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ᐅ Fenstermontage - Quellband-Pfusch oder warten?


Erstellt am: 19.12.2020 08:04

annab377 19.12.2020 08:04
Hallöchen zusammen,

unser GU hat tatsächlich letzte Woche noch einen Montagetermin unserer Fenster bekommen. Der deutschsprechende Fenstermonteur erklärte mir, dass sie außen ein Dichtband / Quellband montieren. Das geht aufgrund der 2-3 °C eher langsam auf. Am Mittwoch haben sie angefangen und am Donnerstags sollte es über nacht dann aber aufgegangen sein. Sie haben auch einen Heizluftföhn verwendet, weil sie laut seiner Aussage vermeiden wollen, dass der danach verwendete Fenstermontageschaum sich unter das Quellband legt. Deswegen sollte das Quellband schon ganz aufgegangen sein (bis zum Mauerwerk), bevor sie dann von innen schäumen können.

Nun habe ich gestern Abend Fotos von zwei verschiedenen Fenster(türen) im EG von außen machen können 🤨
Mir scheint es laut Fotos so, dass die das Quellband auch in deren Höhe (also das was es aufgehen sollte) zu stark beschnitten haben. Man sieht doch die Kurven auf der Oberfläche, welche eigentlich an die Fensterlaibung drücken sollte, oder? Verwendet der Fenstermonteur dafür kein "einheitliches" gleich hohes Quellband?

Das Quellband ist das graue (vordere, da Foto von außen) und dahinter ist das leicht andersfarbige violettgraue der Montageschaum.

Sollte ich bis nächste Woche warten, wo es ein deutlicher Temperaturanstieg von 8-9 °C zu erwarten ist, dass sich das Quellband dann noch komplett schließt und überall die Fensterlaibung berührt? Oder sollte ich noch vor der Abnahme sagen, dass ich überall komplett geschlossenes Quellband will? Dafür müssten sie die betroffenen Fenster dann wohl nochmal komplett ausbauen oder? Es sind ja nicht alle Fenster so. Ein Großteil der Fenster hat von außen gesehen komplett an der Laibung anliegende Quellbänder. Innen seh ich nichts mehr, weil nach dem Montageschaum ein schwarzes Abklebeband (mit Baumwolloberfläche?)auf die Fugen geklebt wurde.
Was meinen die Experten hier? Ich will mir durch solche Fehler keine unnötigen Wärme/Kältebrücken einhandeln. Besonders unser Fensterexperte kann mir sicherlich sagen, was dort vorliegt.

Auf dem 3. Bild haben sie das Quellband wohl einfach zu knapp in deren Länge geschnitten, so dass ein etwa 1 cm hoher Quellbandspalt ist. Aufgegangen ist es dort gut und drückt gegen die Fensterlaibung. Diesen kleinen Spalt einfach zuschäumen? Aber die Wellen und Kurven in der Quellbandoberfläche, die leider teilweise deutlich von der Fensterlaibung entfernt ist, ist doch außerhalb des Toleranzbereichs?

Vielen lieben Dank für eure Antworten.

Ein schönes Wochenende und vorab auch schon einmal eine frohe Weihnachtszeit.
Ann

Fensterrahmen an Ziegelwand; Fensterschaum innen und Quellband außen sichtbar.


Türzarge aus Aluminium neben einer Ziegelwand; Übergang zwischen Innenraum und Außenbereich.


Nahaufnahme eines weißen Fensterrahmens an einer unverputzten Backsteinwand mit Mörtelresten.

Mike29 19.12.2020 09:17
Sieht für mich so aus, als könnte sich das Band durch den Schaum nicht ganz ausbreiten. Daher die Höhenunterschiede. Das Band gibt es ja in unterschiedlichen Höhen, also für unterschiedliche Spaltbreiten, es kann natürlich sein, dass die Monteure das falsche Band gewählt haben, auch wenn es für mich, wie in Satz eins geschrieben, aussieht, als wäre der Schaum im Weg.
Das Band gehört, mWn, zur Dichtungsebene und muss umlaufend verwendet werden. Daher sollte ein Spalt zwischen den Stückelabschnitten nicht vorhanden sein. Wurde mir so von meinem Fensterbauer erklärt, als er ein zu kurzes Stück von dem Band wieder abriss und durch ein durchgehendes ersetzte.
Das Quellen kann bei den Temperaturen einige Tage dauern, bis es vollflächig schließt, bei uns fast eine Woche.

