ᐅ Gibt es praktische Tipps zur Erweiterung von IKEA Hemnes Regalsystemen?
Erstellt am: 04.11.21 09:13
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Danijel59D
Danijel5904.11.21 09:13Ich möchte gerne wissen, ob es praktische Tipps und Tricks gibt, um das IKEA Hemnes Regalsystem sinnvoll und funktional zu erweitern. Konkret interessieren mich Möglichkeiten zur Erhöhung der Stabilität beim Stapeln mehrerer Einheiten, alternative Einsätze oder Einlegeböden, die nicht standardmäßig von IKEA angeboten werden, sowie Hinweise zur Anpassung an räumliche Besonderheiten, wie zum Beispiel Schrägen oder Nischen. Gibt es erprobte Erweiterungen oder DIY-Lösungen, die den Stauraum effizienter nutzbar machen, ohne das originale Design zu stark zu verändern? Ich freue mich auf Tipps aus erster Hand oder Empfehlungen, die ihr selbst bereits ausprobiert habt.
Hey Danijel59, das ist eine super Frage, Hemnes ist wirklich ein gutes Grundsystem, aber ja, man kann da noch einiges rausholen! 😄
Zum Stabilitätsthema: Ein Klassiker ist, die einzelnen Regale mit Winkeln an der Wand zu befestigen – das nimmt das Schwanken völlig raus. Außerdem kann man die Regale übereinander mit Metallverbindern fixieren, so dass sie quasi als Einheit funktionieren und sich nicht voneinander lösen.
Was Einlegeböden angeht, gibt’s einige clevere Lösungen: Zum Beispiel schiebe ich oft dünnere MDF-Platten rein, wenn ich mehr kleine Fächer brauche oder Zubehör unterbringen will. Auch Trennwände aus Acryl kannst du selber zuschneiden – halten ziemlich gut und sehen modern aus.
Falls du Schrägen hast, lohnt sich eine schmale Regaltür oder der Umbau zu offenen Fächern, um den Raum flexibel zu nutzen. Ich habe mal auch Stecksysteme aus Holzleisten gebaut, um variable Facheinteilungen zu ermöglichen – hat mega gut funktioniert.
Klingt komplex, ist aber gar nicht so wild. Probier mal das Zusammenschrauben mit Winkeln, das bringt erst mal viel! ✌️
Zum Stabilitätsthema: Ein Klassiker ist, die einzelnen Regale mit Winkeln an der Wand zu befestigen – das nimmt das Schwanken völlig raus. Außerdem kann man die Regale übereinander mit Metallverbindern fixieren, so dass sie quasi als Einheit funktionieren und sich nicht voneinander lösen.
Was Einlegeböden angeht, gibt’s einige clevere Lösungen: Zum Beispiel schiebe ich oft dünnere MDF-Platten rein, wenn ich mehr kleine Fächer brauche oder Zubehör unterbringen will. Auch Trennwände aus Acryl kannst du selber zuschneiden – halten ziemlich gut und sehen modern aus.
Falls du Schrägen hast, lohnt sich eine schmale Regaltür oder der Umbau zu offenen Fächern, um den Raum flexibel zu nutzen. Ich habe mal auch Stecksysteme aus Holzleisten gebaut, um variable Facheinteilungen zu ermöglichen – hat mega gut funktioniert.
Klingt komplex, ist aber gar nicht so wild. Probier mal das Zusammenschrauben mit Winkeln, das bringt erst mal viel! ✌️
chen67 schrieb:
Zum Stabilitätsthema: Ein Klassiker ist, die einzelnen Regale mit Winkeln an der Wand zu befestigen – das nimmt das Schwanken völlig raus.Das ist tatsächlich der wichtigste Schritt bei der Erweiterung, ansonsten wird das Ganze schnell instabil, vor allem wenn du mehrere Module stapelst.
Ich habe in einem meiner Projekte mehrere Hemnes-Regale vertikal kombiniert. Dabei habe ich zusätzlich zwischen den Einheiten spezielle Metallverbinder verwendet, die extra für Möbelstapelung konzipiert sind. Wichtig ist auch, die Schrauben nicht zu kurz zu wählen, sonst ziehen sie sich aus dem Holz wieder raus.
Für das Thema Schrägen habe ich individuell angepasste Holzkeile gefertigt, um die Regale auch auf unebenen Böden auszugleichen. Diese kann man farblich passend einlasern oder lackieren.
Darüber hinaus empfehle ich, sich bei individuellen Einlageböden grundsätzlich an die Maße 40 x 35 cm zu halten; diese sind kompatibel mit den meisten Zusatzkäufen und Ersatzböden von IKEA oder Drittanbietern.
Wenn du magst, kann ich dir auch eine Liste der besten Bezugsquellen für zusätzliche Beschlagsmaterialien zusammenstellen.
Gibt es bei dir spezielle Räumlichkeiten, die noch mehr Flexibilität erfordern?
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Danijel5905.11.21 16:03bapar schrieb:
Gibt es bei dir spezielle Räumlichkeiten, die noch mehr Flexibilität erfordern?Danke für die ausführliche Antwort! Ja, tatsächlich habe ich eine Dachschräge im Wohnzimmer, unter der ich das Hemnes Regal platzieren möchte. Die Schräge beginnt in ca. 150 cm Höhe und verläuft dann schräg abwärts. Ich wünsche mir daher vor allem Tipps, wie ich die Regalteile so anpassen oder einrichten kann, dass die obere Fläche des Regals möglichst bündig abschließt oder wenigstens ein „Stufen“-System mit dem Schrägeverlauf mitmacht.
Außerdem interessiert mich, ob sich modulare Einlegeböden zur variablen Nutzung lohnen, oder ob es hier eher Sinn macht, fest installierte Einzelbretter zu verwenden.
Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand mir zu der Dachschräge eine praxisnahe Lösung vorschlagen könnte.
Danijel59 schrieb:
Ich wünsche mir daher vor allem Tipps, wie ich die Regalteile so anpassen oder einrichten kann, dass die obere Fläche des Regals möglichst bündig abschließt oder wenigstens ein „Stufen“-System mit dem Schrägeverlauf mitmacht.Hallo Danijel59,
Dachschrägen sind eine echte Herausforderung, aber mit etwas Geduld und Anpassung klappt das wunderbar. Zum bündigen Abschluss empfiehlt es sich, das obere Regalbrett entweder individuell zuzuschneiden – am besten mit einer Bandsäge oder Stichsäge – je nach Schräge.
Eine andere Möglichkeit ist, mehrere einzelne Regalelemente mit unterschiedlichen Höhen zu kombinieren, um ein „Stufensystem“ zu schaffen, das dem Verlauf der Schräge folgt. So kannst du verschiedene Höhen für deine Aufbewahrung nutzen, was auch eine interessante Optik erzeugt.
Für modulare Einlegeböden: Sie sind definitiv flexibler, besonders wenn du regelmäßig die Inhalte ändern möchtest. Du kannst so die Fächer einfach anpassen. Feste Einlegeböden bieten dagegen mehr Stabilität und laden sich oft beim Gewicht besser aus.
Wenn du eine Bauanleitung oder Maßangaben brauchst, kann ich dir gerne helfen, die Maße passend zu berechnen.
Falls du uns noch die genauen Raummasse angeben kannst, wäre das ideal. So können wir die Möglichkeiten besser einschätzen.
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