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ᐅ Grundriss-Planung Einfamilienhaus 230-235 m² auf zwei Vollgeschossen


Erstellt am: 11.07.21 16:11

ypg12.07.21 15:23
Hausbauer4747 schrieb:

wir dürften so ein Dach jedoch nicht bauen und haben einen Balkon völlig ausgeschlossen.
Ich glaube nicht, dass mit dem Schwörerhaus sagen wollte „baut genau so“, sondern einfach mal zeigen wollte, wie ein entsprechend großes Haus besser geplant, bessere Räume bekommt und ihr Euch einfach man inspirieren lasst.
Hausbauer4747 schrieb:

So ein wenig habe ich schon den Eindruck, dass "Wohnlichkeit" und "Nutzbarkeit" keiner objektiven Skala folgen sondern durchaus subjektiv behaftet sind.
Vieles ist subjektiv. Aber nicht Fachliches.
Hausbauer4747 schrieb:

Das Ziel ist es, das zur Verfügung stehende Geld bestmöglich einzusetzen
Das ist aber nicht der Fall, wenn ihr etwas „zum ersten Mal macht“
Hausbauer4747 schrieb:

Da alles ein Kompromiss ist, hat der Nutzen innen für uns höhere Priorität als die Optik außen.
Aber dem ist ja nicht so… .
Hausbauer4747 schrieb:

wir machen das zum ersten Mal,
driver5512.07.21 19:41
Hausbauer4747 schrieb:

Der Flur im EG kam jetzt doppelt, welche Größe haltet ihr da für sinnvoll?
Die qm alleine sind nicht ausschlaggebend, sie müssen nur sinnvoll verteilt/aufgeteilt werden.
Hausbauer4747 schrieb:

Der Flur im OG ist bewusst ohne Fenster, weil die Wege zum Fenster meistens tote Flächen sind, die den Flur nur vergrößern
😳
innenliegend nur per Dachfenster oder „Tageslichtspots“. Beides wöllte ich beim Neubau nicht.
hampshire12.07.21 20:46
Hausbauer4747 schrieb:

Was ist ein Allraum, der Begriff ist mir neu?
Hab diesen Begriff auch hier gelernt. Finde ihn schrecklich, aber er dient der Verständigung. (Außerdem ist er falsch, außer uns schläft wohl kaum jemand hier in seinem "Allraum"...)
Hausbauer4747 schrieb:

Das würde ich nicht sagen, sondern eher, dass wir einen Kompromiss der drei Achsen Platz/Nutzung, Kosten und Optik suchen. Wir sind nicht auf 12x12 festgelegt, finden das aber optisch auch nicht abstoßend.
Das schöne ist: Du brauchst mit Deinem Budget keine großen Kompromisse schließen. Statt mit der "brute-force" Methode auf Quadratmeter zu setzen, wirst Du mit architektonischer Intelligenz das bessere Haus zum gleichen Preis bekommen. Vermutlich ein paar qm weniger, aber einen Haufen Wohnwert mehr. Gut dass Ihr nicht festgelegt seid. Ein quadratischer Grundriss hat prinzipbedingt ab einer gewissen Größe schlechtere Nutzflächen im Gebäudezentrum. Es sieht immer im Vergleich €/qm besser aus, da weniger Außenwand für mehr Fläche zu bauen ist. dieser Wert ist OK als Näherung für ein Budget, sollte aber nicht die Lebensqualität im Haus diktieren.
Hausbauer4747 schrieb:

Das Ziel ist es, das zur Verfügung stehende Geld bestmöglich einzusetzen, v.a. in Räume, also leicht größere Kinderzimmer oder Gäste- und Arbeitszimmer als zwei separate Räume. Da alles ein Kompromiss ist, hat der Nutzen innen für uns höhere Priorität als die Optik außen.
Zum Budget - siehe oben. Ein für eine Familie exzellent funktionierendes Haus ist mehr als ein überdachter Rahmen für eine Anzahl von Wunschräumen. Würdest Du erwarten, dass ein intelligenter Mensch aus einem ganz anderen Fachbereich eine Chance hätte, ohne Vorbildung die selbe Qualität in Deiner Profession liefern zu können, die Du lieferst? Wenn die Antwort "nein" ist, betrachte die Aufgabe eines Architekten einmal so: "Der kann sicherlich ein paar Sachen, an die ich nicht einmal denken kann, vielleicht beschäftige ich mich mal mit so einer Type."

Zeichne dennoch fröhlich weiter und beschäftige Dich mit Grundrissen - ist echt hilfreich. Glaube nur nicht, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Dir auch nur annähernd de beste Entwurf fürs Geld gelingt. Aus der Lebenserfahrung eines tendenziell beratungsresistenten Menschen: Das Schönreden wird nach einer Weile sehr anstrengend...
driver5513.07.21 07:40
hampshire schrieb:

Zeichne dennoch fröhlich weiter und beschäftige Dich mit Grundrissen - ist echt hilfreich.
Aber nur, wenn er sonst nichts Besseres zu tun hat. Rasenmähen würde ich vorziehen, da sieht er wenigstens Fortschritte… 😉
hampshire13.07.21 07:58
driver55 schrieb:

Rasenmähen würde ich vorziehen, da sieht er wenigstens Fortschritte…
Das stimmt. Fortschritte beim Begreifen einer Sache zu sehen ist schwieriger.
Zeichnen ist eine gute Form sich mit dem Hausbau auseinander zu setzen. Ebenso sich gezielt andere Gebäude anzuschauen und auszutauschen, auch da kann mein direkt verwertbares Ergebnis als stringente Folge des Handelns erwarten. Und doch hat Kreativität, die aus einem Lösen von einer strengen Ergebnisorientierung erst möglich ist, einen entscheidenden Antail daran, ob ein ordentliches oder sehr gutes Ergebnis erzielt wird. Alles hat seine Zeit - natürlich auch die Ergebnisorientierung in der Umsetzung.
Hausbauer474713.07.21 12:37
Danke an hampshire für einen sehr guten und konstruktiven Beitrag (gestern 20:46 Uhr). 🙂

Zum Thema völlig freie Architektenplanung wäre für uns interessant, ob ihr das alle bei euren Häusern so umgesetzt habt und davon aus eigener Erfahrung überzeugt seid oder ob ihr "herkömmlich" gebaut habt und es aufgrund dieser Erfahrung beim nächsten Mal mit einem freien Architekten machen würdet? Wenn alle mit Architekten gebaut haben freuen wir uns über Fotos und Grundrisse zur Inspiration, selbst wenn Details anders sein sollten (andere Anzahl an Kinderzimmern o.ä.).
architekten