Hallo liebe Bauexperten,
Anfang nächsten Jahres werde ich ein Haus Bj. 1906 übernehmen. In dieses Haus sind 2 Einlieger-/Ferienwohnungen „hineingebastelt“ worden.
Nun kommen meine Fragen zur Wohnung im Dachgeschoss.
Mit der Raumaufteilung/ Grundriss bin ich nicht zufrieden.
Hat jemand eine Idee, wie man das geschickter gestalten kann?
Mir fällt nichts ein...
1. Es gefällt mir nicht, dass man eine wirklich sehr steile Treppe (eher Stiege) hochkommt und dann gleich vor der Wohnungstür steht ( es gibt keinen Treppenabsatz, leider habe ich kein Foto davon).
Man muss z. B. also, wenn man einen Koffer hochtragen will, erst ohne Koffer hochgehen, die Tür öffnen, wieder runter gehen und den Koffer in die Wohnung tragen.
Dann ist es so, dass der Treppenaufgang in die Wohnung hineinragt. Er ragt weiter in die Wohnung hinein, als auf der Zeichnung ersichtlich ist.
Auf dem Foto sieht man es gut. Links ist die Wohnungseingangstür, die direkt die stele Treppe hinunter führt und geradeaus zu die Tür zum Wohnzimmer.
Wie könnte man das geschickter lösen?
2. Die bisherige Badezimmersituation finde ich nicht gut. In der Dusche gibt es kein waschbecken, sondern das Waschbecken ist unter der Schräge neben dem Schlafzimmer.
Ich hätte gern ein komplettes Badezimmer. Würde man das Bad nach rechts erweitern, hätte man im Schlafzimmer kein Fenster mehr. Die Dusche ist da so drangebastelt. Vorher war da glaube ich nur ein WC. Ich könnte beim Bauamt fragen, ob ich über dem Bett in den Giebel ein Fenster einbauen könnte, aber das ist ja sehr aufwendig und wg. strengen Bauvorschriften evtl. gar nicht erlaubt.
Ich hatte mal im Urlaub eine kleine Dach-Ferienwohnung, die war quasi zweigeteilt. Da war über den Flur das Bad.
Vielleicht könnte man die Wohnungstür wegnehmen und links die Küche machen (Bad find ich in meinem Haus nicht so gut, weil man dann das Türenklappen etc. hört, wenn nachts mal einer raus muss. Küche find ich okay, da geht man nachts meist ja nicht hin. Ist für die Gäste bestimmt auch angenehmer).
Rechts dann die Wohnungstür... dann hätte man einen Treppenabsatz. Die bisherige Küche könnte das Wohnzimmer sein. Das wäre dann natürlich sehr klein und eine Lösung für das Bad hätte ich damit auch noch nicht.
Wer hat eine Lösung für das Badproblem?
Vielleicht seid ihr kreativer als ich, es wäre toll.
Danke schon mal für die Bemühungen.
Viele Grüße und ein frohes Osterfest
Sanierung

Anfang nächsten Jahres werde ich ein Haus Bj. 1906 übernehmen. In dieses Haus sind 2 Einlieger-/Ferienwohnungen „hineingebastelt“ worden.
Nun kommen meine Fragen zur Wohnung im Dachgeschoss.
Mit der Raumaufteilung/ Grundriss bin ich nicht zufrieden.
Hat jemand eine Idee, wie man das geschickter gestalten kann?
Mir fällt nichts ein...
1. Es gefällt mir nicht, dass man eine wirklich sehr steile Treppe (eher Stiege) hochkommt und dann gleich vor der Wohnungstür steht ( es gibt keinen Treppenabsatz, leider habe ich kein Foto davon).
Man muss z. B. also, wenn man einen Koffer hochtragen will, erst ohne Koffer hochgehen, die Tür öffnen, wieder runter gehen und den Koffer in die Wohnung tragen.
Dann ist es so, dass der Treppenaufgang in die Wohnung hineinragt. Er ragt weiter in die Wohnung hinein, als auf der Zeichnung ersichtlich ist.
Auf dem Foto sieht man es gut. Links ist die Wohnungseingangstür, die direkt die stele Treppe hinunter führt und geradeaus zu die Tür zum Wohnzimmer.
Wie könnte man das geschickter lösen?
2. Die bisherige Badezimmersituation finde ich nicht gut. In der Dusche gibt es kein waschbecken, sondern das Waschbecken ist unter der Schräge neben dem Schlafzimmer.
Ich hätte gern ein komplettes Badezimmer. Würde man das Bad nach rechts erweitern, hätte man im Schlafzimmer kein Fenster mehr. Die Dusche ist da so drangebastelt. Vorher war da glaube ich nur ein WC. Ich könnte beim Bauamt fragen, ob ich über dem Bett in den Giebel ein Fenster einbauen könnte, aber das ist ja sehr aufwendig und wg. strengen Bauvorschriften evtl. gar nicht erlaubt.
Ich hatte mal im Urlaub eine kleine Dach-Ferienwohnung, die war quasi zweigeteilt. Da war über den Flur das Bad.
Vielleicht könnte man die Wohnungstür wegnehmen und links die Küche machen (Bad find ich in meinem Haus nicht so gut, weil man dann das Türenklappen etc. hört, wenn nachts mal einer raus muss. Küche find ich okay, da geht man nachts meist ja nicht hin. Ist für die Gäste bestimmt auch angenehmer).
Rechts dann die Wohnungstür... dann hätte man einen Treppenabsatz. Die bisherige Küche könnte das Wohnzimmer sein. Das wäre dann natürlich sehr klein und eine Lösung für das Bad hätte ich damit auch noch nicht.
