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ᐅ Grundstück finanzieren und später bauen


Erstellt am: 17.04.19 15:27

Rechtsfuß17.04.19 15:27
Moin Zusammen,
in unserem Wunschdorf läuft derzeit die Planung für ein Neubaugebiet. Wir konnten uns anhand des Planungsentwurfes ein Grundstück reservieren. Sobald der Verkauf der Plätze erfolgt, möchten wir die Kosten des Bauplatzes von 64k als zinsvariables Darlehen über unsere rote Hausbank finanzieren. Die Nebenkosten aus dem Kauf zahlen wir aus eigener Tasche. Die Bebauung soll dann in 2020 spätestestens aber innerhalb einer ggf. bestehenden Bebauungspflicht erfolgen.
Wir möchten unnötige Extra-Kosten vermeiden und würden euch gerne um Rat bitten worauf in diesem Fall zu achten ist in Bezug auf die spätere große Baufinanzierung und die Eintragung ins Grundbuch etc.
Danke!
CrazyChris17.04.19 15:38
Hast dir die Frage doch schon beantwortet. Variables Darlehen und gut ist. Mit großartigen Zinsschwanken braucht ihr bis 2020 nicht rechnen.

Stellt sich nur die Frage: Kriegt ihr bis 2020 genug Eigenkapital fürs Haus zusammen? Bis dahin dürfte das Grundstück wohl nicht abbezahlt sein?

Bzgl. Notar und Grundschuld ist es irrelevant. Ihr wandelt das variable Darlehen in ein Festdarlehen um, dass Grundstück und Haus umfasst. Notarkosten richten sich nach der Höhe der einzutragenden Grundschuld. Egal wie ihr es dreht und wendet. Sparen könnt ihr nichts.
Rechtsfuß17.04.19 16:09
Bezüglich Eigenkapital zahlen wir ja das Grundstück ab und sparen nebenbei.

Die Bank möchte doch bei Grundstücksfinanzierung ins Grundbuch mit Summe X. Ich weiß ja dieses Jahr noch nicht was ich an Gesamtvolumen finanziere. Dieses Jahr also Eintragung Grundstückswert und nächstes Jahr erneute Eintragung inkl. Haus. Der Notar muss zweimal tätig werden und schreibt zwei Rechnungen?
CrazyChris17.04.19 16:26
Korrekt

Bsp.vom Interhyp Rechner

Grundstückskauf mit 60k Grundschuldbestellung:

Beurkundung des Kaufvertrags
384,00€
Vollzug des Geschäfts
96,00€
Sonstige betreuende Tätigkeit
96,00€
Beurkundung der Grundschuld/Hypothek
192,00€
Zwischensumme
768,00€
zzgl. 19% MwSt.
145,92€
Summe Notargebühren
913,92€
Grundbuchgebühren
Auflassungsvormerkung
96,00€
Umschreibung Eigentümer
192,00€
Eintragung Hypothek/Grundschuld
192,00€
Summe Grundbuchkosten
480,00€
Kalkulatorische Gesamtkosten
1.393,92€


Später weitere Grundschuld i.H.v. 300k
Notargebühren
Vollzug des Geschäfts
317,50€
Sonstige betreuende Tätigkeit
317,50€
Beurkundung der Grundschuld/Hypothek
635,00€
Zwischensumme
1.270,00€
zzgl. 19% MwSt.
241,30€
Summe Notargebühren
1.511,30€
Grundbuchgebühren
Eintragung Hypothek/Grundschuld
635,00€
Summe Grundbuchkosten
635,00€
Kalkulatorische Gesamtkosten
2.146,30€

All IN: 3.540,22 €

Im Vergleich Grundstückskauf mit 360.000k Grundschuld:


Beurkundung des Kaufvertrags
384,00€
Vollzug des Geschäfts
96,00€
Sonstige betreuende Tätigkeit
96,00€
Beurkundung der Grundschuld/Hypothek
735,00€
Zwischensumme
1.311,00€
zzgl. 19% MwSt.
249,09€
Summe Notargebühren
1.560,09€
Grundbuchgebühren
Auflassungsvormerkung
96,00€
Umschreibung Eigentümer
192,00€
Eintragung Hypothek/Grundschuld
735,00€
Summe Grundbuchkosten
1.023,00€
Kalkulatorische Gesamtkosten
2.583,09€

Wie gesagt. Mit eurer Variante gibts nichts zum einsparen.
Jenpa18.04.19 09:47
Ist es aber nicht u.U. doch günstiger, das Grundstück zunächst flexibel zu finanzieren und - wenn das benötigte Darlehen für den Hausbau feststeht - dann mit der gesamten Summe (Restschuld Grundstück + benötigtes Kapital Hausbau) zu einer Bank zu gehen?
Was ist, wenn die Hausbank dann plötzlich nicht mehr die günstigste ist aber wegen der Grundstücksfinanzierung auf Rang 1 im Grundbuch steht?

Oder übersehe ich etwas?
Rechtsfuß18.04.19 14:55
danke für die Berechnung! 1k würde ich lieber woanders reinstecken .

Beim letzten Gespräch mit der Bank war davon die Rede bei Grundstückskauf direkt eine höhere Grundschuld einzutragen. Wir haben nächste Woche ohnehin ein erstes Gespräch mit 2 BU und bekommen hier eine ungefähre Angebotssumme, wenn diese auch für 2020 nicht mehr maßgebend sein wird. Das würde bedeuten das der 2. Gang zum Notar entfällt.

das wäre meine nächste Frage. Rote Bank steht an erster Stelle, nächstes Jahr ist aber blaube Bank deutlich günstiger und wir wollen die große Baufinanzierung mit der günstigeren machen. Wie wird hier verfahren? Fakt ist doch, dass die finanzierende Bank bei Grundstückskauf unweigerlich ins Grundbuch möchte an erster Stelle.
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