Hallo zusammen,
ich habe die Möglichkeit in Haus in der Familie zu übernehmen. Eigentlich gehört es mir schon zur Hälfte, aber ich spiele derzeit mit dem Gedanken das Haus komplett zu übernehmen.
Zum Haus selbst:
- ca. 750 m2 Grundstück
- Keller und erster Teil des Hauses aus dem Jahr 1955
- Erweiterung im Jahr 1974 (Siehe Baupläne)
- nicht bewohnten Keller ( Heizung und Abstellraum), bewohntes EG (Vater), nicht genutzes bzw. nicht ausgebautes ungedämmtes DG (steht nur ramsch rum)
- Berater bin ich gerade auf der Suche (Energieberater, Architekt)
- Heizungsanlage (Gas) und Heizkörper wurden ca. 2003 verbaut. (Bin gerade auf der Suche nach der Rechnung) Vorher wurde durch zwei Kachelöfen geheizt, daher sind auch zwei Kamine vorhanden wovon der Erste für die Heizung und der Zweite nichtmehr genutzt wird. Bis Mitte dieses Jahr wurde hier zu 4 gelebt mit einem Verbrauch von ca. 20000 KWh Gas im Jahr.
- Fassade ist mit dünen Styroporplatten gedämmt. Den genauen Wert weiß ich gerade nicht ich glaube es waren ca. 5 cm. Kalkzementputz
- Fundament Stampfbeton
- Mauerwerk (Hohlblockmauerwerk 24 cm WG II)
- Kellerdecke wurde im Rahmen der Heizungserneuerung auch gedämmt mit ca. 5 cm Dämmplatten
- Das ganze Haus ist recht länglich und durch die Erweiterung ist die Zimmeraufteilung nicht optimal.
- Elektrik muss erneuert werden. Die Wasserversorgung muss sich der Gutachter anschauen, wurde mit dem Umbau 1974 erneuert.
- alte Holzfenster zweifach verglast, sollten ausgetauscht werden
Was ist der Plan:
Da das Haus für meine Schwester, ihrem Mann und Kind zu klein wurde, lebt derzeit mein Vater dort alleine. Mein Vater benötigt aber auch schon jetzt ein wenig Unterstützung, deshalb ist der Plan dort mit einzuziehen. Ja das ist sicherlich ein Thema für sich, man sollte sich aber definitiv auch aus dem Weg gehen können und daher muss das DG teilweise ausgebaut werden.
Was muss aus meiner Sicht gemacht werden:
- Elektrik (Hier habe ich einen guten Freund welcher unterstützen würde und Elektriker ist)
- Zimmeraufteilung optimieren (siehe Plan) -> Wir haben schon viel überlegt aber eine 100% perfekte Aufteilung bisher nicht gefunden. Eventuell hat hier jemand von euch noch eine gute Idee? Wir haben versucht so wenig wie möglich an den bisherigen Wänden zu ändern.
- Teilaufgestockt -> Das ist für mich der Punkt den ich am wenigsten einschätzen kann. Wieviel kostet sowas im Schnitt? Es gibt ja auch die Möglichkeit den Dachstuhl anheben zu lassen, allerdings glaube ich nicht, dass dies in dem Fall sinnvoll ist. Laut unserem BP sind 2 Vollgeschosse möglich, die Abstände würden auch passen meiner Meinung nach, ich bin mir nur nicht sicher ob das schmale bzw. alte Mauerwerk sowas abkann. Das ist natürlich ebenfalls ein Thema für den Gutachter. Der Teil des DG müsste dann natürlich auch gedämmt werden.
- Ziel wäre es im DG zwei weitere Schlafzimmer und ein Bad zusätzliches zu haben.
- Tausch der Fenster und Türen
- Neue Böden, zumindest im älteren Teil des Hauses
- Neue Küche + kleines Bad im EG (Bad sollte seniorengerecht für meinen Vater sein)
- Neu tapeziert und gestrichen
Was wäre schön zu haben:
- Umrüstung auf Fußbodenheizung - Kann man hierzu grundsätzlich die Rohre für die derzeitige Heizung nutzen? Diese sind ja noch relativ neu. Natürlich müssten diese dann im Keller angepasst werden.
