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Erstellt am: 01.01.1 23:25

ypg 02.01.2 08:36
buonappetito schrieb:


Meine Frage wäre, rentiert es sich eurer allgemeinen Meinung nach, solche Häuser noch zu sanieren oder sollte man lieber gleich einen Abriss und einen Neubau planen?

Ferndiagnosen sind schwer machbar.
Am besten schaut sich wegen der Substanz ein Sachverständiger mal die Gebäude an.
Ob und wie man neu bauen sollte, kann ein Architekt dann anhand des B-Planes planen.

buonappetito 02.01.2 08:42
Anbei noch zwei Bilder aus dem neueren Bestandsgebäude Keller.

Das eine Ferndiagnose nur eine Spekulation darstellt, ist klar. Aber so viele Leute die sich mit Immobilien auskennen, findet man sonst nur sehr schwer. Und wenn Ihr jetzt schon alle die Hände über den Kopf zusammenschlagen solltet, habe ich eine Marschrichtung 🙂


Nahaufnahme einer bröckelnden Wandverputzung mit rotem Ziegelkern und Rohr im Baukeller.



Kellerwand mit abplatzendem Putz und Feuchtigkeit

ypg 02.01.2 10:14
Auch wenn die Fotos scharf bzw mit Maßstab eingestellt werden sollten, geben sie keine Grundlage für die Substanzbeschaffenheit. Wirkliche Schäden bzw das Ausmaß sind eh nicht offensichtlich.

Nimm mal etwas Geld in die Hand und lass da einen Fachmann drauf sehen, bevor Du Dich unglücklich machst - ob nun wegen des Kaufs einer Ruine oder des Nichtkaufs eines Schnäppchens.

Climbee 02.01.2 10:39
Die Frage, die sich mir stellt, ist: willst Du den Bestand erhalten? Hängst du dran? Sind da emotionale Bindungen (von Denkmalschutz geh ich jetzt nicht aus)?
Oder isses Dir einfach wurscht und du willst möglichst kostengünstig an Wohnraum kommen?

Willst Du selber einziehen oder vermieten?

Beim Vermieten würde ich eine knallharte Kostenkalkulation machen: wieviel muß ich reinstecken bei welcher Variante, wieviel krieg ich raus bei welcher Variante?

Bei Selbstbezug: was ist mir wichtig? Möglichst kostengünstig oder habe ich genaue Vorstellungen von meinem zukünftigen Haus?

Ich persönlich würde für mich selber eher einen Neubau anstreben und mit 10m Breite und viel Platz in der Länge hat man gute Möglichkeiten für ein schönes Haus; da geht eine Menge.
5m von der Straße weg würde mich da auch nicht stören, ggf. kann man eine/zwei Garagen in diesen Bereich bauen.

Bei angestrebter Vermietung würde ich, wie oben aufgeführt, abwägen.
Allerdings ist zu bedenken: so ein altes Haus ist eine "Wundertüte". Du wirst um eine Kernsanierung mit Keller trocken legen etc. nicht herum kommen und während so eine Sanierung tauchen oft Probleme auf, die vorab so nicht zu erkennen waren. Auch mit Sachverständigen kann das passieren.
OHNE Sachverständigen würde ich da überhaupt nichts entscheiden, denn hier ist es ja nicht nur der Keller. Offensichtlich muß eine komplette Heizungsanlage eingebaut werden, wahrscheinlich auch alle Sanitärinstallationen neu gemacht werden und in dem Zuge wird man auch die Elektrik auf den neuesten Stand bringen. Energieeffizienz ist zu beachten, also kann sein, daß das Gebäude komplett gedämmt werden muß etc.
Dann sind Raumverteilung und Ansprüche heute völlig anders als zur Zeit, in der beide Häuser gebaut wurden. Also werden wohl auch Raumanpassungen nötig sein.

Von daher: erstmal mit einem Sachverständigen klären, ob eine Sanierung bei der aktuellen Bausubstanz überhaupt noch einen Sinn macht. Das kann hier keiner leisten. Selbst ein hier im Forum herum wuselnder Bausachverständiger könnte das auf Grund einiger Bilder nicht machen. Das wäre mehr als unseriös.

Wenn Du sowieso eher zu einem Neubau tendierst, dann kannst Du dir diesen Schritt sparen und gleich abreißen.
Ich weiß nicht, wieviel Grundfläche die beiden zusammen gebauten Häuser haben, aber das Haus meiner Eltern (BJ 1973) hat ca. 140qm Grundfläche und leider einen feuchten Keller. Erste Anfragen, was es kosten würde, den Keller trocken zu legen haben eine Grobschätzung von 80.000€ ergeben. Und dieser Keller schaut bei weitem nicht so schlimm aus wie die beiden obigen Bilder, Schimmel ist auch keiner da.
Nur mal so als Größenordnung.
Also: so eine Sanierung wird in keinem Fall billig, das sollte sich hintenraus dann auch wirklich rentieren, wenn Du das Haus erhalten willst.
Sind emotionale Gründe für einen Erhalt auch noch vorhanden, ist man ggf. eher bereit in eine Sanierung zu investieren.

Das kannst aber nur du alleine entscheiden.

So oder so: ohne Sachverständigen würde ich gar nicht anfangen...

buonappetito 02.01.2 10:50
Danke für euer Input. Freue mich über alles.

Das Grundstück und der Bestand sind quasi aus Familienbesitz. Aber wenn es wirtschaftlich gesehen keinen Sinn mehr macht es zu erhalten, Strebe ich natürlich einen Neubau an.
Preisgünstig sollte es sein, schnörkellos wie ein typisches Jurahaus (wie "vollrath haus" aus google; KFW 55 tauglich und Keller wäre natürlich super. Aber da bin ich mir nicht sicher, ob sich das mit dem angedachten Budget ausgeht.

Ich würde beide Häuserteile sehr gerne meiner Verwandtschaft überlassen, um dort zu wohnen. Deswegen halten sich meine Vorstellung ansonsten sehr in Grenzen.
80.000€ ist wirklich schon mal eine ordentliche Hausnummer. Das übersteigt in diesem Fall vermutlich schon den Rahmen. Mal abgesehen von besagter Ü-Ei-Funktion.

haydee 02.01.2 14:34
Ist beim Abbruch 10.000 Euro auch die Entkernung und Entsorgung mit dabei?

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