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ᐅ Hausfinanzierung riskieren oder nicht?


Erstellt am: 13.06.2012 18:10

L.W. 14.06.2012 18:36
Das der Kindergarten etwas kostet, ist uns schon klar. Und die Finanzierung haben wir sowieso nur mit dem Lohn meines Mannes berechnet. Jeder Arbeitseinsatz von mir wäre da ein Plus in der Haushaltskasse.
Auch das der Lohn in Deutschland geringer ist, wissen ja vermutlich alle.
Der Lohn der Grenzgänger ist reine Verhandlungssache. Wer das nicht kann und sich alles anbieten lässt ist selber Schuld. Man muss sich schon verkaufen können. Da mein Mann einen sicheren Job hat und nicht gedrängt wird irgendeine Stelle anzunehmen, hat er auch genug Zeit sich einen Arbeitgeber zu suchen bei dem der Lohn und das Restliche passt

Wir denken ja schon realistisch. Aber wenn man sich das alles so durchliest dann können wir uns ja nie ein Haus leisten. Und das trotz des wie ich finde "guten Lohnes".
Da wäre es am sinnvollsten noch 20 Jahre das Geld anzusparen. Und sich dann von dem Geld ein Haus zu kaufen. Aber dann brauche ich auch keine Finanzierung mehr
Und ein Haus wollten vorerst eigentlich wegen unseres Kindes. Und dann später sicher wegen der Altersvorsorge...

LG

Marit 14.06.2012 20:33
Mal eine kurze Zwischenfrage:
@Britta78
Warum musstet ihr denn euer Eigenkapital zuerst verbrauchen?

Britta78 15.06.2012 06:56
Hallo Marit,
Du gibst bei der Finanzierung an wie viel Eigenkapital man einsetzen möchte, welches natürlich auch per Kontoauszug nachgewiesen werden muss. Man sollte natürlich nicht all sein Vermögen angegeben, sonst ist kein Puffer mehr für Eventualitäten da ...
Es ist üblich das die Banken zuerst die den eigenkaitalverbrauch voraussetzen. Ein anderer Punkt ist, Banken stellen Dir den Kredit für einen gewissen Zeitraum ohne Tilgung zur Verfügung. Berechnen jedoch monatliche Bereitstellungszinsen. Diese Zinsen errechnen sich dann aus der "verbrauchend" und in Anspruch genommenen Kreditsumme. Wenn Du natürlich dann erst Dein Eigenkapital verbrauchst, zahlst dafür auch keine Zinsen.

LG Britta

Shism 15.06.2012 10:07
Der Lohn der Grenzgänger ist reine Verhandlungssache. Wer das nicht kann und sich alles anbieten lässt ist selber Schuld. Man muss sich schon verkaufen können. Da mein Mann einen sicheren Job hat und nicht gedrängt wird irgendeine Stelle anzunehmen, hat er auch genug Zeit sich einen Arbeitgeber zu suchen bei dem der Lohn und das Restliche passt

Ja aber ihr wollt doch zeitnah bauen... wenn es also abzusehen ist dass dein Mann dann weniger verdient bzw er sich einen neuen Arbeitgeber suchen muss um nicht weniger zu verdienen dann ist das doch keine vernünftige Grundlage zum planen!

Es muss doch vorher feststehen ob und wenn ja wie viel weniger dein Mann verdienen wird... Wie genau das in der Schweiz mit Grenzgängern gehandhabt wird ist mir nicht bekannt... auf welchen "deutschen" Lohn würde dein Mann denn geschätzt kommen? 2500? 3000?

Was würde sein jetziger Arbeitgeber sagen wenn er verkündet dass er ab nächsten Monat in Deutschland lebt? 4000 weiter zahlen? auf 3000 kürzen? rauswerfen?

Marit 15.06.2012 13:13
Hallo Britta,
ich frage deshalb, weil das bei uns nie ein Thema war, ob das Eigenkapital oder das FK zuerst eingesetzt wird. Rechnung einreichen und Geld ist auf dem Konto...

Lilli-Löwe 15.06.2012 13:15
Hallo,

normalerweise spielt es für den CH-Arbeitgeber keine Rolle wo der Arbeitnehmer wohnt. Ich pendel auch oft zwischen dem Rheinland und Zürich, wenn man es gewohnt ist einen langen Arbeitsweg zu machen ( ich bin fast 3 Jahre jeden Tag 450 KM gependelt...), dann kann man das schon machen. Ich bin in einer ähnlichen Situation wie L.W. und auch wir stehen am Anfang der Planung.

Viele Grüsse
brittaeigenkapitalfinanzierungzinsen