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ᐅ Kosteneffizienz vers. Heizsysteme langfristig, Fußbodenheizung, alle Kosten


Erstellt am: 11.01.13 10:21

Jasper11.01.13 10:21
Wenn ich, wie gerade geschehen, hier im Forum in das Suchfeld den Begriff "Kosteneffizienz" eingebe, um mich erst über schon Geschriebenes zu informieren, bevor ich ein neues Thema aufmache, kommt ein "Kein Ergebnis gefunden" Also ist "Kosteneffizenz" noch nicht betrachtet und diskutiert worden. Dann also los:

Wie sind eigentlich die verschiedenen aktuellen Beheizungskonzepte hinsichtlich der zu erwartenden Gesamtkosten über einen längeren Zeitraum (also vielleicht 20 Jahre) zu bewerten?

Unter Gesamtkosten meine ich
Erstellungskosten der Gesamtanlage bei Neubau (In unserem Falle ein 130Quadratmeter Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung):
auch die notwendige oder eben auch nicht notwendige Infrastruktur- z.B Gasanschluss, Schornstein),
geschätzte Energiekosten,
regelmäßige Wartungen und eventuelle Verschleißreparaturen,
Rückstellungen für Neuanschaffung nach Lebensdauerende.

Von unserer jetzigen Gasheizung mit einfachem Niedrigenergiekessel und nebenstehendem unabhängigem Warmwasserbereiter -alles Baujahr 1991- weiß ich jedoch, dass ich in 20 Jahren jährlich ca 100 Euro für die Wartung durch den Heizungsbauer und ca 650 Euro für Verschleißreparaturen incl. Austausch der Pumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe bezahlt habe. (Jährlicher durchschnittlicher Gas-Verbrauch für Heizung und Warmwasser über 20 Jahre gemittelt: 21000 kWh für einen 2 Personen-Haushalt. Einfamilienhaus 130Qm Bj.1991)

Hintergrund ist die gerade erhaltene Aussage eines Schlüsselfertig-Hausanbieters: Eine komplette Heizung mit Gasbrennwerttherme kostet komplett 3.500 Euro, mit einer Wärmepumpe 20.000 Euro. Ich halte diese Aussage schon mal gefühlsmäßig für falsch, habe aber noch keine anderen Aussagen dazu gehört.

Wie sehen also die Kostenfaktoren aus, die die Anbieter der verschiedenen Heizsysteme gerne verschweigen?

Gruß Jasper
Der Da11.01.13 11:40
Für die reinen Anschaffungskosten mag der Verkäufer recht haben. Allerdings brauchst du bei der Gastherme noch einen gasanschluss (ca 2000 €) Und ggfs noch Gasleitungen im Haus, je nachdem wo die Heizung rein kommt.
Eine Wärmepumpe mit Standard Tiefenbohrung würde uns für einen Aufpreis von 17 000 € angeboten. Jedoch bestand ein Kostenrisiko was die Bohrung anging. Diese hätte teurer werden können. Flächenkollectoren wollen wir nicht, da wir einen Nutzgarten haben wollen (Bäume, Gemüse ...)
Unsere Viessmann Gastherme Vitodens 300-W kostet bei Amazon ca 4000 €.
Unsere in etwa erwarteten Heizkosten für Warmwasser und Heizung sind ca 50 €/Monat ca 10 000 kwh/a. (Kfw 40 + Solar + Holzofen im Wohnzimmer)
Die Heizkosten sind ein Erfahrungswert eines Bekannten mit dem selben Typenhaus und etwa gleichen Heizgewohnheiten. Heisst Schlafzimmer ungeheizt, und im Winter abends jeden Abend Holz im Ofen.
Holz kostet uns fast nix.
€uro wird jetzt sicher die Hände überm Kopf zusammenschlagen, aber für uns passt unser Konzept. 😀 Geht vielleicht effizienter, aber bei uns war Gas alternativlos, da wir mit Gas kochen. 😀
€uro11.01.13 12:18
Der Da schrieb:
...Unsere Viessmann Gastherme Vitodens 300-W kostet bei Amazon ca 4000 €.
Unsere in etwa erwarteten Heizkosten für Warmwasser und Heizung sind ca 50 €/Monat ca 10 000 kwh/a. (KFW 40 + Solar + Holzofen im Wohnzimmer)
Ich hoffe die Erwartungen stehen im Verhältnis zum Investment bzw. dem Kapitaldienst hierfür ;-)
Der Da schrieb:
...€uro wird jetzt sicher die Hände überm Kopf zusammenschlagen, aber für uns passt unser Konzept.
Warum? Das ist doch in völlig in Ordnung. Jeder sollte mit seiner gewählten Lösung leben und auch glücklich sein. Zu ändern ist das nachträglich meist wenig, sofern nicht z.B. HK. Ob sie unter den spezifischen Umständen tatsächlich optimal ist, steht auf einem völlig anderen Blatt!
Ein universelles "Allheilmittel" für all und jeden ist es jedoch nicht!

v.g.
Jasper11.01.13 13:42
Mit meinen Angaben zur Ist-Situation will ich darstellen, dass ich weiß, was ich in den vergangenen 20 Jahren an Verbrauchs,-Wartungs-,und Reparaturkosten hatte. In einem nach damaligem Stand der Technik gebauten und mit einfachstem Standardgaskessel (ohne jegliche Regelung und auch keine Außenfühler) Sondern mit Drehknopf am Kessel: Nach rechts drehen Vorlauftemperatur höher - nach links drehen Vorlauftemperatur geringer). Ich finde das war nicht sonderlich viel.

Wenn nun für einen Neubau (Mit wesentlich geringerem Wärmeenergiebedarf) die Gasbrennwertherme für 3.500 Euro oder alternativ Wärmepumpe mit Tiefbohrung für 20.000 Euro angeboten wird, und der Verkäufer das mit nur noch ein Drittel der Energiekosten der Wärmepumpe gegenüber den Energiekosten des Gasbrennwertgerätes schmackhaft machen will, dann können sich der Gaspreis und auch der Strompreis sicher innerhalb von 20 Jahren gerne verfünffachen und ich wäre mit der "Billigtechnik" immer noch geringer in den Gesamtkosten.
Ja wenn ich denn zum Vergleich nur wüsste, welche Wartungskosten so eine Wärmepumpe pro Jahr kostet...

Gruß Jasper
€uro11.01.13 16:18
Jasper schrieb:
...Ja wenn ich denn zum Vergleich nur wüsste, welche Wartungskosten so eine Wärmepumpe pro Jahr kostet...
Warum interessiert Dich das überhaupt?
Bei Wärmepumpe sind keinerlei Wartungskosten von Nöten, bestenfalls bei Luftwärmepumpe mit Kältemittel > 3 kg.

v.g.
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