- Elektrik komplett in KNX - Laut meinem Freund sollten sich hier die Mehrkosten im Rahmen halten wenn man es eh neu macht.
- Jalousin elektrisch statt manuelle Rollos
Was würde ich erstmal nicht anfassen:
- Heizung - Ist zwar in die Jahre gekommen aber macht hier ein Austausch schon Sinn? Eventuell mit dem Einbau Fußbodenheizung und der Kombination mit erneuerbaren Energien?
- Dämmung der Fassade
Zu mir selbst:
Der Plan wäre aktuell, dass ich mit meiner Freundin dort einziehe. Ich bin selbst Elektroingenieur und würde möglichst viel, aber nicht alles, in Eigenleistung machen wollen. Handwerkliches Geschick ist prinzipiell vorhanden, konkrete Erfahrung einer solchen Sanierung haben wir aber nicht.
Ich wäre Insgesamt von grob 150K ausgegangen. Wobei ich wie gesagt vor allem die Aufstockung an Aufwand bzw. Kosten nicht wirklich einschätzen kann.
Ich bin erstmal auf eure Kommentare, Tipps gespannt und schon jetzt dankbar dafür. Fehlen noch sonstige Infos? Wenn ja, dann gerne Fragen.
Viele Grüße




ich habe die Möglichkeit in Haus in der Familie zu übernehmen. Eigentlich gehört es mir schon zur Hälfte, aber ich spiele derzeit mit dem Gedanken das Haus komplett zu übernehmen.
Zum Haus selbst:
- ca. 750 m2 Grundstück
- Keller und erster Teil des Hauses aus dem Jahr 1955
- Erweiterung im Jahr 1974 (Siehe Baupläne)
- nicht bewohnten Keller ( Heizung und Abstellraum), bewohntes EG (Vater), nicht genutzes bzw. nicht ausgebautes ungedämmtes DG (steht nur ramsch rum)
- Berater bin ich gerade auf der Suche (Energieberater, Architekt)
- Heizungsanlage (Gas) und Heizkörper wurden ca. 2003 verbaut. (Bin gerade auf der Suche nach der Rechnung) Vorher wurde durch zwei Kachelöfen geheizt, daher sind auch zwei Kamine vorhanden wovon der Erste für die Heizung und der Zweite nichtmehr genutzt wird. Bis Mitte dieses Jahr wurde hier zu 4 gelebt mit einem Verbrauch von ca. 20000 KWh Gas im Jahr.
- Fassade ist mit dünen Styroporplatten gedämmt. Den genauen Wert weiß ich gerade nicht ich glaube es waren ca. 5 cm. Kalkzementputz
- Fundament Stampfbeton
- Mauerwerk (Hohlblockmauerwerk 24 cm WG II)
- Kellerdecke wurde im Rahmen der Heizungserneuerung auch gedämmt mit ca. 5 cm Dämmplatten
- Das ganze Haus ist recht länglich und durch die Erweiterung ist die Zimmeraufteilung nicht optimal.
- Elektrik muss erneuert werden. Die Wasserversorgung muss sich der Gutachter anschauen, wurde mit dem Umbau 1974 erneuert.
- alte Holzfenster zweifach verglast, sollten ausgetauscht werden
Was ist der Plan:
Da das Haus für meine Schwester, ihrem Mann und Kind zu klein wurde, lebt derzeit mein Vater dort alleine. Mein Vater benötigt aber auch schon jetzt ein wenig Unterstützung, deshalb ist der Plan dort mit einzuziehen. Ja das ist sicherlich ein Thema für sich, man sollte sich aber definitiv auch aus dem Weg gehen können und daher muss das DG teilweise ausgebaut werden.
Was muss aus meiner Sicht gemacht werden:
- Elektrik (Hier habe ich einen guten Freund welcher unterstützen würde und Elektriker ist)
- Zimmeraufteilung optimieren (siehe Plan) -> Wir haben schon viel überlegt aber eine 100% perfekte Aufteilung bisher nicht gefunden. Eventuell hat hier jemand von euch noch eine gute Idee? Wir haben versucht so wenig wie möglich an den bisherigen Wänden zu ändern.
