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ᐅ Haus bauen Forum - Würdet ihr wieder ein Haus kaufen oder bauen?


Erstellt am: 11.12.15 11:09

chand198616.10.17 15:12
Tego12 schrieb:
Viele Leute haben aber eher das Ziel, die Lebensqualität über die Lebenszeit zu maximieren. Eigentum ist für viele ein ganz entscheidender Schritt dahin, da es einem (mit Ausnahme von Flexibilität) einen Wohnkomfort ermöglicht, den man sonst nicht erreichen kann.

Und wer hier klar ist, macht dann auch nichts verkehrt.

Ich hatte meinen ursprünglichen Beitrag deshalb geschrieben, weil ich nicht bei jedem Beitrag in diesem Faden das Gefühl hatte.

Eine Sache ist dann aber doch nicht ganz richtig:
Tego12 schrieb:
Ist halt immer die Frage, wo man die Priorität im Leben sieht: Will man viel vererben (was dann einer der nächsten 2-3 Generationen zu 95% verplempert), dann sollte man sicherlich möglichst gut investieren

Es geht nicht um's Vererben, sondern darum, finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen. Mit Sicherheit kann man mit diesem Lebensplan nicht mit Anfang 30 ein Einfamilienhaus bauen. 10 Jahre später aber durchaus, wenn man denn möchte - dann hat man beides. Nur halt nicht so schnell.
Tego1216.10.17 15:17
chand1986 schrieb:

Es geht nicht um's Vererben, sondern darum, finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen. Mit Sicherheit kann man mit diesem Lebensplan nicht mit Anfang 30 ein Einfamilienhaus bauen. 10 Jahre später aber durchaus, wenn man denn möchte - dann hat man beides. Nur halt nicht so schnell.

Und mit 40... ja da sind die Kinder oft schon 8-10, haben die schönen Kindheitstage nicht im dafür optimalen Eigenheim verbracht. Dafür verliert man vielleicht ein wenig Geld (Differenz Miete zu Kaufen, welche sicherlich da ist, aber nicht gigantisch groß...), hat aber das Eigenheim in der Zeitperiode, wo man es am meisten braucht und es am meisten Mehrwert liefert....

Ok Kinder mit >40 geht auch, aber das ist nicht mein Lebensentwurf, ebenfalls nicht der Lebensentwurf der meisten Leute

Finanzielle Unabhängigkeit ist schön, aber wenn ich diese erst mit 55 Jahren erreiche... habe ich die meiste Zeit meines Lebens, und vor allem den Teil mit (kleinen) Kindern, dafür zu einem Teil "geopfert". Dazu kommt: Finanzielle Unabhängigkeit erreiche ich ebenfalls, nur im Vergleich mit jemandem, der kein Haus baut/kauft, ein wenig später. Aber wie gesagt, alles eine Frage der Priorität.
chand198616.10.17 15:26
Tego12 schrieb:
Finanzielle Unabhängigkeit ist schön, aber wenn ich diese erst mit 55 Jahren erreiche... habe ich die meiste Zeit meines Lebens, und vor allem den Teil mit (kleinen) Kindern, dafür zu einem Teil "geopfert". Dazu kommt: Finanzielle Unabhängigkeit erreiche ich ebenfalls, nur im Vergleich mit jemandem, der kein Haus baut/kauft, ein wenig später.

Verstehe ich nicht. Mit unabhängig meine ich, meinen Lebensstandard ohne festen Job und Rente finanzieren zu können. Wer erreicht den denn einfach etwas später, wenn er früh mit einem Einfamilienhaus anfängt?
Tego12 schrieb:
Aber wie gesagt, alles eine Frage der Priorität.

Dem stimme ich wiederum uneingeschränkt zu.
Tego1216.10.17 15:33
chand1986 schrieb:
Verstehe ich nicht. Mit unabhängig meine ich, meinen Lebensstandard ohne festen Job und Rente finanzieren zu können. Wer erreicht den denn einfach etwas später, wenn er früh mit einem Einfamilienhaus anfängt?
.

