommt es denn mal tatsächlich dazu?

Dach? Sind die heutigen Materialien so schlecht, dass man die nach 30 Jahren vergessen kann? Bei uns in der Gegend werden Dächer ausschließlich neu gemacht wenn nachträglich Dachgauben eingebaut werden. Ansonsten werden hier bei uns in der Gegend keine Dächer neu gemacht.

Fenster? Kann man austauschen muss man aber nicht. Sind heutzutage ja eh schon alle 3-Fach-verglast.

Heizung? Ich kenn niemanden bei dem die Heizung "nur" 15 Jahre gehalten hat. Oder sind die heutigen Heizung so schlecht, dass man die auch nach relativ kurzer zeit auf den Müll schmeißen kann?
Man liest halt immer nur von den Extremfällen bei denen es schief gelaufen ist aber von den 99% bei denen alles reibungslos gut geht hört man nichts, weil das interessiert ja niemanden

Grüße
Farilo20.11.19 07:31
Bookstar schrieb:

Wie kommst du auf diesen sehr skurilen Wert und warum machst du es nur daran fest?
Moin Bookstar,

auf diesen Wert komme ich, weil ich das gefühlte Durchschnittsgehalt und das durchschnittliche Eigenkapital der potenziellen Hauskäufer zugrunde lege und diese dann als "normale Umstände" bezeichne.

Sprich, gefühlt haben Menschen die sich ernsthaft über ein Hauskauf Gedanken machen ein Gehalt zwischen 4-6k. Das Eigenkapital liegt gefühlt bei ca 40-70k.
Auf Basis dieser Zahlen kann ich niemanden ruhigen Gewissens empfehlen, sich ein Einfamilienhaus für 650k zu kaufen.

Wenn diese Personen dann z.B. 230k finanzieren müssen, dann ist das immer noch extrem viel... Gleichzeitig aber wesentlich machbarer als z.B. 400-500k zu finanzieren.

Gleichzeitig ist das Verlustrisiko geringer, wenn man dann doch im Fall der Fälle das Haus verkaufen muss. (Klar... Lage Lage Lage. Aber 120km entfernt vom nächsten Bäcker kostet ne Hütte in DE halt auch keine 300k).

Und die monatliche Belastung bei einer Finanzierung von z.B. 230k ist halt wesentlich entspannter als von einer 500k Finanzierung. Die übersteht dann auch mal Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung, etc...

Edit: Klar, wenn man 400k erbt oder über 8-10k Einkommen hat, dann ist die Zahl von ca 300k natürlich Hinfällig.
Aber für "normale" Menschen denke ich, ist das schon ne ordentliche Ansage.
nordanney20.11.19 08:03
Farilo schrieb:

35Jahre lang ne Butze abbezahlen und dann noch mntl. 340EUR Wohngeld zahlen, um Dinge zu "verbessern"/"reparieren/"auszutauschen" die man eigentlich nicht möchte.
Nur zwei Anmerkungen:
1. warum zieht er nicht aus, wenn alles so schrecklich ist?
2. von 340€ Wohngeld (heißt eigentlich Hausgeld) sind 250€ Betriebskosten wie Heizung u.a., der Rest ist die Instandhaltungsrücklage. Die Betriebskosten hat er auch als Mieter. Alternative als Mieter wären 700€ Kaltmiete (nicht im Ballungszentrum oder besonderer Lage) und 250€ Nebenkosten. Was ist finanziell wohl attraktiver?
Joedreck20.11.19 08:27
Na das kommt darauf an. Es kann durchaus sein, dass er hier nur von der Instandhaltungsrücklage spricht. Dh Nebenkosten könnten noch dazu kommen.
Dann kann es sein, dass die 700€ Wohnung moderner und renoviert ist. Seine nicht, da er das eben nicht durchgeführt hat.
Und Hand aufs Herz. Die deutschen verändern ungern etwas an ihrer Situation. Lieber wird gemeckert bis der Arzt kommt. Und gerade älteren Menschen fällt Veränderung schwer.
Ja, selbst schuld. Aber menschlich.
Ob es wirklich so ist weiß ich nicht. Aber es kann durchaus sein.

Ich persönlich habe die Einstellung, dass ich mich dem Leben anpasse. Als ich sesshaft wurde mit 24 hab ich das erste Haus gekauft. Es wurde mit 32 zu klein, wegen der Familie. Also anderes Haus gekauft, das alte verkauft.
Sind die Kinder raus, spielen wir schon mit dem Gedanken zu verkaufen, das Geld in eine Ferienwohnung zu stecken und uns Stadtnah eine hübsche Wohnung zu mieten.
Der Rest ist doch nur Geld. Das kommt und geht. Solange man die Familie ernähren kann und keiner betteln muss, ist doch alles gut.
nordanney20.11.19 08:48
Joedreck schrieb:

Ich persönlich habe die Einstellung, dass ich mich dem Leben anpasse.
Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen! Bin mit Mitte 40 auch schon in der vierten eigenen Immobilien und schon wieder auf der Suche nach Nummer 5.
Joedreck schrieb:

Na das kommt darauf an. Es kann durchaus sein, dass er hier nur von der Instandhaltungsrücklage spricht.
So eine hohe Rücklagenbildung habe ich in meinem gesamten Berufsleben noch nicht gesehen. Die 340€ mtl. passen von der Höhe perfekt zum Hausgeld.
Joedreck schrieb:

Dann kann es sein, dass die 700€ Wohnung moderner und renoviert ist. Seine nicht, da er das eben nicht durchgeführt hat.
Persönliches Pech. Seine Wohnung schick halten kostet halt Geld - entweder man investiert es im Rahmen der Renovierung seiner Eigentumswohnung oder man investiert es über die Miete, wenn der Vermieter Renovierungen vornimmt. Bezahlen muss man so oder so.
Pamiko20.11.19 09:18
Hier kommen teilweise wirklich sehr abstruse Argumente.
Ich wollte mit meinem Post nur verdeutlichen dass es keinen Sinn macht Miete mit Eigentum zu vergleichen da dies nicht nur über den monatlichen Zahlbetrag möglich ist. Das verstehen leider viele nicht.

Anderes Beispiel: wir haben mal eine ETW gekauft. Wohnung super aber in einem Haus mit 6 Wohnungen war ein Eigentümer dabei der allen das Leben zur Hölle gemacht hat. Nach langer Leidenszeit haben alle ihre Wohnung verkauft, auch wir. Insgesamt war es ein Verlustgeschäft.
Bei einer Mietwohnung hätte man nach 3 Monaten einfach ausziehen können...

Also nicht immer nur die Aspekte berücksichtigen die einem für die eigene Argumentation gerade passen
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