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ᐅ Kostenabschätzung Architekt Einfamilienhaus. Eure Einschätzung


Erstellt am: 03.04.2015 12:35

Tichu78 03.04.2015 18:36
Interessantes Thema .... darf ich fragen was ihr für den Entwurf bezahlt habt?

Wie genau die Kostenberechnung ist kann ich dir leider nicht sagen, aber vielleicht helfen dir meine "aktuellen" Gedankengänge.

Mein Gefühl ist eine Art Verkaufstaktik vom Architekt. vorausgesetzt ihr habt wirklich deutlich klar gemacht, daß das Haus inkl. allen Nebenkosten (Baunebenkosten, Außenanlage, Carport, Küche, etc.) Max. 260.000 EUR kosten darf, ist es nicht ok ein Haus schmackhaft zu machen, daß wesentlich (> 5-10%) mehr kostet. Man muss höllisch aufpassen wenn man einem Architekt sagt das Haus darf so und so viel kosten! Architekten rechnen meistens ohne Mwst. und packen Außenanlage, Carport, Küche & Co in die Nebenkosten, die zuerstmal die Bausumme für ihr Honorar nicht betreffen. Ich orientiere mich an der DIN 276 Kostengruppe 300 + 400 (bei 100 + 200 bin ich mir gerade unsicher ... sollte wohl mit drin sein?). Hatte auch schon einen Architekt, der sein Honorar nicht in die "Bausumme" eingerechnet hat und schwups waren 30000 EUR mehr zu Buche.
Daher rate ich euch befasst euch intensiv mit den Nebenkosten so gut es geht ... Honorar, Erschließung, Erdarbeiten, eure Extrawünsche (die kommen! ), Außenanlage, Carport/Garage, etc.. Da sind Ruck zuck 50.000 EUR zusammen. Umso intensiver ihr euch mit Details vor Vertragsunterschrift befasst umso mehr wird euch bewusst welche Kosten auf euch zukommen KÖNNEN! Wie viel es genau ist wird euch kaum einer garantieren können. Daher ist es schon mal ein guter Schachzug gewesen 260.000€ statt den maximalen 280.000€ gesagt zu haben. Bleibt dabei! So ein Puffer ist schnell aufgebraucht ... schlechter Boden, Altlasten, steigende Handwerkerkosten und besonders schlimm sind die Bauherrenwünsche .
Wenn das Geld nicht reicht muss das Haus halt kleiner oder ohne Klimaschutz Schnickschnack ausfallen. Im ersten Moment ist es ziemlich hart wenn das Wunschhaus mehr kostet als veranschlagt, aber mit der Zeit ist es beruhigender etwas in Aussicht zu haben bei dem man keine Geldprobleme sieht.

Von daher wird es nicht viel Sinn machen hier im Forum nachzuhaken, ob dem Architekt seinen Rechnung richtig, realistisch oder wie auch immer ist, denn wollt ihr mit diesem Architekten bauen (warum auch immer), kostet es bei ihm was er sagt. Warum sollte er mehr oder weniger veranschlagen? Die Kosten hat immer der BH im Griff solange er sich am Projekt beteiligt und nicht den Überblick verliert, d.h schaut euren Pappenheimer auf die Finger und fragt nach. Architekten haben Erfahrung und diese spiegelt sich im Angebot. Wir planen derzeit mit 400€/m³, denn sollte es sich im Laufe des Baus herrausstellen, daß es günstiger wird gibt es genügend Posten die "gesparte" Kohle wieder auszugeben, zB energieeffiziente Maßnahmen, die nachträglich "einzubauen" wesentlich teurer sind. Das ist ein absoluter Vorteil beim Architekt gegenüber einem Festpreisangebot. Also warum ein Risiko eingehen mit knappen Zahlen zu rechnen? Es kostet was es kostet!
Holt euch noch weitere Angebote ein und sollte etwas wesentlich unterschiedlich sein fragt gleich nach wieso. Bauen heißt finanzielle Risiken einzugehen und meiner Meinung nach gehört auch dazu viel zu lernen um Baumängel/Planungsfehler/etc zu vermindern ... vermeiden lassen sie sich wohl kaum. Und deswegen macht euch VORHER schlau! Dieses Forum ist Definitiv schon mal ein guter Anfang!