- Teilaufgestockt -> Das ist für mich der Punkt den ich am wenigsten einschätzen kann. Wieviel kostet sowas im Schnitt? Es gibt ja auch die Möglichkeit den Dachstuhl anheben zu lassen, allerdings glaube ich nicht, dass dies in dem Fall sinnvoll ist. Laut unserem BP sind 2 Vollgeschosse möglich, die Abstände würden auch passen meiner Meinung nach, ich bin mir nur nicht sicher ob das schmale bzw. alte Mauerwerk sowas abkann. Das ist natürlich ebenfalls ein Thema für den Gutachter. Der Teil des DG müsste dann natürlich auch gedämmt werden.
- Ziel wäre es im DG zwei weitere Schlafzimmer und ein Bad zusätzliches zu haben.
- Tausch der Fenster und Türen
- Neue Böden, zumindest im älteren Teil des Hauses
- Neue Küche + kleines Bad im EG (Bad sollte seniorengerecht für meinen Vater sein)
- Neu tapeziert und gestrichen
Was wäre schön zu haben:
- Umrüstung auf Fußbodenheizung - Kann man hierzu grundsätzlich die Rohre für die derzeitige Heizung nutzen? Diese sind ja noch relativ neu. Natürlich müssten diese dann im Keller angepasst werden.
- Elektrik komplett in KNX - Laut meinem Freund sollten sich hier die Mehrkosten im Rahmen halten wenn man es eh neu macht.
- Jalousin elektrisch statt manuelle Rollos
Was würde ich erstmal nicht anfassen:
- Heizung - Ist zwar in die Jahre gekommen aber macht hier ein Austausch schon Sinn? Eventuell mit dem Einbau Fußbodenheizung und der Kombination mit erneuerbaren Energien?
- Dämmung der Fassade
Zu mir selbst:
Der Plan wäre aktuell, dass ich mit meiner Freundin dort einziehe. Ich bin selbst Elektroingenieur und würde möglichst viel, aber nicht alles, in Eigenleistung machen wollen. Handwerkliches Geschick ist prinzipiell vorhanden, konkrete Erfahrung einer solchen Sanierung haben wir aber nicht.
Ich wäre Insgesamt von grob 150K ausgegangen. Wobei ich wie gesagt vor allem die Aufstockung an Aufwand bzw. Kosten nicht wirklich einschätzen kann.
Ich bin erstmal auf eure Kommentare, Tipps gespannt und schon jetzt dankbar dafür. Fehlen noch sonstige Infos? Wenn ja, dann gerne Fragen.
Viele Grüße
Trademark schrieb:
Ganz meine Meinung. Ohne Experten kann man da keine Aussage treffen. Und für mich muss da ja irgendwie schon eine Art von Aufstockung sein. Ohne die hat der Threadstarter ja quasi keine eigene Wohnfläche bzw. Schlafzimmer und je nach Bausubstanz ist dein Budget dann schon dafür aufgebraucht.
Was man glaube ich auch nicht ganz außer Acht lassen sollte: Die nächsten Dinge stehen dann auch bald an. In einem Neubau hast du idealerweise erst einmal Ruhe. Bei einem alten Haus wird du über dauerhafte Investitionen nicht rum kommen, weil halt immer mal was sein kann. Es sei denn du machst alles perfekt fertig. Dann kannst du aber auch neu bauen 😉
Ein wichtiger Aspekt ist dann eben tatsächlich auch der Vater. Mit viel Eigenleistung, wird das eine längere Baustelle. Was macht der alte Herr in dieser Zeit.Das halte ich für zu pauschal.
Selbst eine Grundsanierung mit Wasser, Abwasser, Dach, Fenster, Elektrik kann beim angemessenen Kaufpreis deutlich unter dem Neubau liegen. Aber nur solange die Substanz stimmt.
Kommt ein Hausschwamm, marode Zwischendecke, etc dazu, wird es doch massiv schwieriger
Joedreck schrieb:
Das halte ich für zu pauschal.
