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ᐅ Grundstück und Makler


Erstellt am: 13.03.15 07:48

O
Orren
13.03.15 07:48
Hallo zusammen,
für unsere kleine Familie ist es an der Zeit einen großen Schritt zu wagen. Wir wollen bauen und dazu braucht es bekanntlich ein Grundstück. Nun ist es so, dass in unserer Gemeinde keine freien Bauflächen mehr verfügbar sind. Es ist erst wieder in 2 Jahren damit zu rechnen und dann auch in einem Bereich, den wir nicht favorisieren.
Wie es der Zufall will gibt es ein Grundstück, welches in Frage kommen würde. Der Preis liegt laut Angebot bei 89.000€. Dies entspricht bei einem 580 Quadratmeter Grundstück ca. 153€/Quadratmeter. Für unser kleines Dorf werden laut Bürgermeister in de Regel 100€ pro Quadratmeter von der Gemeinde aufgerufen. Der Makler, welcher das Grundstück verkauft wollte nun ein Angebot haben und ich sagte ihm, dass eben laut Erkundigungen ein Preis von 100€ für uns akzeptabel wäre, also 58.000€. Der Makler war entsetzt und sagte, dass dies definitiv zu wenig sei und wir uns nochmals Gedanken machen sollen. Wie kann man jetzt weiter vorgehen? Am liebsten würde ich ja mit dem Besitzer selber verhandeln, ohne den Makler dazwischen.

Was mein Ihr? Wie könnte man weiter vorgehen? Welche "Taktik" wäre denkbar? Oder einfach in der Mitte treffen?
I
Irgendwoabaier
13.03.15 09:07
Moin

Das hängt ja nun von dem ab, was der Markt bereit ist, herzugeben, bzw. was der Verkäufer akzeptiert. Das, was die Gemeinde verlangen würde, ist da irrelevant. Muss er verkaufen, ist er bereit, einen geringeren Preis zu akzeptieren, oder kann er warten? Wenn letzteres - oder wenn es genug weitere Interessenten gibt, dann wird der Verkäufer wohl sagen: OK, der nächste bitte.
Ohne den Makler direkt mit dem Verkäufer zu verhandeln - kann funktionieren, muss aber nicht. Bei uns in der Gegend ist es oft so, dass der Verkäufer eigentlich möglichst wenig mit dem potentiellen Käufer zu tun haben will, und das ganze daher das an einen Makler gibt. Warum soll man sich auch mit 20 oder 30 Interessenten treffen, von denen dann doch nur 5 real Interesse haben, nachdem sie das Grundstück gesehen haben, und nur 2 bereit sind, den Preis zu zahlen, den man fordert - die anderen sind doch nur Stress und Ärger.
A
alexm86
13.03.15 09:11
Grundstücke von Privat sind immer teurer als von der Gemeinde und da das Angebot an Grundstücken bei euch begrenzt ist bzw. gar nicht vorhanden ist kann der Verkäufer höhe summen verlangen. Ganz normaler Marktgesetz - Angebot und Nachfrage.
O
Orren
13.03.15 09:21
Stimmt schon was Ihr schreibt, aber meine Befürchtung ist, dass der Makler mein Angebot gar nicht weiterleitet, da seine Provision ja auch von dem erzielten Verkaufspreis abhängig ist.
A
alexm86
13.03.15 09:33
Evtl. kommt der Preis schon vom Verkäufer und evtl. hat er auch dem Makler seine "unterste schmerzgrenze" mitgeteilt unter der er gar nicht verkaufen will.
S
Sebastian79
13.03.15 09:38
Du müsstest den Makler so oder so nun zahlen - um den kommst Du nicht mehr umher 🙂. Wenn der preis bei 89.000 Euro liegt, wird den sicher nicht der Makler erfunden haben. Ich würde 80.000 Euro in den Raum werfen und dann schauen...wahrscheinlich einigt man sich dann auf 85.000 Euro (also zumindest von der Verkäuferseite her).
maklergrundstückverhandeln