11ant 19.12.2020 13:52
Wir hatten hier kürzlich, mit etwas unterschiedlichen Positionen zum Aspekt "Glattstrich" eine ähnliche Diskussion:

annab377 19.12.2020 20:25
Mike29 schrieb:

Sieht für mich so aus, als könnte sich das Band durch den Schaum nicht ganz ausbreiten. Daher die Höhenunterschiede. Das Band gibt es ja in unterschiedlichen Höhen, also für unterschiedliche Spaltbreiten, es kann natürlich sein, dass die Monteure das falsche Band gewählt haben, auch wenn es für mich, wie in Satz eins geschrieben, aussieht, als wäre der Schaum im Weg.
Das Band gehört, mWn, zur Dichtungsebene und muss umlaufend verwendet werden. Daher sollte ein Spalt zwischen den Stückelabschnitten nicht vorhanden sein. Wurde mir so von meinem Fensterbauer erklärt, als er ein zu kurzes Stück von dem Band wieder abriss und durch ein durchgehendes ersetzte.
Das Quellen kann bei den Temperaturen einige Tage dauern, bis es vollflächig schließt, bei uns fast eine Woche.

Ja auf dem Foto schaut es tatsächlich so aus, doch das Band ist vor dem Schaum und der Schaum bei diesen Stellen definitiv nicht im Weg. Deswegen wundern mich ja auch die Wellen auf der Oberfläche des Kompribands.

Und das kleine Stückchen wo sie es zu kurz hatten, wie sollen die das jetzt beheben? Fenster nochmal komplett raus und ein Kompriband nehmen, das lang genug ist? Oder würde es reichen das kleine Stückchen mit Montageschaum auszuschäumen?

Da man ja das Prinzip "innen dichter als außen" beim Fenstersetzen hat, könnte man sagen, dass diese kleinen Stellen nicht so schlimm sind? Oder ist das doch tatsächlich Pfusch?

danke auch für deine Threadverlinkung. Doch leider konnte das meine obrige Frage nicht so wirklich beantworten. Einen Glattstrich gab es ja bei meinen Fensterlaibungen. Jedoch berücht bei 2-3 Fenstern das Kompriband nicht an jeder Stelle die Laibung. Entweder kommt das noch und es dauert tatsächlich mehrere Tage oder es würde eben so bleiben. Ausschäumen? Oder kommt auf die Außenseite vielleicht auch noch so ein Klebeband, wie es aktuell auf den Innenseiten zu sehen ist:


Nahaufnahme eines weißen Fensterrahmens mit schwarzem Dichtungsband neben rauer Wand.


Dankeschön für eure Meinungen und Grüßle aus dem mittlerweile wieder sehr eisigen Schwabenländle.

Jann St 20.12.2020 09:47
Moin,

Für mich sieht es ein wenig so aus, als wussten die Monteure nicht so recht welchen Sinn das Band hat.

1. Das verwendete Band ist von guter Qualität (Marke)
2. Das Band gibt es in verschiedenen Stärken aber es füllt auch in zu niedriger Stärke den Hohlraum aus da es bis 8cm aufqillt. Es ist dann jedoch nicht mehr dicht genug, das stellt man fest, indem man es eindrückt. Wirkt es sehr weich, war es das falsche Band.
3. Schaum hat bei der Montage mit Dichtbändern nichts zu suchen. Ich habe hierzu schon einmal etwas dazu geschrieben. Das Band bewirkt die Luftdichte, die schlagregendichte und die wärmedichte Ebene in einem. Die Fehlstellen an den Stößen (häufig auch in den Ecken wenn sie es zu kurz abschneiden) werden mit einem Kartuschendichtstoff (ist eine klebrige Masse Wie aus einer Silikonspritze) abgedichtet. Wenn man z.B. bei Absturzsichernden Fenstern noch Laschen an das Mauerwerk schraubt macht man zu dem Dichtstoff von innen noch ein Band für die luftdichtigkeit drauf (hatte man sonst umlaufend)

4. Für mein Empfinden kann hier das Band seine Aufgaben nicht erfüllen.


Lg Jann

annab377 20.12.2020 15:03
Es ist tatsächlich die letzten Tage - trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt - noch etwas weiter aufgegangen. Den Drucktest werde ich die kommende Woche auch mal machen. Leider schaffe ich es wahrscheinlich erst am kommenden Wochenende zur Baustelle. Kann man sowas auch nach der Montage reklamieren? Habe ich da ein Recht auf Ausbesserung und kann man das vor allem noch bei montierten Fenstern machen (also nachträglich die Dichtungsbänder wechseln)?
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