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ᐅ Heizungsanlage neu mit Pellet oder Infrarot + Warmwasser


Erstellt am: 26.05.15 23:36

DJMiro26.05.15 23:36
Hallo,

wir haben sehr viele Gedanken zur Zeit im Kopf. Nach mehreren Photovoltaik Angeboten und vielen Denkanstößen sind wir mehr als unsicher. Ich schildere mal unseren IST Zustand und unsere Vorstellungen

Altes Fachwerkhaus (gut 160m² wenn renoviert) wird von uns modernisiert und hat eine SW Ausrichtung.
Heizungsanlage ist GAS, muss aber versetzt werden( ab in den Keller) und Schornstein auch erneuert.
Die Heizungsanlage, also die Verrohrung muss komplett erneuert werden.
Wir tendierten bereits zu Pellet im Keller. (mit Lagerraumschnecke)
Jetzt haben wir uns auch anfänglich mit Infrarot Heizanlagen beschäftigt.
Wir möchten uns zu einem großen Teil autarkieren

Wir haben Photovoltaik Angebote über runde 4,xxKWP, 9,9xKWP und auch 15,6KWP

Grundsätzlich finden wir den Gedanken mit "möglichst" viel Photovoltaik sinnvoll.
Allerdings wird es ja ab 10kwp wohl kompliziert in Richtung Erneuerbare-Energien-Gesetz

Gerne würden wir unser Warmwasser auch darüber (teil)erhitzen. Komplett ist es ja nicht möglich, soweit wir wissen.
In der Gasheizung ist nur ein relativ kleiner Wasserbehälter. Da würden wir jetzt neu planen.

Das Thema Infrarotheizungen ist unser letztes verwirrendes Thema. Würdet Ihr es für ein frisch gedämmten Altbau empfehlen? Wir könnten uns die komplette Verrohrung und Erstellung bzw. Änderung eines Schornsteins sparen.

Problem ist nur, wie erhitzen wir dann unser Wasser im Badezimmer? In der Küche reicht auch ein kleiner Durchlauferhitzer.
Aber im Badezimmer? Ein Durchlauferhitzer für eine Badewanne klingt ja nicht gerade wirtschaftlich, oder?

Die Photovoltaikanlage würde in den nächsten 2 Monaten angehen. Der Rest dann im Laufe des nächsten Jahres. Wie würdet Ihr die Thematik sehen? Ist recht umfangreich, aber ich bin hier für verschiedene Meinungen.

Also vielen Dank im Voraus.


FAZIT: Wie mache ich mein Warmwasser warm? Kann man ein gedämmtes Haus ausschließlich mit Infrarot beheizen? Einen Kamin im Wohnzimmer soll allerdings schon rein.
Legurit27.05.15 00:02
Willst du dein Wasser mit nem Tauchsieder erhitzen? Unklar, ob das die beste Wahl ist. Ein interessantes Konzept für Autarkie ist das "Sonnenhaus" - im Prinzip ein riesiger Wassertank, der über Solarthermie erhitzt wird und auch über die Schattentage hinweg heizen kann. Allerdings ist das Ding sehr groß und eher schwer in einem Altbau zu integrieren.
Ansonsten ist P!Vsicherlich nicht schlecht - aber eher in Verbindung mit WPs und dem Estrichtspeichereffekt (tagsüber, wenn die Sonne scheint, die Heizung 2-3 ° höher fahren und nachts davon zehren).
Pelletkonzepte kenne ich mich nicht so aus - vielleicht gibt es da auch etwas sinnvolles mit P!V.
Infrarot ist im Neubau glaub ich schwer, wegen Stromheizung... ob das im Altbau ein Problem ist? Ansonsten bin ich hier aber auch überfragt. Schau mal auf Heizungsvergleich, da werden da ein paar Worte zu gesagt.

Noch mal zusammenfassend: für mein Dafürhalten ist eine Kombination von Pellet und Infrarot mit Photovoltaik nicht wirtschaftlich. Entweder das eine, oder das andere.
EveundGerd27.05.15 07:53
Warum nicht bei Gas bleiben? Unsere neu eingebaute Gasheizung besitzt einen 210 l Warmwasserspeicher.