Wer hat eine Lösung für das Badproblem?
Vielleicht seid ihr kreativer als ich, es wäre toll.
Danke schon mal für die Bemühungen.
Viele Grüße und ein frohes Osterfest
Sanierung
G
Geraldina13.04.20 23:01Ja, vielen Dank für die Antwort.
Genau, das ist dasselbe Gebäude, nur dieses Mal die Wohnung unter dem Dach.
Das mit den tragenden Wänden und den Fenstern versuche ich morgen telefonisch in Erfahrung zu bringen. Ich wohne noch nicht vor Ort.
Manchmal denke ich auch, ich sollte es einfach so lassen.
Aber es ist nicht nur unpraktisch und ich finde irgendwie auch gefährlich, weil die Treppe wirklich sehr steil ist, sondern, ich mag es auch einfach nicht ansehen. Habe es gerne schön. Muss noch lernen, wirtschaftlich zu denken. Sobald ich erfahre, was alles kosten wird, wird der Lerneffekt wahrscheinlich schnell einsetzen
Das ganze Haus muss modernisiert werden:
Alle Leitungen müssen neu, Wände und Bodenbeläge und im EG soll der Boden mit Beton aufgefüllt werden. Die Bäder müssen neu, und und. Ein paar Durchbrüche und bodentiefe Fenster sollen auch hinein.
Eventuell will ich auch den Anbau von der Hauptwohnung aufstocken lassen.
Es war auch ein Bauunternehmer da und wollte einen Kostenvoranschlag dafür machen. Das war vor 6 Wochen, bisher ist hier nichts eingetrudelt, ist das normal?
Für das Erneuern des Stroms und der Wasser- und Heizungsleitungen wollte er keinen KostenVoranschlag bei dem alten Haus machen.
Da werde ich mit den Firmen vor Ort selbst verhandeln müssen. Ist das so üblich?
Ich dachte, ich könnte den Bauunternehmer beauftragen, sich um alle Gewerke zu kümmern... er möchte allerdings nur die Aufstockung, den Beton im Boden und die Durchbrüche übernehmen.
Von außen ist das Haus gedämmt, Dach ist von 2012 und die Isofenster sind auch noch nicht so alt. Nur von innen wurde immer nur beigearbeitet.
Ich mache solch eine Sanierung zum ersten Mal.
Ich muss erst einmal klar kriegen, was ich eigentlich will, dann, was machbar ist wegen dem Bebauungsplan und natürlich finanziell.
Denke, das ist eine gute Reihenfolge, oder?
Am Donnerstag habe ich eine Videoberatung zwecks Finanzierung. Da ich noch nicht weiss, was letztlich alles kosten wird, werde ich es so angehen, dass ich mich erst einmal beraten lass, wie das mit dem Kredit überhaupt funktioniert (hatte noch nie einen) und welche Summe für mich tragbar wäre. Ich bin gespannt!
Beste Grüße
Genau, das ist dasselbe Gebäude, nur dieses Mal die Wohnung unter dem Dach.
Das mit den tragenden Wänden und den Fenstern versuche ich morgen telefonisch in Erfahrung zu bringen. Ich wohne noch nicht vor Ort.
Manchmal denke ich auch, ich sollte es einfach so lassen.
Aber es ist nicht nur unpraktisch und ich finde irgendwie auch gefährlich, weil die Treppe wirklich sehr steil ist, sondern, ich mag es auch einfach nicht ansehen. Habe es gerne schön. Muss noch lernen, wirtschaftlich zu denken. Sobald ich erfahre, was alles kosten wird, wird der Lerneffekt wahrscheinlich schnell einsetzen
Das ganze Haus muss modernisiert werden:
Alle Leitungen müssen neu, Wände und Bodenbeläge und im EG soll der Boden mit Beton aufgefüllt werden. Die Bäder müssen neu, und und. Ein paar Durchbrüche und bodentiefe Fenster sollen auch hinein.
Eventuell will ich auch den Anbau von der Hauptwohnung aufstocken lassen.
Es war auch ein Bauunternehmer da und wollte einen Kostenvoranschlag dafür machen. Das war vor 6 Wochen, bisher ist hier nichts eingetrudelt, ist das normal?
Für das Erneuern des Stroms und der Wasser- und Heizungsleitungen wollte er keinen KostenVoranschlag bei dem alten Haus machen.
Da werde ich mit den Firmen vor Ort selbst verhandeln müssen. Ist das so üblich?
Ich dachte, ich könnte den Bauunternehmer beauftragen, sich um alle Gewerke zu kümmern... er möchte allerdings nur die Aufstockung, den Beton im Boden und die Durchbrüche übernehmen.
Von außen ist das Haus gedämmt, Dach ist von 2012 und die Isofenster sind auch noch nicht so alt. Nur von innen wurde immer nur beigearbeitet.
Ich mache solch eine Sanierung zum ersten Mal.
Ich muss erst einmal klar kriegen, was ich eigentlich will, dann, was machbar ist wegen dem Bebauungsplan und natürlich finanziell.
Denke, das ist eine gute Reihenfolge, oder?
Am Donnerstag habe ich eine Videoberatung zwecks Finanzierung. Da ich noch nicht weiss, was letztlich alles kosten wird, werde ich es so angehen, dass ich mich erst einmal beraten lass, wie das mit dem Kredit überhaupt funktioniert (hatte noch nie einen) und welche Summe für mich tragbar wäre. Ich bin gespannt!
Beste Grüße
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