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ᐅ Kaufberatung - Ehemaliger landwirtschaftlicher Betrieb


Erstellt am: 09.01.24 09:45

andimann09.01.24 15:55
Moin,
Markus_S schrieb:

Die verstorbene Eigentümerin hat dort seit ca 20 Jahren "nur noch gewohnt". Das würden wir quasi genauso auch machen wollen. Nur eben das Haus sanieren und das Grundstück "auf Vordermann" bringen.

Eine Freundin von uns hat im letzten Jahr einen Bauernhof mit ähnlicher Konstellation geerbt. Der alte Bauer hat da seit 15 Jahren auch nur noch gewohnt, kein Anschluss an Abwasser vorhaben, Unmengen an Fahrzeugen wurden gelagert usw. Da war das alles ok und wurde so durchgewunken. Für einen Käufer oder auch unsere Freundin sieht die Welt aber ganz anders aus. Einfach als Wohnhaus nutzen wird ihr nicht gestattet, sie muss quasi wieder einen Hof draus machen. Und sie soll 250 m Abwasserleitung verlegen lassen...

Viele Grüße,

Andreas
11ant09.01.24 16:11
Aus meiner Sicht ist das eindeutig Außenbereich, da genügt "Beruf Tierärztin" nicht, um eine zulässige Nutzung zu begründen. Ein Potential für zumindest einen Gnadenhof sehe ich hier nicht, und ein "vollständiger Resthof" *LOL* läßt sich da erst recht nicht draus entwickeln. Das Haus hat ein gutes Baujahr, das machte mir die geringsten Sorgen - aber eben Lage, Lage, Lage. Wenn es ein Miterbe hat zumüllen können, spricht das auch "eher dagegen" ;-)
War das womöglich ein Messie und "Tierfreund" ? - befrage mal die Lokalzeitung und das nächstgelegene Tierheim, welche Zustände dort geherrscht haben, bevor das Exposé erstellt wurde (aber nur, falls Du neugierig bist - entscheidungsrelevante Hinweise erwarte ich da nicht mehr).
Da wird niemand etwas entstehen lassen wollen, das diesen Zustand (aus meiner Sicht ein landschaftspflegerischer Dorn im Auge) verfestigen könnte. Splittersiedlung als Lehrbuchbeispiel. Ein Hühnerzüchterwitwensitz in einem Paralleluniversum 100 m von einem Wohngebiet, quasi eine (nun nicht mehr) bewohnte Hecke. Die wirst Du gar nicht zählen können, die froh sind, wenn die Zeit das da wegbeamt.

Auf den ersten Blick ein potentielles Idyllchen, aber das sehe ich sich nicht "nachhaltig" bestätigen. Das könnte eher dazu taugen, sich als wackerer einziger und letzter Querulant daran aufzureiben, bis einen die Dorfbevölkerung vom Hof jagt.
ypg09.01.24 16:31
Der Makler ist ja witzig: ich wette, der war noch gar nicht dort. Es sind recht alte Bilder…
Und wenn da einige Räume vermüllt sind, dann kann man bzw die Erben für kleines Geld (ein-2000€) jmd beauftragen, der den Müll entsorgt.
Für mich klingt es so, als wenn man da schnell Kohle machen will, selbst aber Angst hat, dass der Müll einiges verbergen könnte, was die Immo im Wert sinken lässt. Somit lässt man den Müll einfach drin. Das Grundstück hat ja auch nicht den Bodenrichtwert wie ein normales Baugrundstück und ist ein Sanierungsfall…
Frech, diese Formulierungen und Obacht! Das ist meine Meinung!
mayglow09.01.24 17:43
Das ist Außenbereich? Schon irgendwie spannend. Ich hatte mal den Flächennutzungsplan rausgesucht (linken geht ja nicht), wenn da nicht die Gemarkungsgrenze (was wohl auch der Stadtteilgrenze entspricht?) neben der Grünfläche verlaufen würde, hätte ich ja fast gedacht, das alles drumrum gehört zu einer Siedlung und das hier ist nur ne Grünfläche mehr oder minnder mittendrin. Im Flächennutzungsplan steht das übrigens auch als Grünfläche drin, und nicht als Fläche für die Landwirtschaft.

Ich seh es auch so, dass wenn ich da Interessent wäre, ich dringend abklären wollen würde, ob die Nutzung als Wohnhaus denn weiter möglich ist (befürchte da ähnliches, wie beschreibt. Das das halt geduldet war, aber man beim Eigentümerwechsel wieder genauer hinguckt) und dann auch - je nachdem was ihr damit vorhabt, ob da für das Haus gesonderte Regelungen gelten (wie gesagt, ist das im Nutzungsplan als Grünfläche eingetragen. Wenn ihr was umbauen wollt oder gar abreißen/neubauen o.ä. und sich da dann die Behörde querstellt, wär halt doof). Für draußen halt auch sowieso (du merkst hier ja, die meisten hören von dieser Schutzart das erste Mal...). So in meiner Naivität klingt im grünen etwas Verwachsenen wohnen zwar eigentlich auch ganz cool, aber so ein bisschen Gestaltungsraum will man dann ja doch (gerade da ihr ein großes Grundstück sucht, hattet ihr ja sicherlich auch Vorstellungen, was ihr damit tun wollt) und so ganz kann ich nicht abschätzen, ob man dafür ständig im Verwaltungswahn festsitzt, wenn man irgendetwas machen will oder ob das halb so wild ist.
mayglow09.01.24 17:44
ypg schrieb:

Der Makler ist ja witzig: ich wette, der war noch gar nicht dort.
Finde ich auch sehr spannend das Exposé. Liest sich so alles nach "ich hab gehört, dass ... aber nagel mich nicht drauf fest, wenn's nicht so ist!"
Markus_S09.01.24 19:25
mayglow schrieb:

Das ist Außenbereich?

Ja das hatte ich am Anfang auch nicht erwartet. Ist eigentlich mitten in einer Wohnsiedlung. Sachen gibts ^^
Ich warte jetzt auf die Antwort vom Bauamt. Bin mal gespannt was die sagen.

Ich hatte auch gesehen, dass es im Flächennutzungsplan als Grünfläche angegeben ist.
Bei den Daten vom Bodenrichtwert ist es aber als Fläche der Land- und Forstwirtschaft gekennzeichnet.

Wie du schon richtig sagst, würden wir uns etwas gestaltungsraum für unser Grundstück wünschen.
Hier ist der Naturschutz nach FFH wohl das größte Problem.

Der Makler meinte am Telefon, er würde mir empfehlen es bei den Ämtern erstmal nicht an die große Glocke zu hängen, was ich vorhabe und dann würde es schon in der Praxis soweit klappen mit den eigenen Vorstellungen. Glaube aber eher, dass der das einfach irgendwie verkauft kriegen möchte...
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