Seit 21 Jahren haben wir eine Gebäudeversicherung bei der RuV und nie einen Schaden gemeldet.
Nun hatten wir im vorherigen Jahr 2 Wasserschäden die allerdings nicht von uns verursacht wurden.
Es handelt sich jeweils um Haftpflichtschäden der Verursacher.
Fall 1: Rohrbruch beim Nachbarn (Doppelhaushalte) Nachbar war im Urlaub. Unsere Haushälfte wurde durch diesen Wasserschaden auch in Mitleidenschaft gezogen. Den schaden habe ich der RuV gemeldet. Hier teilte man mir mit dass die RuV alles regulieren und sich dann das Geld von der Haftpflichtversicherung des Nachbarn wieder zurückholt. Ich teilte der RuV noch die Schadennummer der Haftpflicht des Nachbarn mit.
Fall 2: Wir hatten eine Rohrverstopfung im Außenbereich des Gebäudes. Der von und beauftragten Rohr-einiger musste sein Reinigungsgerät in unserem Heizkeller anschließen. Deshalb zog er den Netzstecker der Hebeanlage für das Kondenswasser der Heizung. Leider vergaß er diesen wieder einzustecken. Nach 2 Wochen bemerkten wir dass sich außen im Flur die Tapeten lösen und entdeckten wir den Grund, der Heizraum stand unter Wasser weil die Hebeanlage überlief. Wir meldeten den Schaden dem Verursacher der uns mitteilte dass seine Haftpflicht die Kosten übernimmt. Zusätzlich meldeten wir die Sache wieder der RuV die uns wieder mitteilte dass sie alles erledigen und sich den Betrag wieder von der Haftpflichtversicherung des Verursachers zurückholt. Auch hier teilten wir der RuV die Schadennummer der Versicherung des Verursachers mit.
Und nun kommt das was wir nicht verstehen. Der schaden wurde von der RuV geregelt und nun hat uns die RuV aufgrund 2 Vorschlägen im Jahr gekündigt…. und das obwohl keiner der beiden Schäden von uns verursacht wurde und sich die RuV die Summe von den gegnerischen Haftpflichtversicherungen zurückholen kann.
Aus diesem Grund raten wir allen dringend ab eine Versicherung bei der RuV abzuschließen.
Ergänzend sei noch anzumerken dass der Außendienst-Mitarbeiter der RuV vor Kündigung noch bei uns angerufen hat und uns anbot die Versicherung mit einer hohen Selbstbeteiligung weiterzuführen. Weiterhin wurde und vorgehalten dass wir ja “Einvertragskunden“ seinen und dass wir ja über die Kündigung noch reden könnten wenn wir weitere unserer Versicherungen wie z.B. Haftpflicht, Hausrat etc. zur RuV umziehen wovon wir allerdings aufgrund der Geschäftspraktiken bei der Gebäudeversicherung Abstand nahmen.
Nun hatten wir im vorherigen Jahr 2 Wasserschäden die allerdings nicht von uns verursacht wurden.
Es handelt sich jeweils um Haftpflichtschäden der Verursacher.
Fall 1: Rohrbruch beim Nachbarn (Doppelhaushalte) Nachbar war im Urlaub. Unsere Haushälfte wurde durch diesen Wasserschaden auch in Mitleidenschaft gezogen. Den schaden habe ich der RuV gemeldet. Hier teilte man mir mit dass die RuV alles regulieren und sich dann das Geld von der Haftpflichtversicherung des Nachbarn wieder zurückholt. Ich teilte der RuV noch die Schadennummer der Haftpflicht des Nachbarn mit.
Fall 2: Wir hatten eine Rohrverstopfung im Außenbereich des Gebäudes. Der von und beauftragten Rohr-einiger musste sein Reinigungsgerät in unserem Heizkeller anschließen. Deshalb zog er den Netzstecker der Hebeanlage für das Kondenswasser der Heizung. Leider vergaß er diesen wieder einzustecken. Nach 2 Wochen bemerkten wir dass sich außen im Flur die Tapeten lösen und entdeckten wir den Grund, der Heizraum stand unter Wasser weil die Hebeanlage überlief. Wir meldeten den Schaden dem Verursacher der uns mitteilte dass seine Haftpflicht die Kosten übernimmt. Zusätzlich meldeten wir die Sache wieder der RuV die uns wieder mitteilte dass sie alles erledigen und sich den Betrag wieder von der Haftpflichtversicherung des Verursachers zurückholt. Auch hier teilten wir der RuV die Schadennummer der Versicherung des Verursachers mit.
Und nun kommt das was wir nicht verstehen. Der schaden wurde von der RuV geregelt und nun hat uns die RuV aufgrund 2 Vorschlägen im Jahr gekündigt…. und das obwohl keiner der beiden Schäden von uns verursacht wurde und sich die RuV die Summe von den gegnerischen Haftpflichtversicherungen zurückholen kann.
