ᐅ Hilfe bei Photovoltaik-Entscheidung
Erstellt am: 17.05.25 08:36
wiltshire 21.05.25 16:43
Seit ein paar Jahren habe ich einen Speicher mit 8kWh Kapazität und bis zu 8kW Lade- und Entladeleistung im Haus. Ich komme auf rund 270 Zyklen im Jahr. Das sind rechnerisch 2160kWh. Bei einer Differenz von 20ct zwischen Einspeiseentgeld und Strompreis wären das 432€ Nutzen p.a.. Ich könnte bei unserem Nutzungsprofil wirtschaftlich etwas mehr Speicher gebrauchen. Freunde haben einen 10kWh Speicher mit 3 kW Lade- und Entladeleistung. Sie kommen auf 140 Zyklen im Jahr. Das sind rechnerisch 1400kWh und bei einer Rechnung wie oben 280€ Nutzen im Jahr. Sie haben ein anderes Nutzungsprofil und die deutlich geringere Lade- und Entladeleistung schränkt den Nutzen ein, wenn viel Strom aus dem Akku gebraucht wird.
Nur mal zur Veranschaulichung der Aussage Die Speicherdimension, Lade- und Entladeleistung müssen zum Verbrauchsprofil passen um profitabel zu sein.
Nur mal zur Veranschaulichung der Aussage Die Speicherdimension, Lade- und Entladeleistung müssen zum Verbrauchsprofil passen um profitabel zu sein.
Musketier 21.05.25 17:32
wiltshire schrieb:
Ich komme auf rund 270 Zyklen im Jahr. Wow. Habt ihr soviel Grundlast über die Nacht, dass ihr fast täglich die 8kWh leer saugt oder braucht ihr punktuell tagsüber mehr, als ihr erzeugt? Ich habe ohne Speicher seit 01.04. keinen einzigen Tag mit 8kWh Netzbezug, immer nur um die 4kWh.
wiltshire 21.05.25 18:22
Musketier schrieb:
Wow. Habt ihr soviel Grundlast über die Nacht, dass ihr fast täglich die 8kWh leer saugt oder braucht ihr punktuell tagsüber mehr, als ihr erzeugt?
Ich habe ohne Speicher seit 01.04. keinen einzigen Tag mit 8kWh Netzbezug, immer nur um die 4kWh.Ja, hohe Grundlast und ja, punktuell hoher Verbrauch.Grundlast u.A. Whirlpool, überdurchschnittlich viel Kühl und Gefriervolumen...
Spitzenlast u.A. E-Auto, Keramik Brennofen, einen Durchlauferhitzer (Kinderwohnung), Terrassenheizung mit Infrarot, 2 Küchen mit Induktionsherden...
Dazu recht sorgloser Umgang mit Energie von mindestens 2 Hausbewohnern.
Reserve gibt es am 2. Hausanschluss, an dem "nur" die zweite Kinderwohnung hängt, aber eben nicht die Photovoltaikanlage.
HuppelHuppel 21.05.25 20:18
nordanney schrieb:
Bin ja auch nicht mehr der jüngste, aber kann mich an einen Stromausfall nicht erinnern, der länger als 5 Minuten war.
Mir wäre die Ausstattung, die ich 24/7/365 nutzen kann und es auch tue, jeden Penny wert.
So unterschiedlich ist die Welt.Wir haben heute aber eine andere Erzeuger und Nachfragestruktur als noch vor 20 Jahren.
Jesse Custer 21.05.25 21:54
nordanney schrieb:
Bin ja auch nicht mehr der jüngste, aber kann mich an einen Stromausfall nicht erinnern, der länger als 5 Minuten war.Gurgel mal Stromausfall Würzburg - wir hatten letzte Woche 3 Stunden Dunkelphase auf Grund eines alten Kabels, welches ein letztes "macht mal ohne mich" dahinhauchte.
Wird mit Sicherheit nicht das letzte seiner Art gewesen sein...
nordanney 21.05.25 22:49
HuppelHuppel schrieb:
Wir haben heute aber eine andere Erzeuger und Nachfragestruktur als noch vor 20 Jahren.Jesse Custer schrieb:
Wird mit Sicherheit nicht das letzte seiner Art gewesen sein...Zumindest der Durchschnitt hat sich nicht geändert. Je Verbraucher (= Haushalt) kannst Du pro Jahr mit 2 Minuten Stromausfall (Niederspannung ist orange) rechnen. Und das beständig seit 20 Jahren. Man könnte bei der Bundesnetzagentur auch noch nach Bundesländern Statistiken und wirklich jede gemeldete Unterbrechung in einer Excel-Tabelle anschauen. Aber die Daten hier reichen mir völlig aus, um das allgemeine Stromausfallrisiko als nicht gegeben zu klassifizieren. Natürlich kann es immer Einzelfälle geben. Aber das reicht (für mich) nicht aus, um sich ernsthaft darüber Gedanken zu machen.
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