Selbst eine Grundsanierung mit Wasser, Abwasser, Dach, Fenster, Elektrik kann beim angemessenen Kaufpreis deutlich unter dem Neubau liegen. Aber nur solange die Substanz stimmt.
Kommt ein Hausschwamm, marode Zwischendecke, etc dazu, wird es doch massiv schwierigerGanz meine Rede. Es steht und fällt mit der Substanz.
T
Trademark13.11.20 08:52Joedreck schrieb:
Das halte ich für zu pauschal.
Selbst eine Grundsanierung mit Wasser, Abwasser, Dach, Fenster, Elektrik kann beim angemessenen Kaufpreis deutlich unter dem Neubau liegen. Aber nur solange die Substanz stimmt.
Kommt ein Hausschwamm, marode Zwischendecke, etc dazu, wird es doch massiv schwierigerIch hatte gedanklich noch die Aufstockung im OG eingerechnet. Wenn ich das nicht ganz falsch sehe, hast du das eine Höhe in der Raummitte von 1,70 m. Und nicht falsch verstehen. Mit 150k kannst du sehr viel sanieren. Aber ich kann mir vorstellen (und bei uns wird es so sein), dass du in den laufenden Jahren immer mal wieder größere Investitionen tätigen must. Wenn die 150k dein maximales Budget ist und 3 Jahre später die dann 20 Jahre Heizung den Geist aufgibt.
Das mit dem du kannst direkt neu bauen war vielleicht etwas zu pauschal, da gebe ich dir Recht.
Aber z.B. @Winniefred: Ihr habt doch auch saniert. War bei euch alles direkt komplett durchsaniert oder gibt es immer wieder Dinge, die dann doch gemacht werden müssen. Da macht in dem Fall natürlich auch den Charme älterer Häsuer aus 🙂
Wir haben nicht alles durchsaniert. Fassade, Dach aus den 90ern noch top, Heizung aus 2010 noch top. Elektrik, Bäder, Wasserleitungen, Türen, Decken,Böden neu, Wände ausgebessert. Dach ausgebaut, einige Fenster neu.
viel Original ist leider nicht mehr. Aber die Dachbodentür ist es noch.
Es fehlen aktuell noch 3 Fenster, eine neue Haustür, neuer Putz in einigen Zimmern, Dämmen der Kellerdecke. Neue Vordächer. Keller mal irgendwann neu verputzen.
Also schon noch einiges zu tun, aber wir bauen gerne und 2017 war es uns finanziell wie zeitlich gar nicht möglich noch mehr zu machen. Wir machen es nach und nach 🙂. Im Frühjahr wird das zweite Kinderzimmer verputzt. Dieses Jahr haben wir das Schuppendach erneuert und ein Kinderzimmer verputzt und bisschen Kleinkram.
viel Original ist leider nicht mehr. Aber die Dachbodentür ist es noch.
Es fehlen aktuell noch 3 Fenster, eine neue Haustür, neuer Putz in einigen Zimmern, Dämmen der Kellerdecke. Neue Vordächer. Keller mal irgendwann neu verputzen.
Also schon noch einiges zu tun, aber wir bauen gerne und 2017 war es uns finanziell wie zeitlich gar nicht möglich noch mehr zu machen. Wir machen es nach und nach 🙂. Im Frühjahr wird das zweite Kinderzimmer verputzt. Dieses Jahr haben wir das Schuppendach erneuert und ein Kinderzimmer verputzt und bisschen Kleinkram.
Erstmal danke für die ganzen Beiträge! Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass so schnell und so zahlreich geantwortet wird.
Das man wahrscheinlich, zumindest eine zeitlang, ausziehen muss war mir klar. Der Nachbar hat eine kleine Ferienwohnung wo mein Vater praktisch 30 meter entfernt für diese Zeit untergebracht werden könnte. Dies wäre nicht das Problem. Das größte Problem ist derzeit das duschen, da nur eine Badewanne verbaut ist und das Einsteigen und Aussteigen ihm sehr schwer alleine fallen. Ich würde aber nur ungern mit dem derzeitigen Plan in das alte Haus eine neue Dusche einbauen.