Aus diesem Grund raten wir allen dringend ab eine Versicherung bei der RuV abzuschließen.
Ergänzend sei noch anzumerken dass der Außendienst-Mitarbeiter der RuV vor Kündigung noch bei uns angerufen hat und uns anbot die Versicherung mit einer hohen Selbstbeteiligung weiterzuführen. Weiterhin wurde und vorgehalten dass wir ja “Einvertragskunden“ seinen und dass wir ja über die Kündigung noch reden könnten wenn wir weitere unserer Versicherungen wie z.B. Haftpflicht, Hausrat etc. zur RuV umziehen wovon wir allerdings aufgrund der Geschäftspraktiken bei der Gebäudeversicherung Abstand nahmen.
H
HilfeHilfe06.03.18 11:27kaho674 schrieb:
Das erinnert mich an ein Gespräch eines etwas reicheren Verwandten mit seinem Freund. Der Freund zeigte sich entsetzt darüber, dass der Verwandte keinerlei Versicherung für das Haus besäße. Feuer, Unwetter - was da alles passieren könne und dann sei das Haus nicht versichert.
Darauf meinte der Verwandte nur ganz trocken: Versicherung ist nur etwas für arme Menschen. Die Diskussion war beendet. Naja da hängt schon Schicksal dran . Aber manche kriegen keine oder können es nicht zahlenMein Erfahrung mir der RuV Versicherung ist genauso schlecht. Der zweite Schaden führte sofort zur Kündigung (ohne Rücksprache oder Prämienanpassung) der Gebäudeversicherung. Die Hausrat soll ich nun, nach dem aus der Kündigung entstanden Ärger, weiter an RuV zahlen... Diesen werde ich zum nächsten Termin kündigen wer seine Kunden nicht haben will...
H
HilfeHilfe27.12.18 11:31Habe gute Erfahrungen
Eine Versicherung ist letztlich eine Gilde, wo Hans für Franz und Frauke für Hauke einstehen. - Macht einer zu viele Schäden, zahlen die Anderen das mit.
Daher ist es sinnvoll, wenn auch im Einzelfall wie hier geschildert unfair, wenn eine Gesellschaft Mechanismen entwickelt, faule Kunden rauszukicken. Es belastet sonst alle anderen.
Ich wähle gerne Versicherungen, deren Vertriebsschiene nicht über verivox oder so läuft, denn da zahlt man am ende die Vertragshopper oder die smarten "Ich muss mal nen Schaden haben, hab schon 10 Jahre eingezahlt." Typen mit. meine/unsere Versicherungen sind allesamt Maklerversicherungen, deren Vertriebsweg nur freie Makler sind. Somit ist deren Kundenportofolio auch vorwiegend ein Mix aus Freiberuflern, Selbständigen, Beamten. Das bürgt für gute Prämien und solides Wirtschaften bei den Gesellschaften. Autos haben wir daher Condor, Haus die Badische Allgemeine.
Daher ist es sinnvoll, wenn auch im Einzelfall wie hier geschildert unfair, wenn eine Gesellschaft Mechanismen entwickelt, faule Kunden rauszukicken. Es belastet sonst alle anderen.
Ich wähle gerne Versicherungen, deren Vertriebsschiene nicht über verivox oder so läuft, denn da zahlt man am ende die Vertragshopper oder die smarten "Ich muss mal nen Schaden haben, hab schon 10 Jahre eingezahlt." Typen mit. meine/unsere Versicherungen sind allesamt Maklerversicherungen, deren Vertriebsweg nur freie Makler sind. Somit ist deren Kundenportofolio auch vorwiegend ein Mix aus Freiberuflern, Selbständigen, Beamten. Das bürgt für gute Prämien und solides Wirtschaften bei den Gesellschaften. Autos haben wir daher Condor, Haus die Badische Allgemeine.
Ich verstehe auch nicht, warum ihr Schadenfälle an eure Versicherung meldet, wenn die damit doch gar nichts zu schaffen hat und der Schaden eindeutig vom Verursacher zu tragen war? Was war der Beweggrund dafür?
Ich finde es zwar auch nicht die feine englische Art, dass man eine Versicherung gekündigt bekommt, obwohl die gar nichts regulieren musste. Aber es ist deren Recht, so wie man selbst schließlich auch jedes Jahr kündigen kann. Schäden zu melden, mit denen die Versicherung gar nichts zu tun hat, würde ich in Zukunft auf jeden Fall unterlassen.
Ich finde es zwar auch nicht die feine englische Art, dass man eine Versicherung gekündigt bekommt, obwohl die gar nichts regulieren musste. Aber es ist deren Recht, so wie man selbst schließlich auch jedes Jahr kündigen kann. Schäden zu melden, mit denen die Versicherung gar nichts zu tun hat, würde ich in Zukunft auf jeden Fall unterlassen.
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