Hallo zusammen,
wir sind schon seit längerem in der Planungsphase für uns Eigenheim.
Da der Grundriss größtenteils von uns selbst entworfen wurde, sind wir um jede konstruktive Kritik dankbar. Die Pläne wurden von einem Planer übernommen und für gut befunden.
Natürlich interessiert uns auch was euch besonders gut gefällt.
Wichtig / Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Ich möchte euch darüber informieren wie es zu diesem Grundriss gekommen ist bzw. welche grundlegende Entscheidung wir getroffen haben.
Ich bin unendlich dankbar, dass ich dieses Grundstück (844m²) geerbt habe, was uns den Traum vom Eigenheim ermöglicht.
Aufgrund der hohen Grundstückspreise (Marktwert Grundstück >1Mio €) haben wir uns dazu entschieden, wenn möglich nur die Hälfte des Grundstücks zu bebauen, um in weiter Zukunft einem unseren Kinder die Möglichkeit bieten zu können, auf der zweiten Grundstücksfläche ein Haus zu bauen.
Dennoch wollten wir für unser Haus nicht all zu Viel Kompromisse eingehen, da das zweite Haus ja nicht fix kommen muss (Wer weiss ob die Kids überhaupt mal neben uns wohnen möchten)
--> Unser Haus ist deshalb nach Westen (und Süden) ausgerichtet, sodass ein zweites Haus auch nach Westen ausgerichtet werden könnte.
--> Es handelt sich noch nicht um finale Pläne. Kleinere Änderungen wie z.B. Anordnung & Größe der Fenster, die Badplanung und allgemeine Details sind noch offen. Der Pool wird nicht umgesetzt!
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 844 m²
Hang: nein
Baunutzungszahl: 50
Anzahl Stellplatz: 1x Garage, 2x Freifläche
Geschossigkeit: 2
Dachform: Satteldach 22°
Ausrichtung: West (+Süd)
weitere Vorgaben: Vorgaben seitens der Stadt: Satteldach traufständig zur Straße, Baunutzungszahl: 50, "Stellplätze ins Gebäude integrieren", Baumbestand erhalten
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Klassisch + modern, Satteldach
Keller, Geschosse: 2 Geschosse + Teilunterkellert
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene + 2 Kinder (1 & 2 Jahre alt)
Raumbedarf im EG: Küche inkl Speisekammer + Essbereich + teilweise abgetrennter Wohnbereich; Gäste-WC; Gang + Garderobe; Büro wäre auch im EG möglich
Raumbedarf im OG: Eltern-Schlafzimmer mit Ankleide, Badezimmer (mit WC), 2x Kinderzimmer, Büro / Gästezimmer
Raumbedarf Keller: Technikraum, Waschraum, Abstellraum, Hobbyraum
Büro: Familiennutzung & Homeoffice (ca. 1x pro Woche)
Schlafgäste pro Jahr: 0 - 3
offene oder geschlossene Architektur: geschlossen, Küche + Kochinsel & Esstisch offen
konservativ oder moderne Bauweise: klassich, modern
Anzahl Essplätze: 8, auf 10 erweiterbar
Kamin: Ja
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: Ja aber kein muss
Garage, Carport: Garage + 1x Abstellplatz für Fahrräder ect.
Nutzgarten, Treibhaus: noch offen
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Selbstentwurf, vom Planer übernommen
Was gefällt besonders? Warum?: Optik (Gemauerte Balkonbrüstung), praktisch (kurze Wege), Küche + Insel + Esstisch parallel
Was gefällt nicht? Warum?: Nichts, aber noch unsicher bzgl. Fenster Südseitig (größer), Anordnung Wohnwand + Kamin
Preisschätzung laut Architekt/Planer: GU: 850k € Bauunternehmer + Bauleiter: 750k € (inkl. Nebenkosten wie z.B. Pilotierung, Anschlussgebühren, Aushub usw.)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 800k €
favorisierte Heiztechnik: Photovoltaik und Luftwärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Balkon
-könnt Ihr nicht verzichten: Rest






wir sind schon seit längerem in der Planungsphase für uns Eigenheim.
Da der Grundriss größtenteils von uns selbst entworfen wurde, sind wir um jede konstruktive Kritik dankbar. Die Pläne wurden von einem Planer übernommen und für gut befunden.
Natürlich interessiert uns auch was euch besonders gut gefällt.