Grundsätzlich hätte ich mich für KNX TP entschieden, auch gerade weil in diesem Bereich das Anebot sehr vielfältig ist und ich mir den längsten Support verspreche. Wa ist in den von dir genannten Bereichen heutzutage Standard? Aktuell sehe ich hier einen normalen Telefonanschluss für DSL / Fritzbox. Natürlich würde ich wenn eh alles aufgerissen wird parallel cat-6 Kabel verlegen und diese in einem großen VLAN fähigen Switch bündeln. Glasfaser gibt es bei uns nicht.
Das Haus ist auch etwas an das Grundstück ausgelegt. Es befindet sich zwischen zwei Straßen und wird nach hinten breiter. Ein eventueller Neubau müsste auf dem Grundstück weiter nach "hinten" gebaut werden um ihn auch breiter zu bekommen. Ein weiteres verlängern des Hauses kommt daher auch nicht in Frage, da sonst das 16m privileg in Bayern nichtmehr anwendbar ist. Hier gilt die Traufhöhe von der natürlichen Geländegrenze, oder?
Bis zur Mitte der unteren Straße sind es ca. 6 Meter von der Aussenwand ab. Würde heißen das Haus darf bis zur Traufe maximal 12 Meter hoch sein? Das derzeitige Haus ist ca. 4,95m von der Traufhöhe, die natürliche Geländegrenze ist nochmal ca. 2,5m tiefer. Somit dürfte zumindest hier dem OG nichts im Wege stehen?
Natürlich hängt alles von der vorhandenen Substanz ab, das ist erstmal klar. Unser Haus ist allerdings das einzige Haus in der ganzen Siedlung, welches nicht aufgestockt ist. Wir haben aber auch eines der größten Grundstücke hier.
Abreißen und Neubau hatte ich mir auch überlegt, allerdings nach meiner laienhaften Schätzung sollte dies doch wesentlich teurer werden? Natürlich hätte man dann erstmal Ruhe bzw wäre auf dem neusten Stand. Hängt natürlich wie schon geschrieben von den Gegebenheiten ab. Wenn der Statiker, Architekt schwere Mängel feststellt können sich die Preise natürlich annähern.
Ich habe mir gerade mal die Wasserleitungen angeschaut. Die Zuleitungen für das Wasser wurden mit der Heizung 2003 gemacht, die Abwasserleitungen sehen auch noch recht neu aus und sind aus Kunststoff. Hierzu habe ich aber keine Rechnung oder ähnliches gefunden.
Tassimat schrieb:
Willkommen im Forum.
Ein spannendes großes Projekt habt ihr euch da vorgenommen.
Ich starte mal mit ein paar einfachen logistischen Fragen:
Wird das Haus trotz der Aufstockung im Dach dauerhaft groß genug sein? Haben deine Freundin und Vater jeweils Lust zu dritt zusammen zu wohnen?
Wo wird der Vater während des Umbaus wohnen?
Das man wahrscheinlich, zumindest eine zeitlang, ausziehen muss war mir klar. Der Nachbar hat eine kleine Ferienwohnung wo mein Vater praktisch 30 meter entfernt für diese Zeit untergebracht werden könnte. Dies wäre nicht das Problem. Das größte Problem ist derzeit das duschen, da nur eine Badewanne verbaut ist und das Einsteigen und Aussteigen ihm sehr schwer alleine fallen. Ich würde aber nur ungern mit dem derzeitigen Plan in das alte Haus eine neue Dusche einbauen.
Tassimat schrieb:Das Budget ist nicht in Stein gemeiselt und KNX und Fußbodenheizung sind nicht unebdingt notwendig. Eigenkapital ist derzeit auch in Höhe von ca. 40k vorhanden. Das wollte ich eigentlich aber lieber in meinen ETF usw. lassen. Absolute Prio 1 ist die Erweiterung des Wohnraums.
