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ᐅ Kachelofen in Kombination mit Luft-Wasser-Wärmepumpe Erfahrungen?


Erstellt am: 12.08.22 21:06

cryptoki12.08.22 21:06
Hallo,

wir haben einen wasserführenden Kachelofen mit Speichermasse geplant, ganz klassisch vom Kachelofenbauer. Die primäre Wärmequelle wird eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (im Sommer durch Photovoltaik unterstützt) und im Winter soll hauptsächlich über Holz geheizt werden. Bisher ist mir nur ein Hersteller bekannt, der diesen Anwendungsfall sinnvoll abdeckt und wo die Systeme vernünftig miteinander reden.

Hat jemand eine solche Kombination im Einsatz? Bitte falls möglich den Hersteller nennen. Wie sind eure Erfahrungen?

Danke.
Steffen
hanse98712.08.22 22:32
Wirst wahrscheinlich wenig Leute mit Erfahrung finden, da ein Niedrigtemperatursystem einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einem Hochtemperatursystem eines wasserführenden Holzofens zu verbinden technisch nur mit viel Aufwand umzusetzen ist und aus meiner Sicht unsinnig ist.
SaniererNRW12312.08.22 23:48
cryptoki schrieb:

Hat jemand eine solche Kombination im Einsatz? Bitte falls möglich den Hersteller nennen. Wie sind eure Erfahrungen?
Erfahrung? Kein. Mögliches Kombis? Eine Wassertasche mit Wärmepumpe kombinieren sollte jeder Heizungsinstallateur können. Dafür benötigst Du keinen separaten Hersteller. Kaminofen mit Wassertasche aussuchen und Wärmepumpe aussuchen. Den Rest macht der Heizungsbauer.

Musst "nur" jemanden finden, der auf so ein Konstrukt (ist halt einfach unüblich und nicht sehr effektiv) Lust hast. Mein Nachbar hat so eine Variante und heizt auch fast ausschließlich durch den Kamin - da ist die Wärmepumpe höchstens Backup.
cryptoki13.08.22 11:01
SaniererNRW123 schrieb:

Musst "nur" jemanden finden, der auf so ein Konstrukt (ist halt einfach unüblich und nicht sehr effektiv) Lust hast. Mein Nachbar hat so eine Variante und heizt auch fast ausschließlich durch den Kamin - da ist die Wärmepumpe höchstens Backup.
Danke. Ein Kachelofen ist im Gegensatz zu einem stink normalen Kamin wesentlich effizienter und du sagst ja selber das Dein Nachbar das als primäre Quelle nutzt. Die Kosten dürfen auch sehr gering sein.

mir geht es nicht um das stumpfe zusammen bauen und fertig, sondern um intelligente Kombis. Wenn ich den Ofen anheize dann muss die Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht noch weiter rödeln. Es ist klar, das über die nächsten 2-4h genug durch den Ofen kommt. Ofen und Luft-Wasser-Wärmepumpe sollen miteinander reden können…
SaniererNRW12313.08.22 11:39
cryptoki schrieb:

Danke. Ein Kachelofen ist im Gegensatz zu einem stink normalen Kamin wesentlich effizienter und du sagst ja selber das Dein Nachbar das als primäre Quelle nutzt. Die Kosten dürfen auch sehr gering sein.
Jein, wenn er das Holz bezahlen müsste, wäre das Heizen deutlich teurer als nur mit der Wärmepumpe. Aber dank kostenlosem Holz (hat nen Förster als Freund) hat er am Ende des Jahres annähernd keine Heizkosten.
cryptoki schrieb:

mir geht es nicht um das stumpfe zusammen bauen und fertig, sondern um intelligente Kombis.
Nein, Du brauchst keine fertige intelligente Kombi. Du brauchst nur den Ofen und die Wärmepumpe. Die beiden werden "einfach nur" zusammengeschlossen. Dieser Zusammenschluss ist die Intelligenz in dem System. Das Grundgerüst Ofen und Wärmepumpe kann beliebig sein. Du brauchst den Heizungsbauer, der die intelligente Steuerung dazwischen setzt. Vereinfacht gesagt wird ein Fühler verbaut, der die Temperatur im Pufferspeicher misst. Sobald diese einen gewissen Schwellenwert überschreitet, wird die Wärmepumpe abgeschaltet (bzw. sie macht es automatisch, da die Temperatur im Heizkreis Wärmepumpe dann höher als das rechnerische Soll ist).
Energieverbrat18.08.22 09:15
cryptoki schrieb:

Hallo,

wir haben einen wasserführenden Kachelofen mit Speichermasse geplant, ganz klassisch vom Kachelofenbauer. Die primäre Wärmequelle wird eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (im Sommer durch Photovoltaik unterstützt) und im Winter soll hauptsächlich über Holz geheizt werden. Bisher ist mir nur ein Hersteller bekannt, der diesen Anwendungsfall sinnvoll abdeckt und wo die Systeme vernünftig miteinander reden.

Hat jemand eine solche Kombination im Einsatz? Bitte falls möglich den Hersteller nennen. Wie sind eure Erfahrungen?

Danke.
Steffen


Hi, das ist keine gute Idee.
Wasserführender Ofen bedeutet das nur ein geringer Anteil <30% der Wärme ins Wasser geht. Desto niedriger die Temperatur vom Ofen desto geringer wird das Wasser anteilig warm. Du willst nicht im Wohnzimmer schwitzen und lauwarmes Wasser.

Wir haben eine Panasonic Monoblock 9kw Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 8kw Kamineinsatz im Wohnzimmer. Der Kamineinsatz ist als Backup zum beheizen des Wohnzimmer, falls die Wärmepumpe kaputt geht. Im Warmwasserspeicher ist als Backup ein Heizstab drin. Ansonsten macht die Wärmepumpe Wasser und Fußbodenheizung mit niedrigsten Temperaturen, weil das am angenehmsten ist.

Auch im Winter kein Problem Fußbodenheizung zu heizen, die hohen Kosten entstehen im Winter eher für das aufheizen vom Warmwasserspeicher, weil hier 50 Grad benötigt werden im Gegensatz zu 28 Grad Fußbodenheizung .

Wenn du unbedingt was verbrennen willst dann hol dir einen Holzvergaser Ofen, zB attack als Lambda touch.
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