ᐅ KfW 70 ohne Lüftungsanlage
Erstellt am: 11.02.2011 09:40
€uro 15.02.2011 07:51
Hallo,
Die Bedeutung und Einfluß vom Klimastandort sowie Nutzerverhalten auf die Energiebilanz scheinen Dir ja unbekannt zu sein. Wie kommt man sonst zu solchen pauschalen Pro bzw. Kontra.
v.g.
Bauexperte schrieb:Wie sieht denn diese Wärmebedarfsrechnung aus?
...Ich bin durchaus in der Lage eine Wärmebedarfsberechnung zu erstellen und ....
Bauexperte schrieb:Ich habe nie behauptet, dass es der "Bringer" ist! Eher das kleinere Übel.
in diesem Zusammenhang auch eine Kosten-/Nutzenrechnung. Gerade was Letzteres betrifft, ist die Wärmerückgewinnung beim Einfamilienhaus KfW 70 nicht der Bringer - gemessen an der gesparten Energie im Verhältnis zu den erhöhten Investitionskosten.
Die Bedeutung und Einfluß vom Klimastandort sowie Nutzerverhalten auf die Energiebilanz scheinen Dir ja unbekannt zu sein. Wie kommt man sonst zu solchen pauschalen Pro bzw. Kontra.
v.g.
Bauexperte 15.02.2011 09:36
Hallo €uro,
Freundliche Grüße
€uro schrieb:Das liest sich leider oftmals anders in Deinen Antworten hier im Forum
Ich habe nie behauptet, dass es der "Bringer" ist! Eher das kleinere Übel.
€uro schrieb:Es mag Dich vielleicht überraschen - nein, es ist mir nicht unbekannt. Ich laß´ mich allerdings gerne vom praxisorientierten Gegenteil überzeugen: wo spielt denn WRG, unter Berücksichtigung von Klimastandort und Nutzerverhalten, Deiner Meinung/Erfahrung nach - bei Kfw 70 und darunter - überhaupt eine sinnvolle Rolle im Verhältnis der Kosten zum Nutzen?
Die Bedeutung und Einfluß vom Klimastandort sowie Nutzerverhalten auf die Energiebilanz scheinen Dir ja unbekannt zu sein.
Freundliche Grüße
€uro 15.02.2011 16:44
Hallo,
Dass Pauschalisten hier nicht konform gehen, ist nicht ungewöhnlich und für mich eigentlich auch kein großes Problem.
v.g.
Bauexperte schrieb:Ich denke eher nicht. Nur scheint Jede(r) nur das zu verstehen wollen, was ihm(ihr) ins eigene Portfolio passt.
..Das liest sich leider oftmals anders in Deinen Antworten hier im Forum
Bauexperte schrieb:Es ist nicht meine Absicht zu überzeugen, ich äußere lediglich meine Meinung/ Auffassung, denn das Forum kann keine Fachberatung ersetzen, sondern lediglich Hinweise geben. Was der Einzelne daraus macht, bleibt ihm überlassen.
... Ich laß´ mich allerdings gerne vom praxisorientierten Gegenteil überzeugen: ...
Dass Pauschalisten hier nicht konform gehen, ist nicht ungewöhnlich und für mich eigentlich auch kein großes Problem.
v.g.
DoaTJ 02.04.2011 21:36
Hallo,
auch wir planen ein Haus in Massivbauweise, das laut Bebauungsplan den KfW70-Standard erfüllen muss. Immer wieder versuchen Hausbaufirmen uns von einer Lüftungsanlage zu überzeugen. Die wirtschaftlichen Interessen der Firmen leuchten uns ein.
Jedoch hoffen wir, dass mit einer guten Dämmung, einer solarthermischen Anlage und einer großen Photovoltaikanlage (Stromerezeugung) (Südwest-Dach, ca. 40qm) genug "regenerative" Energie für KfW70 erzeugt wird. Hat hier jemand Erfahrungen?!????
GEGEN die Lüftungsanlage spricht
- neben der von Klimaanlagen hinlänglichen bekannten Keimproblematik
- und den 1cm-schwebenden Türen (die jeden Lärm überall hin geleiten),
- vor allem die einheitliche Klimazone, die ich in meinem Haus schaffen würde!
Das will ich auf keinen Fall. Ich will im Winter im Bad warme 24 Grad und im Schlafzimmer 17 Grad, im Wohnzimmer 22 und in der Speisekammer 15 Grad haben können!
Denn weder will ich die Vorräte mit 24 Grad grillen, noch im Bad mit 17 Grad frieren!
Das Argument "Wer soll denn lüften, wenn keiner im Haus ist" finde ich komisch. Wo kommt denn die viele Feuchtigkeit her, wenn keiner im Haus ist?
Die einheitliche Klimazone hat mich endgültig gegen die Lüftungsanlage beeinflusst...