Finanzielle Unabhängigkeit = Summe X, die ab dem Zeitpunkt der finanziellen Unabhängigkeit bis zum Tod reicht (Zinseinkünfte + Kapitalverzehr). So würde ich es für mich definieren.

Wenn du jetzt unterstellst, mit einem Haus geht Vermögensbildung (Summe aller Investitionen, inkl. Haus) langsamer (dem würde ich mich anschließen), dann dauert es halt ein wenig länger, bis man das gleiche Gesamtvermögen hat.

Der reine Investor hat am Zeitpunkt Y meinetwegen 1.500.000€ auf dem Depot.

Der Häuslebauer hat am Zeitpunkt Y dann meinetwegen ein Haus im Wert von 500.000€ und 800.000€ auf dem Konto, steht also schlechter dar und erreicht die finanzielle Unabhängigkeit ein wenig später.
Evolith16.10.17 15:36
Meine Oma war auch so vom denken. Spar lieber noch eine Weile Kind und hol dir ein Haus erst später. Früher hat man sich (wenn nicht geerbt) auch erst mit um die 50 das Häuschen leisten können.
Ja, aber dann habe ich locker 20 Jahre in meinem Haus verpasst. Und da gebe ich Tego12 vollkommen recht. gerade mit kleinen Kindern ist ein Haus mit Garten Gold wert. Das war auch der Grund, warum wir jetzt gebaut haben und nicht noch 10 Jahre gespart haben. Dadurch hatten wir zwar nicht so viel Eigenkapital und damit einen ungünstigeren Kredit, aber ich erspare mir massig Zeit auf dem Weg zu und auf den Spielplätzen.

Also wenn ich mit Mitte 50 90 % meine Nettos komplett so nutzen kann, wie mir der Schnabel gewachsen ist (die restlichen 10 % sind Nebenkosten), dann finde ich habe ich das dicke Los gezogen. Das ich in einer Mietwohnung mehr Geld hätte sparen können ist klar. Dafür spar ich mir mit Haus das Fitnessstudio und die Buskarte zum Spielplatz.

Berufliche Sicherheit: Ich finde schon, man kann sich auch heute noch eine gewisse berufliche Sicherheit für 20 Jahre erarbeiten. Je nach Branche muss man sich in den nächsten Jahren eh keine Sorgen machen. Ich bin guter Dinge, das ich in meinem Unternehmen alt werden kann und ich bin erst 30!

Langer Arbeitsweg: Also wer sein Haus so in die Pampa setzt, dass er ewig durch die Staulandschaft kurven muss (ich wohne im Pott und weiß wovon ich rede), der ist aber auch selber Schuld. Wir haben unser Haus quasi direkt neben meiner Arbeit gebaut. Mein Mann fährt auch 15 min weniger. Dafür sind wir halt nicht in einer angesagten Gegend, sondern etwas ... rustikaler.
chand198616.10.17 15:56
Eure Argumente Kinder betreffende sind nachvollziehbar. Kein Widerspruch von mir.
Tego12 schrieb:
Finanzielle Unabhängigkeit = Summe X, die ab dem Zeitpunkt der finanziellen Unabhängigkeit bis zum Tod reicht (Zinseinkünfte + Kapitalverzehr). So würde ich es für mich definieren.

Ich allerdings nicht. Renditen OHNE Kapitalverzehr + 100% Puffer für eventuelle Krisen. Meine persönliche Definition.
Evolith schrieb:
Langer Arbeitsweg: Also wer sein Haus so in die Pampa setzt, dass er ewig durch die Staulandschaft kurven muss (ich wohne im Pott und weiß wovon ich rede), der ist aber auch selber Schuld.

Gute Entscheidung!
Ich wohne auch im Pott und kenne solche Leute zur Genüge. In Essen arbeiten, in Schermbeck wohnen und mir fast täglich was vom Verkehr vorweinen ( ist ja auch zum Weinen ).

Gestern "Fack Ju Göthe" geschaut. Wenn ich das wieder höre, sage ich: "Heul leiser, Chantale!"
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