Wie wurde denn bisher das Wasser erwärmt?

Da es ein Altbau ist sind sicher Heizkörper verbaut oder?

Was soll an Pellets unabhängiger sein als an Gas?
Doc.Schnaggls27.05.15 09:04
Hallo,

grundsätzlich kann man ein Haus schon mit Infrarotheizungen beheizen.

Freunde von uns haben Ihr vor einigen Jahren gebautes Haus auch "nur" mit Infrarotheizungen ausgestattet - zusätzlich gibt es im Wohnbereich noch einen Holzofen.

Was jedoch ganz klar gesagt werden muss: Eine Infrarotheizung arbeitet mit Strahlungswärme - das ist eine ganz andere Wärme als von "normalen" Heizkörpern oder einer Fußbodenheizung. Ich würde daher dringend empfehlen, sich eine solche Heizung mal im Live-Betrieb anzuschauen um zu fühlen, wie sie arbeitet.

Grüße,

Dirk
Bauexperte27.05.15 12:00
Hallo,
Doc.Schnaggls schrieb:

grundsätzlich kann man ein Haus schon mit Infrarotheizungen beheizen.
Das ist richtig; bei kluger Verhandlung mit dem Energieversorger laufen sie auch über den Wärmepumpe-Tarif, wenn keine Photovoltaik mit Speicher zur Verfügung steht. Allerdings gibt es wesentlich schönere Angebote an Strahlungsheizungen; natürlich aber teurer, als besagte Infrarotheizungen.
Doc.Schnaggls schrieb:

Was jedoch ganz klar gesagt werden muss: Eine Infrarotheizung arbeitet mit Strahlungswärme - das ist eine ganz andere Wärme als von "normalen" Heizkörpern oder einer Fußbodenheizung. Ich würde daher dringend empfehlen, sich eine solche Heizung mal im Live-Betrieb anzuschauen um zu fühlen, wie sie arbeitet.
Auch das ist ein guter Rat, denn eine Strahlungsheizung arbeitet wirklich anders; die Luft im Raum bleibt unberührt. Dennoch gibt es kein Kältegefühl im Raum, sofern die Berechnungen korrekt zur späteren Größe des Strahlungsheizkörpers passen.

Grüße, Bauexperte
Kardionaut01.06.15 10:18
Doc.Schnaggls schrieb:
Hallo,

grundsätzlich kann man ein Haus schon mit Infrarotheizungen beheizen.

Freunde von uns haben Ihr vor einigen Jahren gebautes Haus auch "nur" mit Infrarotheizungen ausgestattet - zusätzlich gibt es im Wohnbereich noch einen Holzofen.

Was jedoch ganz klar gesagt werden muss: Eine Infrarotheizung arbeitet mit Strahlungswärme - das ist eine ganz andere Wärme als von "normalen" Heizkörpern oder einer Fußbodenheizung. Ich würde daher dringend empfehlen, sich eine solche Heizung mal im Live-Betrieb anzuschauen um zu fühlen, wie sie arbeitet.

Grüße,

Dirk

Strahlungswäre ist "anders", aber keinenfalls zum Nachteil, das Wohnklima ist super angenehm. Heizstrahler und Fußbodenheizung schließen sich auch prinzipiell nicht aus. Wir haben überall wo gefliest ist Fußbodenheizung(elektrisch), in den Räumen mit Parkett Heizstrahler. Funktioniert Tiptop.
Natürlich muss ganz klar sein, dass mit Strom heizen nicht besonders effizient ist. Wenn man jedoch ein Niedrigenergiehaus hat, wo es nur um einen geringen Restwärmebedarf geht, ist das in meinen Augen eine sinnvolle Alternative. Ob das jedoch in einem Altbau, wie hier geschrieben, die adäquate Lösung ist, wage ich zu bezweifeln. Ich bin aber nur ein Laie 😉

Grüßle
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