Hat vielleicht jemand schon ein Kfw70-Haus mit Gasbrennwert, Dämmung, Solarthermie und Photovoltaik (OHNE Lüftung und OHNE Pumpen) gebaut?
Viele Grüße
auch wir planen ein Haus in Massivbauweise, das laut Bebauungsplan den KfW70-Standard erfüllen muss. Immer wieder versuchen Hausbaufirmen uns von einer Lüftungsanlage zu überzeugen. Die wirtschaftlichen Interessen der Firmen leuchten uns ein.
Jedoch hoffen wir, dass mit einer guten Dämmung, einer solarthermischen Anlage und einer großen Photovoltaikanlage (Stromerezeugung) (Südwest-Dach, ca. 40qm) genug "regenerative" Energie für KfW70 erzeugt wird. Hat hier jemand Erfahrungen?!????
GEGEN die Lüftungsanlage spricht
- neben der von Klimaanlagen hinlänglichen bekannten Keimproblematik
- und den 1cm-schwebenden Türen (die jeden Lärm überall hin geleiten),
- vor allem die einheitliche Klimazone, die ich in meinem Haus schaffen würde!
Das will ich auf keinen Fall. Ich will im Winter im Bad warme 24 Grad und im Schlafzimmer 17 Grad, im Wohnzimmer 22 und in der Speisekammer 15 Grad haben können!
Denn weder will ich die Vorräte mit 24 Grad grillen, noch im Bad mit 17 Grad frieren!
Das Argument "Wer soll denn lüften, wenn keiner im Haus ist" finde ich komisch. Wo kommt denn die viele Feuchtigkeit her, wenn keiner im Haus ist?
Die einheitliche Klimazone hat mich endgültig gegen die Lüftungsanlage beeinflusst...
Hat vielleicht jemand schon ein Kfw70-Haus mit Gasbrennwert, Dämmung, Solarthermie und Photovoltaik (OHNE Lüftung und OHNE Pumpen) gebaut?
Viele Grüße
S.D. 03.04.2011 07:47
@DoaTJ:
Deine Argumentation kann ich nachvollziehen.
Prinzipiell muß schon klar sein, daß ein super gedämmtes Haus bestimmte Spielregeln voraussetzt, die man einhalten muß.
Das wichtigste ist meiner Meinung nach, eine ordnungsgemäße Ausführung, sodass Tauwasserbildung durch Kältebrücken vermieden werden.
Weiterhin muß natürlich dafür gesorgt werden, daß die im Haus anfallende Feuchtigkeit regelmäßig nach draußen befördert wir (durch Lüften eben).
Wer sich dessen bewußt ist, kann durchaus auf den Einbau einer zentralen Lüftungsanlage verzichten, die - wie Du ja auch schon geschrieben hast - auch einige nicht unerhebliche Nachteile mit sich bringt.
Gruß
Deine Argumentation kann ich nachvollziehen.
Prinzipiell muß schon klar sein, daß ein super gedämmtes Haus bestimmte Spielregeln voraussetzt, die man einhalten muß.
Das wichtigste ist meiner Meinung nach, eine ordnungsgemäße Ausführung, sodass Tauwasserbildung durch Kältebrücken vermieden werden.
Weiterhin muß natürlich dafür gesorgt werden, daß die im Haus anfallende Feuchtigkeit regelmäßig nach draußen befördert wir (durch Lüften eben).
Wer sich dessen bewußt ist, kann durchaus auf den Einbau einer zentralen Lüftungsanlage verzichten, die - wie Du ja auch schon geschrieben hast - auch einige nicht unerhebliche Nachteile mit sich bringt.
Gruß
Peppy1981 06.02.2013 09:00
Hallo,
wir wollen auch ein Massivhaus bauen. Bungalow; 150 qm; Dachgeschoss nicht ausgebaut. Wir bekommen Erdwärme und KEINE Lüftungsanlage. Im Vertrag steht, dass wir ein Kfw 85 garantiert bekommen und die endgültige Wärmebestimmung erst nach Vertragsabschluss erfolgt. "Aber ein KfW 70 ist immer drin!" laut Verkäufer. Ist das gängige Praxis? Bekommt man KfW 70 ohne Lüftung bei Erdwärme?
wir wollen auch ein Massivhaus bauen. Bungalow; 150 qm; Dachgeschoss nicht ausgebaut. Wir bekommen Erdwärme und KEINE Lüftungsanlage. Im Vertrag steht, dass wir ein Kfw 85 garantiert bekommen und die endgültige Wärmebestimmung erst nach Vertragsabschluss erfolgt. "Aber ein KfW 70 ist immer drin!" laut Verkäufer. Ist das gängige Praxis? Bekommt man KfW 70 ohne Lüftung bei Erdwärme?
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