Hanggrundstück z. T. begradigen; Mutterboden zuerst abtragen?

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K

kinderpingui

Das sieht mir auf deiner Zeichnung aber so aus, als ob nicht viel hinten aufgefüllt werden muss. Der Tiefbauer wird ja auch noch den Arbeitsraum von ca. 3 m Höhe hinten abgraben und böschen. Dabei wird wohl schon der meiste Oberboden abgetragen (der wird dann auch seitlich gelagert) auf den du nachher auffüllen kannst.
Auch dir vielen Dank. Allerdings verstehe ich nicht wirklich, was du meinst. Könntest du es vlt. noch mal versuchen etwas anders auszudrücken? Danke
 
Vicky Pedia

Vicky Pedia

Vielen Dank. Meinst du damit den Boden, der aufs Grundstück geschüttet wurde oder den dort bereits vorhandenen bewachsenen Boden, oder sogar beides?
Der vorhandene Boden mit Gras und normalerweise Humus. Das auf den Bildern sieht mir aber minderwertig aus. Ich hatte vor 4 Jahren mal ein ganzes Baugebiet mit solchem Boden. Es war dort eben teurer, den relativ minderwertigen Boden zu erhalten, als neuen anzufahren. In meiner Region Kostet die muttererde kaum was aufgrund Großbaustellen. Kann natürlich bei Euch anders sein, woimmer du steckst
 
B

Bauherr am L

Hey @kinderpingui

bei uns ist die Situation ziemlich ähnlich bzw. identisch bzgl. der Hanglage. Wir haben den Aushub hinterm Haus erst mal vom Rohbauer aufhäufen lassen und dabei wurde der Oberboden auf einen extra Haufen geschoben. Jedoch ist sicher unter dem Lehm (haben wir auch hauptsächlich als Aushub) teilweise noch Oberboden. Naja, der ist jetzt quasi verloren.

Wir sind jedoch schon einen Schritt weiter und haben jetzt aus dem Lehmhaufen eine relativ flache Ebene (ähnlich deines Wunschgeländeverlaufs) machen lassen. Allerdings mache ich mir gerade sorgen um die Böschung. Der Lehm wurde nicht verdichtet und nichts. Jetzt wirkt er natürlich stabil (trocken und heißes Wetter), aber wie schaut das aus, wenn die Regenzeit wieder losgeht.

Die konkrete Frage wäre also, wie man die Böschung ohne aufwendige Trockenmauer oder hässliche Gabionen, also mit geschickter Bepflanzung sichern kann. Hast du dazu schon Ideen?

Liebe Grüße!
 
K

kinderpingui

Hallo,
mittlerweile kann ich in der Sache Rückmeldung geben. Nach Begutachtung des Bodens durch einen Straßenbauer mit Erfahrung hat der von sich aus genauso wie @Vicky Pedia gemeint, dass der Oberboden nicht als Mutterboden geeignet ist und wir den einfach zuschütten sollen. Da bei uns eh sehr viel geböscht werden muss, wird sich unserer ebene Fläche in Grenzen halten, sodass sich die Kosten für das Beschaffen von Mutterboden in Grenzen halten werden.
Grundsätzlich habe wir vor während des Aufschüttens zu verdichten.

Aufgrund unseres B-Plans ist nach Rücksprache mit unserem Bauunternehmen eine Böschung, so wie ich sie im Eingangsthread aufgezeichnet habe, nicht möglich. Wir werden leider weniger steil böschen dürfen und 1-2 Bermen mit mind. 50 cm einplanen müssen.
Bei uns sind leider nur Böschungen im Wechsel 1zu2 und 1zu3 erlaubt. Nach Rücksprache mit einem Bauleiter im Bereich Straßenbau, sollte es ohne Begrünung reichen, ohne dass der Hang abrutscht. Damit sich durch Regenfälle allerdings keine Riefen bilden empfiehlt er trotzdem Begrünung. Bei dem "leichten" Gefälle würde sich dazu aber sogar schon Wiese eignen. Wie wir es nachher umsetzen werden, haben wir noch nicht konkret überlegt.
Ein Kumpel von mir, der auch ähnliches Gefälle hat, überlegt, ob er Efeu anpflanzen soll, weil das wohl auch ne starke Wurzelbildung hat und schnell, aber nur recht flach wächst.
 
11ant

11ant

Mich wundert angesichts der Zeit, seit der Du schon hier bist, daß Du eine Frage so wie ein Neuling stellst. Die Forensuche funktioniert erbarmungswürdig, ich weiß - aber Du solltest nicht zuletzt am Thread von @sichtbeton82 schon oft genug vorbei gekommen sein, um auf Dein Grundstück passende Teile der Geschichte erkannt zu haben.
 
Zuletzt aktualisiert 06.12.2021
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