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ᐅ Kreidefarbe, wie geht man damit um?


Erstellt am: 11.07.2019 18:41

Steffi33 13.07.2019 10:06
Hallo Yvonne, hier habe ich keinen Rat. Mit Kreidefarbe habe ich noch nicht gestrichen. Ich habe dafür bisher immer mit Latexfarbe genommen. Alternativ hatten wir von unseren Dachlatten noch weiße Farbe (Remmers Rofalin Acryl) übrig... damit habe ich auch Holz im Innenbereich gestrichen. Das muss aber nach dem ersten Anstrich übergeschliffen werden. Der zweite Anstrich wird dann sehr schön seidenmatt.

Beispiel selbst gebaute Durchgangszarge (aus rohen Baumarktbrettern), gestrichen mit der Remmers-Farbe:


Heller Flur mit grauen Wänden, links Schrank, rechts Bank mit Kissen, Tür am Ende.


LG Steffi

fach1werk 01.08.2019 07:57
Liebe Yvonne,

hab Dich erst jetzt entdeckt, war in Urlaub.
Kreidefarbe wird zwar verkauft für Shabby-Anstriche, aber das ist keine strapazierfähige Beschichtung. Du hättest am Schreibtisch bald speckige Ecken die shabby in echt darstellen, einzige Ausnahme, Du gehst am Schluss noch mal mit einer Versiegelung drüber. Davon wird es aber nicht wirklich stoßfester nur wischfester.

Wenns denn nun unbedingt diese Farbe sein soll, dann lege ihr eine dünne Schicht absperrendes Material drunter, dieses darf auch runterverdünnt sein. Das macht, dass die Oberschicht gleichmäßig zieht. Den Grad wie viel sie zieht, kannst Du über die Verdünnung des absperrenden Materials einstellen. Dafür wäre ich gemein: Ich würde z.B. einen stoßfesten wasserlöslichen Treppenlack nehmen, preiswert und gibts überall. Dann Beschichtung wie gewünscht. Falls jemand weniger fit in DIY ist als Du: Ziehen bedeutet in diesem Fall, das Flüssige der Farbe verdünnisiert sich kapillar in den Untergrund, das Feste bleibt oben stehen und bildet das sichtbare Volumen, das man als Struktur sieht und vielleicht nicht haben möchte.

Allgemein würde ich eine Shabby-Optik eher mit einer farbigen Grundierung als Unterbau und mit (hoch)pigmentierten, wahrscheinlich weissen Wachsen obenauf herstellen. Ein solches Wachs mit etwas Pigment aufzupeppen wenn es einem nicht genug deckt geht schon, aber Menge vorsichtig dosieren oder gleich das Passende kaufen. Wachse sind easy aufzutragen, super nachzuarbeiten und Du kannst später in gewissem Maß damit nachpflegen wenn mal was zu sehr abgeschabt wurde. Keinesfalls ziehen sie Verschmutzungen an so wie Kreidefarbe mit ihrer offenporigen Struktur. Aber auch Hartwachse tragen sich peu a peu ab bei häufiger mechanischer Belastung.

Klar geht Latexfarbe erst mal, ich würde aber Abstand nehmen. Das bleibt nicht sehr lange schön. Latexfarbe ist eigentlich eine Dispersion mit erhöhtem Binderanteil. Binder ist ein Reinacrylat in wässriger Lösung. Dispersionsfarben enthalten oft Füllstoffe aus dem mineralischen Bereich (Schwerspat), das macht sie dick und schwer. Diese Füllstoffe nehmen Verschmutzungen an. Wischfest wird Latexfarbe durch den Binder. Dieser ist teuer, weshalb nur das Mindestmaß drin ist. Binder selbst trocknet auch nicht hart auf: Er bildet in seiner Reinform getrocknet ein dehnbares Plastikhäutchen.

Hoffe, Du erhältst ein schönes Stück!

Viele Grüße Gabriele

ypg 01.08.2019 20:49
Liebe Gabriele,
Danke für Deine ausführliche Antwort.
Ich bin aber schon durch. Fazit: künstliche Oberflächen decken besser als lasiertes Holz. Perfekt muss selbstgestrichenes aber nicht sein. Deshalb über ich mich in Toleranz.
Der Schreibtisch ist mit seiner 50er Tiefe für meinen Rechner zu schmal und musste wieder weichen. Trotz der Wachsschicht
Ein neuer zog somit ins Büro. Und da ich eine ganze Runderneuerung gemacht habe, also auch die Wände, ist das Zimmer schon nahe am perfekten Typwechsel. Möbel waren hier Beiwerk.
Ich werde jetzt die Kreidefarbreste für Kleinigkeiten wie Bilderrahmen und co. aufbrauchen.
remmerslatexfarbeholzanstrichbeschichtungschreibtischfüllstoffe