Wichtig / Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Ich möchte euch darüber informieren wie es zu diesem Grundriss gekommen ist bzw. welche grundlegende Entscheidung wir getroffen haben.
Ich bin unendlich dankbar, dass ich dieses Grundstück (844m²) geerbt habe, was uns den Traum vom Eigenheim ermöglicht.
Aufgrund der hohen Grundstückspreise (Marktwert Grundstück >1Mio €) haben wir uns dazu entschieden, wenn möglich nur die Hälfte des Grundstücks zu bebauen, um in weiter Zukunft einem unseren Kinder die Möglichkeit bieten zu können, auf der zweiten Grundstücksfläche ein Haus zu bauen.
Dennoch wollten wir für unser Haus nicht all zu Viel Kompromisse eingehen, da das zweite Haus ja nicht fix kommen muss (Wer weiss ob die Kids überhaupt mal neben uns wohnen möchten)
--> Unser Haus ist deshalb nach Westen (und Süden) ausgerichtet, sodass ein zweites Haus auch nach Westen ausgerichtet werden könnte.
--> Es handelt sich noch nicht um finale Pläne. Kleinere Änderungen wie z.B. Anordnung & Größe der Fenster, die Badplanung und allgemeine Details sind noch offen. Der Pool wird nicht umgesetzt!
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 844 m²
Hang: nein
Baunutzungszahl: 50
Anzahl Stellplatz: 1x Garage, 2x Freifläche
Geschossigkeit: 2
Dachform: Satteldach 22°
Ausrichtung: West (+Süd)
weitere Vorgaben: Vorgaben seitens der Stadt: Satteldach traufständig zur Straße, Baunutzungszahl: 50, "Stellplätze ins Gebäude integrieren", Baumbestand erhalten
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Klassisch + modern, Satteldach
Keller, Geschosse: 2 Geschosse + Teilunterkellert
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene + 2 Kinder (1 & 2 Jahre alt)
Raumbedarf im EG: Küche inkl Speisekammer + Essbereich + teilweise abgetrennter Wohnbereich; Gäste-WC; Gang + Garderobe; Büro wäre auch im EG möglich
Raumbedarf im OG: Eltern-Schlafzimmer mit Ankleide, Badezimmer (mit WC), 2x Kinderzimmer, Büro / Gästezimmer
Raumbedarf Keller: Technikraum, Waschraum, Abstellraum, Hobbyraum
Büro: Familiennutzung & Homeoffice (ca. 1x pro Woche)
Schlafgäste pro Jahr: 0 - 3
offene oder geschlossene Architektur: geschlossen, Küche + Kochinsel & Esstisch offen
konservativ oder moderne Bauweise: klassich, modern
Anzahl Essplätze: 8, auf 10 erweiterbar
Kamin: Ja
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: Ja aber kein muss
Garage, Carport: Garage + 1x Abstellplatz für Fahrräder ect.
Nutzgarten, Treibhaus: noch offen
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Selbstentwurf, vom Planer übernommen
Was gefällt besonders? Warum?: Optik (Gemauerte Balkonbrüstung), praktisch (kurze Wege), Küche + Insel + Esstisch parallel
Was gefällt nicht? Warum?: Nichts, aber noch unsicher bzgl. Fenster Südseitig (größer), Anordnung Wohnwand + Kamin
Preisschätzung laut Architekt/Planer: GU: 850k € Bauunternehmer + Bauleiter: 750k € (inkl. Nebenkosten wie z.B. Pilotierung, Anschlussgebühren, Aushub usw.)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 800k €
favorisierte Heiztechnik: Photovoltaik und Luftwärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Balkon
-könnt Ihr nicht verzichten: Rest
Ich finde den Grundriss ganz gut. Vielleicht haben es schon meine Vorposter geschrieben, aber ein paar Details, die mir aufgefallen sind.
- Die Küche hat kaum Arbeitsfläche.
- Ich würde das Gäste-WC um das Garageneck vergrößern und da noch ne Dusche reinsetzen, wenn ihr mit 2 Kindern plant.
- Ich finde die Position von Couch und Fernseher persönlich nicht optimal. Der Fernseher wird zum Raumteiler. Überlegt euch vielleicht nochmal, ob ihr das wirklich so wollt
Harakiri schrieb:
Vielleicht habe ich etwas übersehen/überlesen, aber warum tut ihr euch (ohne Not?) soweit im Norden versetzen? Ich würde das Ganze viel weiter zur Straße hin versetzen, um den Garten auch wirklich möglichst privat zu haben. Bonuspunkte für kürzere Zufahrten/Pflasterflächen inklusive.
