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ᐅ Finanzierung Einfamilienhaus realistisch?


Erstellt am: 19.02.2023 18:43

KarstenausNRW 20.02.2023 15:32
Tassimat schrieb:

Entweder es wird teuer, oder man zieht so ein, wie das Haus ist. Laut Thread-Ersteller müsste man maximal die Bäder erneuern.
Das ist die Krux mit 30 Jarhe alten Häusern: Für manche Schund, für manche neuwertig.
Schund würde ich nicht sagen. Das ist halt ein perfektes Verkäuferhaus. Noch nicht so alt, dass es "Schund" ist, aber genau passend, um es jetzt zu verkaufen. Der Geschmack der 90er beginnt modern zu werden, ist es aber für heutige Verhältnisse noch nicht. Der Grundriss passt auch heute noch. Technische Dinge funktionieren (noch), sind aber auch nicht mehr modern. Das gilt insbesondere für Heizung, Fenster und Dach.
Da kann man gut drin wohnen. Aber man kann auch Geld gewollt oder auch ungewollt (wg/der v.g. Punkte) versenken.

Als Immobilienmensch nehme ich persönlich aber lieber entweder neuere Immobilie oder deutlich ältere. Die ersten gefallen mir, so wie sie sind. Die älteren kann man gerne komplett auf links ziehen.

KarstenausNRW 20.02.2023 15:43
Jurassic135 schrieb:

Dabei wohnen die meisten Menschen in Wohnungen und Häusern, die älter sind, und viele wohnen dort sehr gut.
Ja, das stimmt. Aber die meisten Menschen - zumindest die in rd. 22 Mio. Wohnungen leben = Mehrfamilienhäuser - können sich nicht aussuchen, ob saniert oder renoviert wird. Im Mehrfamilienhaus geht das nicht so einfach. Und als Rentner oder Normalverdiener, der sich überhaupt schon freut, im Eigentum zu wohnen, kann ich es finanziell oftmals nicht. Der Wunsch nach Verbesserung ist groß, die Umsetzbarkeit leider gering.
Und es ist auch ein großer Unterschied, womit ein Mieter im Vergleich zum Eigentümer zufrieden ist.

Das ist aber alles off topic.

Fakt ist, dass unsere beide potentiellen Hauskäufer äußerst privilegiert sind und diesen Thread zur Entscheidungsfindung eigentlich nicht brauchen. Denen ist klar, dass sie sich das Haus leisten können. Sie brauchen m.E. nur noch einmal eine Bestätigung. Und die können sie gerne bekommen. Das Haus an sich ist ein anderes Thema, über das man in einem Haus-Thread diskutieren könnte.

WilderSueden 20.02.2023 15:49
Jurassic135 schrieb:

Dabei wohnen die meisten Menschen in Wohnungen und Häusern, die älter sind, und viele wohnen dort sehr gut.
Die Frage beim Hauskauf ist nicht nur, ob man gut oder schlecht wohnt. Die Frage sollte vor allem sein, ob Angebot und Preis in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Und da war (und ist immer noch) das Problem, dass viele Verkäufer beinahe Neubaupreise verlangen für Häuser, die das eben nicht sind. 30 Jahre alte Fenster, 20 Jahre alte Heizung, 50 Jahre alte Dächer, etc. funktioniert alles. Die Frage ist halt, wann da Geld investiert werden muss und woher das kommt. Beim Neubau oder der Kernsanierung hat man erst einmal alles neu und kurzfristig auch noch Gewährleistung darauf

Jurassic135 20.02.2023 16:25
WilderSueden schrieb:

Die Frage beim Hauskauf ist nicht nur, ob man gut oder schlecht wohnt. Die Frage sollte vor allem sein, ob Angebot und Preis in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Und da war (und ist immer noch) das Problem, dass viele Verkäufer beinahe Neubaupreise verlangen für Häuser, die das eben nicht sind. 30 Jahre alte Fenster, 20 Jahre alte Heizung, 50 Jahre alte Dächer, etc. funktioniert alles. Die Frage ist halt, wann da Geld investiert werden muss und woher das kommt. Beim Neubau oder der Kernsanierung hat man erst einmal alles neu und kurzfristig auch noch Gewährleistung darauf

Das stimmt, aber der Preis scheint ja fair zu sein (je nach Region, das kann ich nicht beurteilen, bei uns wäre das wohl ein Schnäppchen) und für die TE auch bezahlbar. Die Frage ist ja auch, kommt da in absehbarer Zeit noch was vergleichbares auf den Markt? Ein Hauskauf lässt sich ja meist nicht unbegrenzt aufschieben.

WilderSueden 20.02.2023 16:44
Ja, in dem Fall scheint der Preis durchaus nicht so hoch. Was ja Fragezeichen aufwirft, ob wirklich nichts zu machen ist

FloHB123 20.02.2023 16:45
Das ist ja echt der Wahnsinn, wie einige der Meinung sind, man müsste in ein 27 Jahre altes Haus direkt 100k reinstecken, damit man dort überhaupt vernünftig wohnen kann. Klar ist die Heizung fällig und das Badezimmer wahrscheinlich nicht mehr schön, aber bestimmt trotzdem noch gut nutzbar. Ein Dach hält normalerweise deutlich länger als 27 Jahre, ebenso die Wasserleitungen. Wenn es nach dem Forum hier geht, sind die meisten Häuser in Deutschland unbewohnbar und müssten schnellstmöglich kernsaniert und auf Neubaustandard gebracht werden. 🙄

Wenn Haus, Grundstück und Lage für euch passen, solltet ihr zuschlagen. So ein großes Grundstück mit bereits angelegtem Garten werdet ihr bei einem Neubau bestimmt nicht bekommen.
Ein 27 Jahre altes Haus zerfällt nicht direkt in seine Bestandteile. Natürlich fallen mehr Reparaturen an, als bei einem neuen Haus, aber bis ihr euch Gedanken um größere Investitionen wie z.B. das Dach machen müsst, vergeht noch viel Zeit.
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