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ᐅ Gehälter, A6 und andere Unbekannte


Erstellt am: 07.12.16 18:53

Alex8521.12.16 14:56
tomtom79 schrieb:
Deine Argumentation kann ich soweit zustimmen wenn zb. unverschuldet diese Situation entstanden wäre. Hier wurde aber betrog gelogen und da ist es für mich eindeutig der kleine Mann kann nichts dafür.

Schmeißt die Geldpresse an, denn der kleine Mann kann ja nichts dafür ...

In erster Linie hat es das Unternehmen verbockt. Das Unternehmen muss die Suppe auslöffeln und das trifft dann auch mal den kleinen Mann, weil einfach nichts da ist, was es dies Jahr zu verschenken gäbe. Aber da haben Land und Betriebsrat wohl für gesorgt, dass lieber die fetten Mitarbeiter BONI fließen, anstatt an das Unternehmen zu denken.
77.willo21.12.16 15:15
So ist es in meiner Branche auch oft: wenn es gut läuft dann klopfen sich alle auf die Schulter und Streichen gerne den Bonus ein, läuft es schlecht hat das Management versagt und gehört am besten gehängt.

Oft sind für beides aber schlicht und einfach externe Einflüsse verantwortlich die nur in geringem Maße abgefedert oder verstärkt werden können. In Deutschland haben wir eine sehr hohe Qualität an Managern die in der Regel auch einen guten Job macht. Einige krasse Verfehlungen einiger Top-Manager die es (zu recht) in die Medien schaffen, können doch nicht zum Anlass genommen werden eine ganze Berufsgruppe als kriminell abzustempeln.

Ich gehe davon aus, dass ich einen guten Job mache und dafür auch angemessen vergütet werde. Das einige Berufsgruppen schlecht vergütet sind ist ein reales Problem das man angehen muss, steht mit ersterem aber kaum in Zusammenhang.
Bieber081521.12.16 16:59
Alex85 schrieb:
In erster Linie hat es das Unternehmen verbockt.
Es gibt nicht "das Unternehmen"; es sind immer dort tätige Menschen! In den meisten Fällen, liegt es am Top-Management, wenn es gut oder schlecht läuft (natürlich unter Beachtung der von außen wirkenden Einflüsse*).

* RWE, E.On, aber auch die Deutsche Bahn sind IMHO Beispiele, bei denen das Management nur begrenzt gewinnen oder verlieren kann. Hier dominieren äußere Zwänge.
Egon1222.12.16 09:42
Zum Thema öffentlicher Dienst sei nur soviel gesagt, ich arbeite zum Beispiel in einer Bundesbehörde (Flächenamt) mit 300 Beschäftigten davon sind 20 verbeamtet und mit Nichten alle in A12 +

Der mittlere Dienst (Facharbeiter, Verwaltungsangestellte) ist hauptsächlich in E6 und E7 wenige Ausnahmen in E9a, der gehobene Dienst ist i.d.R. E10 oder E11 (FH-Ingenieure/ Bachelorabsolventen) .
Der höhere Dienst (Uniabschluss / Master) nur die Sachbereichsleiter, das sind genau 5. (E13 und höher i.d.R. verbeamtet)
Da jede Behörde eine Pyramidenstruktur hat und hier schon die Seite oeffentlicher-dienst.Info/tvoed/ genannt wurde, kann sich jeder gern 1 und 1 zusammen rechnen und selbstständig zu dem Schluss kommen, wie viele Angestellte und Beamte es im öD mit einem Gehalt 2500 Netto bei StKl 1 gibt.

Zu den Stufeneinstiegen sei noch gesagt, Angestellte fangen immer in Stufe 1 an, Aufstieg in Stufe 2 nach einem Jahr in Stufe 3 nach zwei Jahren in Stufe 4 nach drei Jahren Berufserfahrung. Wobei die Stufen 4 und 5 inzwischen auch Stufe 6 versagt werden können, wenn die Arbeitsleistung nicht stimmt.

Angestellte werden nach der tatsächlichen Tätigkeit bezahlt d.h. theoretisch kann ein Facharbeiter auch Amtsleiter (E15) werden und wird entsprechend vergütet.
Beamte werden nach Qualifikation und Anwesenheit alimentiert d.h. Fachhochschule/Bachelor im nicht technischen Verwaltungsdienst A9 bis A13, Uniabschluss und Master A13 bis A15.

Um mal kurz bei Dirk zu bleiben ein Dipl.Verm.Ing (FH) ist im Katasteramt mit E10 eingruppiert, der Sachbereichsleiter E13 (Uniabschluss).
Wenn man das Glück hat und in einer Behörde mit Bautätigkeit arbeitet Straßen NRW, Landesbetrieb Bau o.ä. kann man in die E12 kommen wenn man anspruchsvolle Ingenieursvermessungen durchführt (Bauwerksüberwachung, Nullmessungen, Setzungsmessung u.d.gl.)
Es gibt zZ viele altgediente Ingenieure (nicht nur in der Vermessung) die über die Überleitungsvorschriften (BAT zu TVöD) eine Stufe nach oben gefallen sind und daher verhältnismäßig hoch eingruppiert sind. Neueinstellungen nach 2005 mit Einführung des TVöD, TV-L erreichen diese Eingruppierungen nur noch mit Wohlwollen der Amtsleitung, das kann man nun auslegen wie man will

Verbeamtete Lehrer sind Ausreißer in der Tarifstruktur....

Das mal so als kleiner sehr überschlägiger Exkurs in die Tarifstruktur des ö.D.

Ist doch ein bisschen mehr geworden
Abzahler22.12.16 09:57
Alex85 schrieb:


Nix für ungut, aber auf den Rest deiner Antwort gehe ich nicht ein. Das hat keinen Zweck.
Ohje, ohje...jep, definitiv besser wenn Du nichts mehr dazu sagst. Man kann ja gerne unterschiedlicher Meinung sein, aber deine Art Argumente verdrehen zu wollen, oder absichtlich falsch zu verstehen, geht gar nicht. Von daher werde ich auch zu dir nichts mehr schreiben.
HilfeHilfe22.12.16 11:17
Knallkörper schrieb:
Das ist sehr beeindruckend, besonders weil du vorher schon circa auf Rang 850.000 warst.

Ich freue mich schon auf den Weihnachtsmann.
Na da verfolgen auch einige die komische neiddebatte intensiv
stufefacharbeitere10ingenieuree13behördetvöd