Geht es um den Baumbestand? Ist es nicht möglich, eine Ausnahme diesbezüglich zu erwirken? Ggf. auf Basis Ersatzpflanzungen? Danke für den Input, meine Meinung dazu:
Egal wie oder was ich baue. Es wird immer so weit wie möglich nach Nord und Ost positioniert.
Garten hinterm Haus bringt mir nichts. Da brauche ich auch keine Privatsphäre. Außer dem Badezimmer sind auch keine Räume in diese Richtung ausgerichtet.
roteweste schrieb:
Ich finde den Grundriss ganz gut. Vielleicht haben es schon meine Vorposter geschrieben, aber ein paar Details, die mir aufgefallen sind.
- Die Küche hat kaum Arbeitsfläche.
- Ich würde das Gäste-WC um das Garageneck vergrößern und da noch ne Dusche reinsetzen, wenn ihr mit 2 Kindern plant.
- Ich finde die Position von Couch und Fernseher persönlich nicht optimal. Der Fernseher wird zum Raumteiler. Überlegt euch vielleicht nochmal, ob ihr das wirklich so wollt
- Eine Option wäre die Arbeitsfläche ums Eck zu ziehen. Speis müssten wir dann anders oder gar nicht umsetzten..
- Dusche im Gäste-WC würde sich gut anbieten. Da sind wir aber der Meinung, dass wir das nicht brauchen.
- Pos. TV: Auch wenn es am Plan nicht eingezeichnet ist, sollten wir es so umsetzten wird hier eine Wand gemauert. Anordnung ist aber noch nicht fix
Sofia__ schrieb:
- Pos. TV: Auch wenn es am Plan nicht eingezeichnet ist, sollten wir es so umsetzten wird hier eine Wand gemauert. Anordnung ist aber noch nicht fix
Den Punkt würde ich mir gut überlegen. Vielleicht auch mal für den Raumeindruck entsprechend rendern lassen. Ihr macht euch damit optisch den schönen Allraumm klein.Sofia__ schrieb:
Danke für den Input, meine Meinung dazu:
Egal wie oder was ich baue. Es wird immer so weit wie möglich nach Nord und Ost positioniert.
Garten hinterm Haus bringt mir nichts. Da brauche ich auch keine Privatsphäre. Außer dem Badezimmer sind auch keine Räume in diese Richtung ausgerichtet.War wirklich nur ein gut gemeinter Hinweis – unser Grundstück ist nahezu identisch angeordnet wie deiner, und ich würde auf gar keinen Fall mein Haus in irgendeiner Form weiter nach hinten setzen. Wir haben auch einen Vorgarten mit einer kleinen Terrasse vorne im Süden, aber da ist wirklich (ohne massiven Sichtschutz zur Straße hin) „Präsentierteller“-Gefühl angesagt.
Falls ihr aber bereits in einer ähnlichen Konstellation wohnt oder gewohnt habt, dann soll man so machen/bauen, wie man sich wohl fühlt, natürlich.
Ich finde nur – auch rückblickend bei uns - dass man unterschätzt, wie sonnig z. B. eine Nordterrasse in Wirklichkeit ist.
Harakiri schrieb:
War wirklich nur ein gut gemeinter Hinweis – unser Grundstück ist nahezu identisch angeordnet wie deiner, und ich würde auf gar keinen Fall mein Haus in irgendeiner Form weiter nach hinten setzen. Wir haben auch einen Vorgarten mit einer kleinen Terrasse vorne im Süden, aber da ist wirklich (ohne massiven Sichtschutz zur Straße hin) „Präsentierteller“-Gefühl angesagt.
Falls ihr aber bereits in einer ähnlichen Konstellation wohnt oder gewohnt habt, dann soll man so machen/bauen, wie man sich wohl fühlt, natürlich.
Ich finde nur – auch rückblickend bei uns - dass man unterschätzt, wie sonnig z. B. eine Nordterrasse in Wirklichkeit ist.Da die Straße eine Sackgasse ist und nur mehr 3 Häuser / Grundstücke nach uns kommen, haben wir weniger das Präsentierteller-Problem. Zudem ist die Hauptterrasse im Westen von Blicken geschützt.
Eine Terrasse im Norden ist an heißen Sommertagen sicher angenehm. Ich denke wir haben mit der süd und westseite auch 2 gute Sitzmöglichkeiten je nach Tagesverlauf
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