Mit Fußbodenheizung wird es auf komplett neue Rohre hinauslaufen. Aber das ist egal, da wird eh schon der komplette Boden plus Estrich rausgerissen und die Wände sehen auch aus wie ein schweizer Käse für die neue Elektrik. KNX mag zwar in Eigenleistung nicht ganz so teuer sein, aber trotzdem mehrere Tausend Euro Aufpreis. Was zum Budget führt:
150.000€ ist eine Menge Geld, aber mit der Masse an Änderungen schneller aufgebraucht als du denkst. Ich denke du solltest ein bisschen Geld in die Hand nehmen und dringend mit einem Architekten reden und zügig den Statiker involvieren.
HausGeist schrieb:Sind Energieberater nicht für die Inanspruchnahme für Förderungen zwingend nötig? Zumindest für den Austausch der Fenster, das Dach und der altergerechte Umbau des Bades hätte ich versucht etwas zu beantragen.
Ist Abreissen u Neubau nicht am Ende deutlich billiger?
- Mit Energieberatern habe ich selbst schlechte Erfahrungen, die die ich hatte, waren selbstgerechte Besserwisser. Ich habe die dann sehr kurz gehalten.
- Ich rate, sich über die Grenzen von KNX zum informieren was Kommunikation (Tel//TV/Internet etc etc) angeht. Immer mehr geht heute über IP/Ethernet, WiFi/WLAN ist fast immer nur ne zweitbeste Lösung.
Grundsätzlich hätte ich mich für KNX TP entschieden, auch gerade weil in diesem Bereich das Anebot sehr vielfältig ist und ich mir den längsten Support verspreche. Wa ist in den von dir genannten Bereichen heutzutage Standard? Aktuell sehe ich hier einen normalen Telefonanschluss für DSL / Fritzbox. Natürlich würde ich wenn eh alles aufgerissen wird parallel cat-6 Kabel verlegen und diese in einem großen VLAN fähigen Switch bündeln. Glasfaser gibt es bei uns nicht.
Das Haus ist auch etwas an das Grundstück ausgelegt. Es befindet sich zwischen zwei Straßen und wird nach hinten breiter. Ein eventueller Neubau müsste auf dem Grundstück weiter nach "hinten" gebaut werden um ihn auch breiter zu bekommen. Ein weiteres verlängern des Hauses kommt daher auch nicht in Frage, da sonst das 16m privileg in Bayern nichtmehr anwendbar ist. Hier gilt die Traufhöhe von der natürlichen Geländegrenze, oder?
Bis zur Mitte der unteren Straße sind es ca. 6 Meter von der Aussenwand ab. Würde heißen das Haus darf bis zur Traufe maximal 12 Meter hoch sein? Das derzeitige Haus ist ca. 4,95m von der Traufhöhe, die natürliche Geländegrenze ist nochmal ca. 2,5m tiefer. Somit dürfte zumindest hier dem OG nichts im Wege stehen?
Natürlich hängt alles von der vorhandenen Substanz ab, das ist erstmal klar. Unser Haus ist allerdings das einzige Haus in der ganzen Siedlung, welches nicht aufgestockt ist. Wir haben aber auch eines der größten Grundstücke hier.
Abreißen und Neubau hatte ich mir auch überlegt, allerdings nach meiner laienhaften Schätzung sollte dies doch wesentlich teurer werden? Natürlich hätte man dann erstmal Ruhe bzw wäre auf dem neusten Stand. Hängt natürlich wie schon geschrieben von den Gegebenheiten ab. Wenn der Statiker, Architekt schwere Mängel feststellt können sich die Preise natürlich annähern.
Ich habe mir gerade mal die Wasserleitungen angeschaut. Die Zuleitungen für das Wasser wurden mit der Heizung 2003 gemacht, die Abwasserleitungen sehen auch noch recht neu aus und sind aus Kunststoff. Hierzu habe ich aber keine Rechnung oder ähnliches gefunden.
heiede90 schrieb:
Unser Haus ist allerdings das einzige Haus in der ganzen Siedlung, welches nicht aufgestockt ist.Aber waren die anderen Häuser auch mal klein plus Hühnerstall, dann erweitert zu einem größeren Haus und danach erst aufgestockt worden?Wenn dem so ist, dann solltest du dich mit den Nachbarn unterhalten, welche Architekten und Firmen Erfahrung in dem Bereich haben. Das könnte die suche nach brauchbaren Partnern erheblich beschleunigen.
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