ᐅ Kellerbodenplatte gegossen, nun Frosttage
Erstellt am: 11.12.22 09:18
xMisterDx11.12.22 16:23
Dazu reichen Bilder und der Wetterbericht. Die Platte ist eh gegossen, das Kind liegt also bereits im Brunnen. Wenn ernste Zweifel an der fachgerechten Ausführung bestehen, muss man sich an einen Sachverständigen wenden.
Den GU informieren, dass man sich über die Ausführung wundert, ist vergeudete Zeit. Und hilft auch vor Gericht nicht... vor Gericht zählt, ob die Arbeit in Ordnung ist oder nicht. Und das beurteilt ein Gutachter.
Den GU informieren, dass man sich über die Ausführung wundert, ist vergeudete Zeit. Und hilft auch vor Gericht nicht... vor Gericht zählt, ob die Arbeit in Ordnung ist oder nicht. Und das beurteilt ein Gutachter.
WilderSueden11.12.22 16:25
xMisterDx schrieb:
Wenn er davon ausgehen würde, dass es problematisch ist, würde er die Arbeiten nicht machen.Das setzt voraus, dass er 1. kompetent genug ist den Fehler zu erkennen und 2. davon ausgeht, dass der Kunde Probleme erkennt.WilderSueden11.12.22 17:39
Hier im Forum gibt es genug Beispiele die sich nur aus Inkompetenz gepaart mit "wird schon keiner merken" erklären lassen
xMisterDx11.12.22 19:21
Was hilft einem das?
Ein GU wird kaum sagen "öh ja, gut, dass Sie uns das gesagt haben. Wussten wir gar nicht, dass man bei Frost lieber keine Bodenplatte legt. Ach so, wo wir Sie gerade dran haben. Wir hatten da so ne Noppenbahn mit, hätten wir die unter den Beton legen müssen? Und wozu war dieses viele Eisen gedacht? Haben wir wieder mitgenommen, bauen wir uns nen Grill von."
Wenn der Handwerker nicht überzeugt davon wäre, dass er seine Arbeit fachgerecht ausführt, würde er es nicht tun... und zugeben, dass die Arbeit nicht fachgerecht war, wird er schon gleich dreimal nicht...
Glaubst du ich sage nem Kunden "Also ich hab davon ja mal so gar keine Ahnung, aber wir fangen mal an, vielleicht klappts ja."
Ein GU wird kaum sagen "öh ja, gut, dass Sie uns das gesagt haben. Wussten wir gar nicht, dass man bei Frost lieber keine Bodenplatte legt. Ach so, wo wir Sie gerade dran haben. Wir hatten da so ne Noppenbahn mit, hätten wir die unter den Beton legen müssen? Und wozu war dieses viele Eisen gedacht? Haben wir wieder mitgenommen, bauen wir uns nen Grill von."
Wenn der Handwerker nicht überzeugt davon wäre, dass er seine Arbeit fachgerecht ausführt, würde er es nicht tun... und zugeben, dass die Arbeit nicht fachgerecht war, wird er schon gleich dreimal nicht...
Glaubst du ich sage nem Kunden "Also ich hab davon ja mal so gar keine Ahnung, aber wir fangen mal an, vielleicht klappts ja."
guckuck212.12.22 06:31
Mit entsprechenden Zuschlägen kann man auch bei Minusgraden seriös betonieren (Zementzuschlag, Frostschutzmittel usw), aber das gibts natürlich nicht gratis
derdietmar12.12.22 12:55
Beton C25/30 (Standard bei Nicht-WU-Bodenplatten) hat einen Zementanteil von mindestens 280 kg/m3. Bei einer Dicke von 25 cm erreicht der Kern dabei Temperaturen von ~15 Grad über Umgebungstemperatur. Die Kerntemperatur wird nach rund 1-2 Tagen erreicht und sinkt dann täglich um etwa 5-10 Grad ab. Beton gilt als frostsicher, wenn er drei Tage über einer Temperatur von 10 Grad gehalten wird.
Die Folie reicht aus um die Wärme und Feuchte zu halten, die Bodenplatte produziert genügend Eigenwärme, m.E. gibt es keinen Grund sich Sorgen zu machen. Für den Beton sind diese Temperaturen wesentlich besser als sommerliche Hitze. Heb die Folie am Rand an und du wirst feststellen, dass es darunter feucht ist und sich kein Eis gebildet hat.
Die Folie reicht aus um die Wärme und Feuchte zu halten, die Bodenplatte produziert genügend Eigenwärme, m.E. gibt es keinen Grund sich Sorgen zu machen. Für den Beton sind diese Temperaturen wesentlich besser als sommerliche Hitze. Heb die Folie am Rand an und du wirst feststellen, dass es darunter feucht ist und sich kein Eis gebildet hat.
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