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ᐅ Günstig ins Eigenheim: Kaufen oder Fertighaus?


Erstellt am: 30.12.2018 11:07

Soraya 30.12.2018 11:07
Hallo zusammen,
noch sind wir keine stolzen Eigenheimbesitzer. Wir wohnen derzeit in einer großen und eigentlich echt schönen Mietwohnung, halten es wegen den Nachbarn unter und über uns hier nicht mehr aus.

Derzeit suchen wir in alle Richtungen. Heißt konkret: Neue Wohnung zur Miete bzw. ein günstiges Haus zum Kauf (oder vielleicht sogar ein Fertighaus?)

Ich bevorzuge die Kaufidee. Meine Lebensgefährtin ist da etwas unsicherer (Risiko,etc.).

Bei uns sieht es so aus, das wir derzeit leider kaum Eigenkapital haben (rund 10.000 EUR). Ich bin seit gut zehn Jahren Selbstständig (mittel bis gute Zahlen) und meine Lebensgefährtin braucht noch 7 Monate, bis sie auf Lebenszeit verbeamten ist (gehobener Dienst).

Was denkt ihr, wäre die beste, aber dennoch günstige Lösung.

Meine Gedanken sind wie folgt:
Bei einer Wohnung zur Miete zahlen wir wieder Monat für Monat Geld und haben effektiv nichts davon.
Bei dem Kauf eines älteren Hauses hätte man später viele tolle Möglichkeiten, aber auch viel Arbeit.
Beim Kauf eines Fertighauses ist die Qualität zwar nicht so gut, aber man hätte was Neueres, was den eigenen Anforderungen am nächsten kommt.

Ich würde eure (erfahrene) Meinung zu dem Thema interessieren.

LG

Nordlys 30.12.2018 11:15
Fertighaus gleich günstig, denkst Du. Dem ist nicht so. ein Fertighaus selbst von Scanhaus Marlow Marlow oder anderen Günstiganbietern ist auf dem Niveau eines Massivhauses, immer. Ein Luxusfertighaus von Okal Haus oder Schwörer oder Ä. teurer.
Bestandsimmo: wenn Du was Gutes findest, nur zu. Aber das käme darauf an, wo man sucht. In Ballungsrräumen kommt Gutes und Günstiges gar nicht auf den Markt, sondern geht mit Vitamin B oder intern in Familie weg. Schaut mal nach Reihenhaus. Das kann relativ preiswert sein, und so übel lebt es sich da nicht, schon gar nicht, wenn man ein REH hat. Karsten

Soraya 30.12.2018 11:20
Schau an, das man sich mit Fertighäusern so täuschen kann. Ich danke dir!
Naja, wir leben und suchen zum Glück recht ländlich in NRW (OWL). Hier kann man noch ein paar Schnäppchen machen - wenn man Glück hat.
Die Idee mit dem Reihenhaus finde ich auch nicht schlecht. Ich werde das mal mit meiner besseren Hälfte besprechen.
Vielen Dank Nordlys.

Jean-Marc 30.12.2018 11:40
Servus!
Bei uns ist es fast dieselbe Situation. Wollten auch lieber kaufen, aber der Markt gibt nichts vernünftiges bzw. zeitgemäßes her und wir haben inzwischen beide eine Abneigung gegen alte Häuser entwickelt (zu viel Modernisierungsstau, zu wenig handwerkliche Fähigkeiten). Also haben wir uns für ein Fertighaus entschieden.
Der streitsüchtige Hausdrache in der Mietwohnung unter uns war ein weiteres Argument pro Hausbau. In 1-2 Jahren mit Kind will ich mir die abzusehenden Diskussionen im Treppenhaus lieber nicht geben.

Stellt sich die Frage mit so wenig Eigenkapital aber denn überhaupt ernsthaft? Wart ihr schon mal bei der Bank?

Soraya 30.12.2018 11:53
Wir haben mal vorsichtig angefragt, aber noch kein richtiges Beratungsgespräche gehabt. Meine Zahlen sind eigentlich relativ gut (2017, knapp 100k Gewinn). Allerdings waren viele andere Ausgaben und unser liebes Finanzamt, was am großen Batzen zerrt. Zudem brauche ich einfach auch Rücklagen bei der Selbstständigkeit für die ich auch nicht für einen Hausbau/Hausfinanzierung rangehen werde. Also kurz um: Die Bank war nicht abgeneigt.

Mottenhausen 30.12.2018 12:06
Was bleibt denn vom Gewinn nach Steuern und nach der Bildung der erforderlichen Rücklagen übrig?

Seit 10 Jahren gute Zahlen führten zu 10T€ Eigenkapital, also 1000€ pro Jahr Sparrate. Was willst du die nächsten Jahre ändern, damit sich die jährliche Sparrate ver-zwanzigfacht?
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