ᐅ Lärmprobleme Schallschutz Neubau Doppelhaushälfte?
Erstellt am: 05.07.2020 14:32
Alessandro 06.07.2020 11:13
schon klar, deswegen schrieb ich auch dass es so "aussieht".
Für mich als Laie...
Für mich als Laie...
Pinkiponk 06.07.2020 11:20
Denex07 schrieb:
Wir haben nun für das anstehende Wochenende ein Termin mit dem Vermieter vereinbart.Da bin ich froh für Euch, dass Ihr "nur" Mieter seid. Ich denke auch, Euch bleibt nur Ausziehen. K1300S 06.07.2020 11:40
Ich würde auch vermuten, dass hier nur ein Sachverständiger Aufschluss darüber geben kann, ob der Schallschutz den ARdT entspricht. Bspw. kenne ich allerdings die Trennfuge bei Doppelhäusern nur so, dass zwischen den beiden Hälften der Kommunwand Mineralwolle eingebaut wird, die genau das akustische Verbinden (durch Mörtelreste) vermeidet. Dass man dennoch ein wenig vom Nachbarn mitbekommt, ist wohl ohne speziellen Aufwand nicht ganz zu vermeiden.
Snowy36 10.07.2020 09:42
Und , bist du ausgezogen ?
11ant 10.07.2020 12:29
Ich könnte mir gut vorstellen, daß es sich hier nicht um ein Doppelhaus aus zwei Hälften handelt, sondern um ein Zweifamilienhaus in Doppelhausgestalt auf einem Grundstück. Am wahrscheinlichsten wären dann eine durchgehende Bodenplatte und ein durchgehender Dachstuhl, und die Trennfuge in der zweischaligen "Haustrennwand" praktisch ohne Funktion.
Grundsätzlich ist auch die winzigste Schallbrücke wirksam und werden z.B. Rohre gerne unterschätzt. Aber auch kleinste Mörtelbatzen "wirken Wunder". In die Haustrennfuge gehört schlicht NICHTS (zwischen den Haustrennwänden selbst) bzw. eine elastische Abdichtung an den Fassadenkanten dieser Fuge. Nach der Zeichnung hege ich den Verdacht, daß diese Trennfuge sich auf die Verblendschicht beschränkt und das WDVS dahinter durchgängig ist - auch dies wäre ein exzellenter Übertrager. Eine Folie zwischen den Haushälften würde m.E. der Bösewicht nicht sein. Wenn man umgekehrt im "Nachbarhaus" nichts aus Eurer Hälfte hört, könnte das Schwimmen des Estrichs eventuell nur in der anderen Hälfte mangelhaft ausgeführt sein. Als Eigentümer würde ich einen Sachverständigen holen (der jede meiner Spekulationen verifizieren könnte, freilich nicht per Ferndiagnose), aber als Mieter erschiene mir Auszug der einfachste Weg. Allerdings: an Euch wird des nicht liegen, d.h. der Vermieter wird mit jedem Nachmieter dasselbe Problem haben und dementsprechend ein Interesse, die Mängel abzustellen.
Grundsätzlich ist auch die winzigste Schallbrücke wirksam und werden z.B. Rohre gerne unterschätzt. Aber auch kleinste Mörtelbatzen "wirken Wunder". In die Haustrennfuge gehört schlicht NICHTS (zwischen den Haustrennwänden selbst) bzw. eine elastische Abdichtung an den Fassadenkanten dieser Fuge. Nach der Zeichnung hege ich den Verdacht, daß diese Trennfuge sich auf die Verblendschicht beschränkt und das WDVS dahinter durchgängig ist - auch dies wäre ein exzellenter Übertrager. Eine Folie zwischen den Haushälften würde m.E. der Bösewicht nicht sein. Wenn man umgekehrt im "Nachbarhaus" nichts aus Eurer Hälfte hört, könnte das Schwimmen des Estrichs eventuell nur in der anderen Hälfte mangelhaft ausgeführt sein. Als Eigentümer würde ich einen Sachverständigen holen (der jede meiner Spekulationen verifizieren könnte, freilich nicht per Ferndiagnose), aber als Mieter erschiene mir Auszug der einfachste Weg. Allerdings: an Euch wird des nicht liegen, d.h. der Vermieter wird mit jedem Nachmieter dasselbe Problem haben und dementsprechend ein Interesse, die Mängel abzustellen.
Snowy36 11.07.2020 16:25
Na ja die anderen Mieter stört es ja nicht ich braucht nur nochmals so welche finden dann erspart der Vermieter sich den Stress u Ärger