ᐅ Kellerwände verlängern
Erstellt am: 27.06.2016 19:09
StefanBW1 27.06.2016 19:09
Guten Abend,
ich plane derzeit den Umbau eines Hauses und stehe vor einem Problem, für dessen Lösung ich ein paar hilfreiche Tipps benötige.
Es geht um Folgendes:
Das Haus hat 3 Stockwerke und ist in einen "Hang" gebaut. Somit ist das untere Stockwerk in eine Richtung offen (zum Garten hin). Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Stockwerk eingegraben.
Das Haus ist nicht komplett unterkellert. Der Raum, der eingegraben ist, ist nur mit einer ca. 50 cm tiefen (ab Bodenplatte EG) Mauer ummauert und fast Deckenhoch mit Erde aufgeschüttet. Ist ein bisschen schwierig zu erklären, hoffe es ist einigermaßen verständlich.
Nun möchte ich den eingegrabenen Raum gerne als zusätzlichen Kellerraum ausbauen, müsste dazu aber die äußeren Mauern nach unten verlängern um auf eine Ebene mit der davor liegenden Mauer zu kommen.
Meine Frage ist, ob das überhaupt möglich ist und falls ja, mit welchen Kosten ich ganz grob rechnen muss. Ich werde es selbstverständlich machen lassen, möchte aber, bevor ich ein Angebot einhole, grob wissen worauf ich mich hier einlassen würde. Um es etwas verständlicher zu machen, habe ich die Seitenansicht des Hauses angehängt. Auf dem Plan ist ersichtlich, dass die Außenmauer zu kurz ist.
Über einen Ratschlag würde ich mich freuen.
Viele Grüße

ich plane derzeit den Umbau eines Hauses und stehe vor einem Problem, für dessen Lösung ich ein paar hilfreiche Tipps benötige.
Es geht um Folgendes:
Das Haus hat 3 Stockwerke und ist in einen "Hang" gebaut. Somit ist das untere Stockwerk in eine Richtung offen (zum Garten hin). Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Stockwerk eingegraben.
Das Haus ist nicht komplett unterkellert. Der Raum, der eingegraben ist, ist nur mit einer ca. 50 cm tiefen (ab Bodenplatte EG) Mauer ummauert und fast Deckenhoch mit Erde aufgeschüttet. Ist ein bisschen schwierig zu erklären, hoffe es ist einigermaßen verständlich.
Nun möchte ich den eingegrabenen Raum gerne als zusätzlichen Kellerraum ausbauen, müsste dazu aber die äußeren Mauern nach unten verlängern um auf eine Ebene mit der davor liegenden Mauer zu kommen.
Meine Frage ist, ob das überhaupt möglich ist und falls ja, mit welchen Kosten ich ganz grob rechnen muss. Ich werde es selbstverständlich machen lassen, möchte aber, bevor ich ein Angebot einhole, grob wissen worauf ich mich hier einlassen würde. Um es etwas verständlicher zu machen, habe ich die Seitenansicht des Hauses angehängt. Auf dem Plan ist ersichtlich, dass die Außenmauer zu kurz ist.
Über einen Ratschlag würde ich mich freuen.
Viele Grüße
Elina 27.06.2016 21:12
Du willst den "Raum" unten links ausgraben? Ich glaub nicht dass das geht. Das ist auch keine Außenmauer sondern ein Streifenfundament. Wenn man das ausgräbt, fällt das Ganze womöglich in sich zusammen.
StefanBW1 27.06.2016 21:15
Das befürchte ich auch. Nehme mal an, dass es mit einer entsprechenden Stützkonstruktion schon möglich ist- vermutlich bleibt es aber trotzdem Riskant und würde recht teuer werden.
Jochen104 28.06.2016 08:03
Dazu solltest du definitiv einen Statiker oder Architekten befragen.
Neben den statischen Problemen musst du dann vermutlich auch noch gesetzliche Regelungen bezüglich Wärmedämmung usw. beachten. Ich glaube nicht, dass sich das insgesamt in einem guten Kosten-/Nutzen-Verhältnis umsetzen lässt.
Neben den statischen Problemen musst du dann vermutlich auch noch gesetzliche Regelungen bezüglich Wärmedämmung usw. beachten. Ich glaube nicht, dass sich das insgesamt in einem guten Kosten-/Nutzen-Verhältnis umsetzen lässt.
Bauexperte 28.06.2016 09:27
Hallo,
So, wie abgegraben wird, muss Stück für Stück abgefangen werden, was wiederum den Abtransport des vorhandenen Erdreichs, wie den Einbau von Beton für die Bodenplatte und den Anschluss an den Bestand schwieriger gestaltet.
Abseits dessen, daß Du die zu erwartenden Kosten mit einem Fachmann vor Ort klären solltest, muß unbedingt ein Statiker raus, sich das gesamte Unterfangen anzuschauen und zu prüfen. Es könnte sogar möglich sein, daß ein Bodenmechaniker hinzugezogen werden muß.
All in dürften die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.
Grüße, Bauexperte
StefanBW1 schrieb:Sachverständigen oder Architekt beauftragt?
ich plane derzeit den Umbau eines Hauses
StefanBW1 schrieb:Möglich ist alles, es kostet halt 😉
Meine Frage ist, ob das überhaupt möglich ist und falls ja, mit welchen Kosten ich ganz grob rechnen muss.
So, wie abgegraben wird, muss Stück für Stück abgefangen werden, was wiederum den Abtransport des vorhandenen Erdreichs, wie den Einbau von Beton für die Bodenplatte und den Anschluss an den Bestand schwieriger gestaltet.
Abseits dessen, daß Du die zu erwartenden Kosten mit einem Fachmann vor Ort klären solltest, muß unbedingt ein Statiker raus, sich das gesamte Unterfangen anzuschauen und zu prüfen. Es könnte sogar möglich sein, daß ein Bodenmechaniker hinzugezogen werden muß.
All in dürften die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.
Grüße, Bauexperte
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