Hallo,
vielleicht gibt es hier ja jemanden, der mir folgendes erklären kann: Auf der Suche nach einem Grundstück stoße ich eigentlich immer auf vermeintlich geplante Bauvorhaben von diversen Anbietern (Streif Haus, best Haus, Okal Haus, Sika Haus, usw.). Dort werden dann ein Grundstück, mit grober Angabe des Standortes sowie ein darauf passendes Haus angeboten. Wenn man sich mit dem jeweiligen Anbieter in Verbindung setzt heißt es, dass erst ein Vertrag über einen Bauauftrag abgeschlossen werden, muss bevor man die Adresse des Grundstücks bekommt. So geschehen bei Scanhaus Marlow und Streif. Bei Streif hat man mir versichert, dass die Grundstücke ohne Provision von der Firma selbst verkauft werden. Deswegen verstehe ich die Vorgehensweise auch nicht. Ich hätte ja so oder so nicht die Möglichkeit dann mit dem Grundstück zu einer anderen Firma zu gehen. Kann mir jemand erklären warum das die Praxis ist?
Ich möchte nicht mit einer Firma einen Vertrag abschließen ohne zu wissen ob und welche Grundstücke sie überhaupt haben. Ich meine, ich gehe ja auch nicht zu Segmüller und unterschreibe am Eingang einen Kaufvertrag für einen schrank ohne vorher im Laden gewesen zu sein.
Ich bin gespannt ob jemand Licht ins Dunkle bringt.
Gruß,
Andrea
vielleicht gibt es hier ja jemanden, der mir folgendes erklären kann: Auf der Suche nach einem Grundstück stoße ich eigentlich immer auf vermeintlich geplante Bauvorhaben von diversen Anbietern (Streif Haus, best Haus, Okal Haus, Sika Haus, usw.). Dort werden dann ein Grundstück, mit grober Angabe des Standortes sowie ein darauf passendes Haus angeboten. Wenn man sich mit dem jeweiligen Anbieter in Verbindung setzt heißt es, dass erst ein Vertrag über einen Bauauftrag abgeschlossen werden, muss bevor man die Adresse des Grundstücks bekommt. So geschehen bei Scanhaus Marlow und Streif. Bei Streif hat man mir versichert, dass die Grundstücke ohne Provision von der Firma selbst verkauft werden. Deswegen verstehe ich die Vorgehensweise auch nicht. Ich hätte ja so oder so nicht die Möglichkeit dann mit dem Grundstück zu einer anderen Firma zu gehen. Kann mir jemand erklären warum das die Praxis ist?
Ich möchte nicht mit einer Firma einen Vertrag abschließen ohne zu wissen ob und welche Grundstücke sie überhaupt haben. Ich meine, ich gehe ja auch nicht zu Segmüller und unterschreibe am Eingang einen Kaufvertrag für einen schrank ohne vorher im Laden gewesen zu sein.
Ich bin gespannt ob jemand Licht ins Dunkle bringt.
Gruß,
Andrea
Golfi90 schrieb:
Dort haben ALLE Parteien unterschriebenWenn jeder separat und jeweils nur die Erklärung, als Bauunternehmer mit dem Grundstücksveräußerer nicht wirtschaftlich und/organisatorisch verbunden zu sein - wobei ich bei Gemeinde und Tochter Siedlungsgesellschaft nicht keine Verflechtung sehe - dann mag so ein Schriftstück ein Negativindiz - aber noch lange kein Freibrief - sein.Haben jedoch alle denselben Zettel unterschrieben, dann pervertiert schon das Dokument an und in sich seinen Inhalt und ist mehr als wertlos.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
M
Mottenhausen11.03.19 09:42Wäre mal interessant, was ein Notar für solch eine "Erklärung" verlangen darf und ob dort auch wieder der Gegenstandswert maßgebend ist. Aber allein die "Post/Telefon-Pauschale" ist ja eigentlich eine Frechheit.
Nach dem Kauf kommt normalerweise vom Finanzamt ein Fragebogen (mit leichter Tendenz zu Fangfragen...), den man ausfüllt bzw. (wie in unserem Fall) eine kurze Erklärung schreibt, warum die Fragen nicht zutreffend sind. Da z.B. überhaupt noch kein Hausbauvertrag unterzeichnet wurde. Kostet genau 10 Minuten und eine Briefmarke.
Nach dem Kauf kommt normalerweise vom Finanzamt ein Fragebogen (mit leichter Tendenz zu Fangfragen...), den man ausfüllt bzw. (wie in unserem Fall) eine kurze Erklärung schreibt, warum die Fragen nicht zutreffend sind. Da z.B. überhaupt noch kein Hausbauvertrag unterzeichnet wurde. Kostet genau 10 Minuten und eine Briefmarke.
Mottenhausen schrieb:
Wäre mal interessant, was ein Notar für solch eine "Erklärung" verlangen darf und ob dort auch wieder der Gegenstandswert maßgebend ist. Aber allein die "Post/Telefon-Pauschale" ist ja eigentlich eine Frechheit.Ich werde euch auf dem Laufenden halten, welche Kosten durch den Schrieb auf uns zugekommen sind, sobald die Rechnung da ist. Das sollte ja im laufe dieser Woche bereits soweit sein.
Evtl. bekommen wir ja eine Kopie der Erklärung. Dann werde ich diese auch hier online stellen.
Mottenhausen schrieb:
Nach dem Kauf kommt normalerweise vom Finanzamt ein Fragebogen (mit leichter Tendenz zu Fangfragen...), den man ausfüllt bzw. (wie in unserem Fall) eine kurze Erklärung schreibt, warum die Fragen nicht zutreffend sind.Bei uns kam Nichtmal sowas. Nur der Bescheid, was zu zahlen ist und danwar nur der Grundstückskaufpreis als Grundlage genommen.Ähnliche Themen