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ᐅ Fensterverbindende Elemente (Holz, Schiefer)


Erstellt am: 20.10.2019 20:05

guckuck2 21.10.2019 20:47
Das ist überhaupt kein Problem. Dahinter ist einfach Mauerwerk und WDVS, darauf da. Riemchen oder was eben gefällt.
Fensterbauer bieten auch Koppelelemente an.

benediktr 22.10.2019 18:52
guckuck2 schrieb:

Dahinter ist einfach Mauerwerk und WDVS

Genau das ist hier die Frage. Wie sieht es aus wenn man in monolithischer Bauweise baut. Reicht der Putzaufbau um hier entweder Konterlattung plus Rhombusleisten oder Klinkerriemchen herzustellen.

Wie viel cm Putzaufbau werden normal aufgebracht?

11ant 22.10.2019 19:02
benediktr schrieb:

Reicht der Putzaufbau um hier entweder Konterlattung plus Rhombusleisten oder Klinkerriemchen herzustellen.
Wie viel cm Putzaufbau werden normal aufgebracht?
Es werden im Mittel so etwa zweieinhalb Zentimeter Putz aufgebracht, das würde gerade mal für die Lattung reichen. Riemchen kriegt man durchaus leidlich bündig geklebt, jedenfalls die Fugen, sonst sähe es wohl komisch aus.
benediktr schrieb:

Wie sieht es aus wenn man in monolithischer Bauweise baut.
Das ist dann die Frage: ob man an den Fassaden, die man so gestalten will, wie es bei WDVS-Bauten in Mode ist, dann eben doch auf WDVS umschwenkt. Dein Hausentwurf ist eher atypisch für die Monolithikerfraktion.

benediktr 22.10.2019 19:24
11ant schrieb:

Dein Hausentwurf ist eher atypisch für die Monolithikerfraktion.

Deswegen frage ich hier. Ich habe mich bei meinem Architekten bis jetzt ziemlich zurück gehalten und ihn erst mal alle Freiheiten gegeben. Sobald es mal einen Entwurf gibt, kann man denke ich auf die Details eingehen. Evtl. ist es sogar notwendig, da jetzt schon klar ist, dass z. B. bei der überdachten Terrasse die Decke gedämmt werden muss.

Bin ein Fan davon, auf Dämmung verzichten zu können, wenn man die geforderten Werte mit einem Porenbetonstein erreichen kann.

11ant 22.10.2019 19:45
benediktr schrieb:

Bin ein Fan davon, auf Dämmung verzichten zu können, wenn man die geforderten Werte mit einem Porenbetonstein erreichen kann.
Eben diesen Eindruck hatte ich bisher nicht: die "Terrassendecke" ist ja nur ein Detail; ich meine auch eine Auskragung der Geschossdecke zu dem Zwecke zu erinnern, als eine Art Profilleiste der Fassade zu wirken. Das riecht so weit Ersteinmal nicht nach der Bemühtheit um Verzicht auf vermeidbare Dämm-Klimmzüge.

benediktr 22.10.2019 20:06
11ant schrieb:

ich meine auch eine Auskragung der Geschossdecke zu dem Zwecke zu erinnern, als eine Art Profilleiste der Fassade zu wirken

Davon habe ich mich schon verabschiedet, eben aus den genannten Gründen. Wie du schon erwähnt hast, bin ich auch deiner Meinung das man mit den richtigen Proportionen einen Effekt erzielen kann.

Zusammenfassend sind meine Erkenntnisse, dass es mit einer monolithischen Bauweise sprich Porenbeton oder Poroton, eher schwieriger wird die gestalterischen Details umzusetzen.

Vielleicht noch ein anderer Punkt: Gibt es bei der monolithischen Bauweise in Kombination mit großen Fensterflächen Probleme?
wdvsbauweiseputzaufbau