Wir haben uns ein Limit von 300.000 € gesetzt. Dort sollte ebenfalls ALLES enthalten sein ... aber woher soll der Architekt wissen was du dir darunter vorstellst. Und an vieles denkt man jetzt noch gar nicht. Unsere "Nebenkostenliste" wächst und wächst ... das Haust ist inzwischen von 670m³ auf 590m³ geschrumpft, dafür kann ich satte 30.000€ ansetzen. Wir sind trotzdem noch zufrieden mit der Größe. Das zeigt mal wieder wie der Mensch dazu neigt erst mal größer, höher, besser bauen zu wollen Ein paar Kosten wie der Ausbau des Dachgeschosses, Garten, Carport und ein paar andere Dinge, die man nicht unbedingt gleich beim Einzug braucht sind erst mal rausgenommen worden. Wir haben so kalkuliert, daß wir ca 10.000 € im Jahr ansparen können ... die werden dann entweder als Sondertilgung verwendet oder "ins" Haus gesteckt.

Tommes78 03.04.2015 18:55
Danke für die lange Antwort zu diesem Thema. Genau ich finde es gerade auch sehr ernüchternd das wir auf so eine Summe kommen, anstatt was anderes verabredet war.
Aber ich verstehe gerade nicht was du meinst mit, geht noch zu jemand anderen. Meinst du damit einen anderen Architekten? Das wird doch da nicht billiger werden oder wie soll ich das verstehen ? Ich meine solange ich bei der gleichen Fläche bleibe sollten die Kosten, sofern er die richtig angesetzt haben gleich bleiben, oder?
Ich habe ja auch schon gedacht was ist eigentlich später wenn die Ausschreibungen laufen und plötzlich bieten die Firmen günstiger an als geplant. Sehen wir das dann ? Und wonach wird der Architekt bezahlt, nach der geplanten Summe oder der Summe die nachher wirklich da steht?

Tichu78 03.04.2015 20:24
Tommes78 schrieb:
Was meint Ihr dazu ? Sind das wirklich die Summen die man heute zahlen muss oder hat der Architekt nur sehr gut gerechnet bzw. Vorlauf. auch zu hoch angesetzt ? Oder ist das geplante Haus Vorlauf. zu exclusiv ?
Vielleicht verstehe ich dich nicht ganz ... dir geht es doch darum zu erfahren, ob der Preis vom Architekt passt oder zu hoch angesetzt ist?
Eine zweite Meinung von einem anderen Architekten vor Ort kann ja nicht schaden. Es gibt eben Architekten, die eher die Mercedes S Klasse bauen wollen und andere die auch mal den VW Golf bauen. Bei dem Budget sollte das eigentlich klar sein ... ihr habt Geld für einen VW Golf und bekommt eine Mercedes C Klasse
Wenn der nächste Architekt das gleiche Niveau baut wird es mit Sicherheit nicht günstiger. Ich denke es geht mit Sicherheit günstiger und einfacher ... nach dem Motto weniger ist mehr. Daher die Empfehlung eine zweite Meinung einzuholen.
Wir haben etwas suchen müssen bis wir einen Architekt gefunden haben, der "Bock" hatte eine sehr gewissenhafte Planung zu machen um den Kostenrahmen einzuhalten. Das ist ziemlicher Aufwand den der Architekt investieren muss aber nicht wirklich besser bezahlt bekommt.
Hast du denn noch mit anderen gesprochen? Was weißt du denn schon alles über die Erschließung und Gründung des Grundstücks? Bei uns sind die Kosten von geplanten 10.000 € auf inzwischen 25.000 € gestiegen. Das könnte ein Außenstehender so nie beurteilen, da er nicht unser Grundstück und die Gegebenheiten des B-Plans und Vorgaben (zB Satzung der Gemeinde) kennt.
Eine Beurteilung wie teuer euer Traum vom Haus wird hängt von vielen Dingen ab wie Grundstück, Wunschvorstellungen und natürlich den Vorstellungen des Architekten.

Wanderdüne 04.04.2015 10:50
Tommes78 schrieb:
Ich habe ja auch schon gedacht was ist eigentlich später wenn die Ausschreibungen laufen und plötzlich bieten die Firmen günstiger an als geplant. Sehen wir das dann ? Und wonach wird der Architekt bezahlt, nach der geplanten Summe oder der Summe die nachher wirklich da steht?

Ihr werdet wahrscheinlich einen Preisspiegel über die einzelnen Gewerke der Ausschreibung bekommen. Dann könnt Ihr entscheiden, von wem zu welchem Preis Ihr das Gewerk ausführen lassen möchtet. Es kann aber leider trotzdem teurer werden (selten preiswerter), besonders bei Fehlern in der Ausschreibung.

Das Architektenhonorar richtet sich neben den anderen Faktoren nach der Kostenberechnung in Leistungsphase 3 und den darauf basierenden anrechenbaren Kosten.

Ihr solltet über diese Punkte offen mit eurem Architekten reden.

bortel 04.04.2015 12:14
Denkst du bitte demnächst mal an eure Grundrisse? Würde ich gern mal ansehen

ypg 04.04.2015 12:16
Alle Entwürfe bitte, auch die Ansichten. Du hast uns neugierig gemacht
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