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ᐅ kfw 115 oder nicht - was meint ihr?


Erstellt am: 31.07.2016 16:08

munkel 31.07.2016 16:08
Liebes Forum,
seit 2014 sind wir nun Eigentümer unserer Doppelhaushälfte von 1962. Es besteht nicht unerheblicher Sanierungsbedarf, wir sind jetzt soweit, daß wir loslegen würden. Folgende Maßnahmen sind gesetzt:
-Fensteraustausch, Türenaustausch
-Heizungswechsel von zentralem ölbefeuerten Ofen zu Gaszentralheizung (Brennwertgerät inkl. Solarthermie)
- Dachdämmung, -neueindeckung
- dazu Sanierung Bestandsbad + Einbau eines neuen Bads im dann ausgebauten Dach
Eine Menge Holz. Alles in allem wird das um die 180.000€ kosten. Finanzieren wollen wir mit Eigenkapital 25.000, KFW Einzelmaßnahmenförderung 50.000, Bankkredit 105.000. So der Plan ohne Außendämmung.

Für kfw-Einzelmaßnahmen benötigen wir einen zertifizierten Energieberater aus der Sachverständigenliste. Der rät nun zum kfw 115-Haus: hier würde Außendämmung (Mineralwolle) dazukommen, sowie andere Fenster mit einem niedrigeren U-Wert. Insgesamt sind das Mehrkosten von ca.28800, so ein KV von einer Sanierungsfirma. Es sind nur zwei der drei Wände zu dämmen; die Südseite ist außen mit Kalkplatten verkleidet, was dem Haus ein schönes 60er Jahre Erscheinungsbild gibt. Wir würden das so oder so behalten wollen; in der kfw115 Variante würde man hier Kalksilikatplatten innen aufbringen.

Eigentlich sind wir für die Variante ohne Dämmung. So richtig sehe ich die Vorteile nicht, ohnehin denke ich, daß wir, sollten wir in der ungedämmten Variante Probleme nach dem Fensteraustausch bekommen, schlimmstenfalls mit Kalksilikatplatten nachjustieren können. Was meint ihr? Morgen gehts erst mal zur Bank, ein Interhyp-Termin zum Vergleich ist auch geplant. Ach ja: wir wohnen drin, weil wir vorher Mieter waren.

Schöne Grüße und vielen Dank für Eure Ideen,
Stefan

Elina 31.07.2016 16:23
Hat der Energieberater denn schon mal eine Rechnung gemacht, was genau zu tun ist, damit die Vorgaben erfüllt werden? Mit Gasheizung wirds schwierig den KfW 115 Standard zu erreichen.
Ich würde das erst mal genau durchrechnen lassen, ob sich das "lohnt", es ist doch ein wenig mehr zu erfüllen als bei den Einzelmaßnahmen. Hat man an einer Stelle schlechtere Werte, muß man woanders mehr draufpacken. Da wird dann auch die Dämmung gegen Erdreich miteinbezogen und wenn außen eine Fassadenverkleidung ist, die dran bleiben sollen, sollen innen dann 16 cm Dämmung an die Wand? Mit 2-3 cm ist es da nicht getan.
Wir haben ein schon ziemlich gut gedämmtes Haus Bj 1976 gekauft und es mußten unten überall 16 cm dran, oben an die Fassade 6 cm (eigentlich 10, aber es ging einfach nicht mehr, kein Dachüberstand), Bodendämmung 10 cm, Dachboden 20 cm, komplett neue Fenster und Haustür, neue Heizung etc. Und damit haben wir die Vorgaben gerade so ganz knapp erfüllt. Ich würde das wirklich einmal vom Energieberater in seinem Progrämmchen durchrechnen lassen.

munkel 31.07.2016 16:58
Hallo Elina,

der Energieberater hat das natürlich durchgerechnet. Er geht von einer Verringerung des Primärenergiebedarfs von ca. 340 kwh/m2 auf 78 kwh/m2 aus. Ich habe das auch selber mal etwas oberflächlicher hier mit dem BMWi Sanierungskonfigurator durchgerechnet, das könnte schon ungefähr hinkommen. Fakt ist halt, wir müssen was machen; die 'kleinen' Lösungen, die wir uns letztes Jahr so überlegt haben, sind alle nicht machbar, denn wenn ich an einer Stelle was mache (z.B. Heizung) muß ich so oder ao auch woanders anfangen (in dem Fall Elektrik). Das mit dem Dämmen wäre dann eh nur noch eins darauf; meinen Rechnungen nach würde die Zinsersparnis durch den bei kfw 115 möglichen höheren Tilgungszuschuss eh nicht so die Welt. Aber hier muß ich noch mal den Banktermin abwarten.

Elina 01.08.2016 22:31
der Tilgungszuschuss ist schon extrem gewachsen. Wir haben damals noch nach den alten Richtlinien saniert und 3000 Euro bekommen, jetzt wären es 10 500 gewesen *heul
Aber der Aufwand zum Einhalten aller Vorgaben war doch beträchtlich.
Vorteil beim Effizienzhaus im Gegensatz zu den Einzelmaßnahmen, Eigenleistung ist erlaubt.

Peanuts74 02.08.2016 12:09
Wie groß ist denn das Haus eigentlich und was hat es denn gekostet?
Immerhin bekommt man für 180 k€ ja fast schon eine kleine Doppelhaushälfte (ohne Grundstück etc.).

munkel 06.08.2016 17:23
Hallo,

mit Dachausbau ca. 140m2 Wohnfläche, dazu kommen 400m2 Grund. In der Lage (Großraum Stuttgart, 5 min zur S-Bahn) müßte man da schon so ein Grundstück finden...
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