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ᐅ Grundsatzfrage: Grundstück auf Vorrat erwerben?


Erstellt am: 23.03.18 08:24

Pianist26.04.18 16:50
Bieber0815 schrieb:
Meine Antwort bezog sich auf Deine Aussage, [m]an müsste für jede Kleinigkeit [...] ins Auto steigen. Ich bleibe dabei, nein, dass mus man nicht. Das wäre in dieser Lage ein selbstgewähltes Schicksal.
Nun gut, man kann sicher auch einiges per Fahrrad erledigen, allerdings sind die beiden Zufahrtsstraßen ziemlich eng und es gibt dort keine Geh- und Radwege. Und ich bin mir nicht sicher, ob man sogar auf dem Werderschen Damm und der Straße Am Wasser teilweise direkt auf der Fahrbahn fahren müsste, was für uns ausscheidet. Besser wird es künftig am nördlichen Ende aussehen, da entsteht eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer parallel zur Eisenbahnbrücke, zumindest entnehme ich das einem Zeitungsartikel, aber hier sind ja leider keine Links erlaubt. Da kann eigentlich nur diese Brücke gemeint sein. Da wäre man dann schnell am Bahnhof Werder. Wie das nachts im Dunkeln aussieht, weiß ich allerdings nicht.

Trotzdem bleibe ich dabei: Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man drei Minuten zum Supermarkt läuft, oder ob man erst mal etliche Kilometer fahren muss, wenn man etwas vergessen hat...

Wohnt denn jemand von den Mitlesenden in ähnlichen Gegenden in Deutschland und kann berichten, wie es ist, wenn man aus der Stadt vor die Stadt zieht? Nicht, dass man irgendwann sagt: "Wie schön ist es hier - aber leider total unpraktisch..."

Matthias
nordanney27.04.18 12:09
Pianist schrieb:
Wohnt denn jemand von den Mitlesenden in ähnlichen Gegenden in Deutschland und kann berichten, wie es ist, wenn man aus der Stadt vor die Stadt zieht? Nicht, dass man irgendwann sagt: "Wie schön ist es hier - aber leider total unpraktisch..."
Kann Dir von unseren Nachbarn berichten. Von Düsseldorf an den Niederrhein gezogen mit einem Neubau (Weg zur Arbeit ca. 35 km). Nach zwei Jahren wird das Haus wieder verkauft und sie ziehen zurück nach Düsseldorf, da ihnen die Pendlerei "auf den Sack" geht...
Die Verkehrsanbindung ist perfekt - wenn man nur die BABs sieht, ÖPNV nach D´dorf ist quasi nicht vorhanden - die täglichen Staus machen aber alles wieder zu nichte.
Pianist27.04.18 18:24
Naja, in meiner angepeilten Gegend wäre man fußläufig schnell am Bahnhof mit Regionalexpress im Halbstundentakt. Das relativiert vieles.

Aber genau Deine Schilderung spiegelt eben meine Bedenken wieder: Man kann sowas ja nicht simulieren, sondern man muss da wirklich seine eigenen echten Erfahrungen machen. Andererseits ist das ja immer noch sehr nahe an Potsdam und Berlin dran...

Matthias
Pianist03.06.18 10:15
Von mir jetzt noch mal eine Nachfrage, weil ich weiter an dem Thema arbeite und darüber grübele:

Kann es sein, dass es für mein Problem gar keine Lösung gibt? Wenn ich mir so die Bodenrichtwerte im Berliner Umland ansehe, dann sind die in den interessanten Gegenden durchweg höher als dort, wo ich heute in einem Berliner Außenbezirk wohne. Für alle, die erst später eingeschaltet haben: Ich habe vor 20 Jahren ein Haus auf dem Grundstück meiner Eltern gebaut und befinde mich hier zwischen einem Dorfkern und einer Großsiedlung der 70er Jahre. Leider gibt es sowas in Berlin überall, das ist der damaligen Teilungssituation geschuldet. Also eigentlich ist mein Haus viel zu hochwertig für die Gegend und passt hier gar nicht so richtig hin. Der Straßenlärm wird immer unerträglicher, und ich merke im Bus oder beim Einkaufen auch immer wieder, dass ich hier ebenfalls nicht hinpasse. Mit anderen Worten: Irgendwann will ich hier weg und nur meine Eltern halten mich noch hier.

Beruflich gehöre ich zur bildungsbürgerlichen Oberschicht und das spiegelt sich derzeit nicht in meiner Wohnsituation wider, zumindest nicht im Wohnort. Das hier ist eindeutig kleinbürgerliches Milieu.

Lagen in Berlin, in denen ich mich vielleicht wohlfühlen könnte, wären Grunewald oder Dahlem, aber das werde ich mir niemals leisten können. Gleiches gilt für Potsdam. Da hätte man vor 20 Jahren kaufen müssen. Leider reichte aber damals mein geistiger Horizont nicht über das Grundstück meiner Eltern hinaus. Wenn ich nun aber im Umland suche, und dabei immer darauf achte, dass ein Regionalbahnhof in fußläufiger Nähe ist, dann lande ich in lauter Bereichen, die mir ebenfalls nicht zusagen, weil der Standard dort auch fast 30 Jahre nach dem Mauerfall nicht so ist, wie ich es mir wünsche.

Von daher die Frage: Wie könnte ich meine Suche optimieren? Ich bin darauf angewiesen, schnell in der Berliner Innenstadt zu sein, weil dort alle meine Auftraggeber sitzen. Aber ich möchte auf die Wohnform "Haus mit großem Garten" nicht verzichten. Und das möglichst in einer bürgerlichen Gegend. Ich fürchte, das wird nichts... Oder?

Matthias
HilfeHilfe03.06.18 10:20
Pianist schrieb:
Von mir jetzt noch mal eine Nachfrage, weil ich weiter an dem Thema arbeite und darüber grübele:

Kann es sein, dass es für mein Problem gar keine Lösung gibt? Wenn ich mir so die Bodenrichtwerte im Berliner Umland ansehe, dann sind die in den interessanten Gegenden durchweg höher als dort, wo ich heute in einem Berliner Außenbezirk wohne. Für alle, die erst später eingeschaltet haben: Ich habe vor 20 Jahren ein Haus auf dem Grundstück meiner Eltern gebaut und befinde mich hier zwischen einem Dorfkern und einer Großsiedlung der 70er Jahre. Leider gibt es sowas in Berlin überall, das ist der damaligen Teilungssituation geschuldet. Also eigentlich ist mein Haus viel zu hochwertig für die Gegend und passt hier gar nicht so richtig hin. Der Straßenlärm wird immer unerträglicher, und ich merke im Bus oder beim Einkaufen auch immer wieder, dass ich hier ebenfalls nicht hinpasse. Mit anderen Worten: Irgendwann will ich hier weg und nur meine Eltern halten mich noch hier.

Beruflich gehöre ich zur bildungsbürgerlichen Oberschicht und das spiegelt sich derzeit nicht in meiner Wohnsituation wider, zumindest nicht im Wohnort. Das hier ist eindeutig kleinbürgerliches Milieu.

Lagen in Berlin, in denen ich mich vielleicht wohlfühlen könnte, wären Grunewald oder Dahlem, aber das werde ich mir niemals leisten können. Gleiches gilt für Potsdam. Da hätte man vor 20 Jahren kaufen müssen. Leider reichte aber damals mein geistiger Horizont nicht über das Grundstück meiner Eltern hinaus. Wenn ich nun aber im Umland suche, und dabei immer darauf achte, dass ein Regionalbahnhof in fußläufiger Nähe ist, dann lande ich in lauter Bereichen, die mir ebenfalls nicht zusagen, weil der Standard dort auch fast 30 Jahre nach dem Mauerfall nicht so ist, wie ich es mir wünsche.

Von daher die Frage: Wie könnte ich meine Suche optimieren? Ich bin darauf angewiesen, schnell in der Berliner Innenstadt zu sein, weil dort alle meine Auftraggeber sitzen. Aber ich möchte auf die Wohnform "Haus mit großem Garten" nicht verzichten. Und das möglichst in einer bürgerlichen Gegend. Ich fürchte, das wird nichts... Oder?

Matthias
Dein Problem findet sich wirklich in jeder Stadt wieder. Alter Kern der zum Teil erneuert wird ( Sanierung / Abriss neu ) . Neues Klientel was dank niedrig Zinsen irgendwo rein oder rausgedrängt wird . Wenn du wirklich irgendwo hinziehst hast du keine Garantie das du in 20 Jahren noch glücklich bist
ypg03.06.18 10:40
Woltersdorf hatte damals S-Bahnanschluss und war sehr idyllisch, als ich mal da war...
umlandgrundstück