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ᐅ Fensterfalzlüftung oder kontrollierte Be- und Entlüftung?


Erstellt am: 13.09.2019 16:31

Nordlys 13.09.2019 22:23
Genau, Löcher, willkürkich, unkontrolliert, komplett out of Control, Millimeterhermanns Schreckensszenario, alles ausser Kontrolle, aber es geht, echt.

Mycraft 13.09.2019 23:53
Fensterfalzlüfter sind kleine Luftdurchlässe, die sich in neue und bestehende Fenster einbauen lassen. Sie sorgen für einen Mindestluftwechsel, der einen Teil der Feuchtigkeit aus den Wohnräumen abführen soll. In der Praxis ist ihr Zweck jedoch umstritten. Wir erklären, warum das so ist und informieren über Funktionsweise, Einsatzbereiche und Kosten der Fensterfalzlüfter.

Fensterfalzlüfter sind kleine Luftdurchlässe
Fensterfalzlüfter (kurz FFL) sind kleine Ventile, die sich einfach in den Rahmen von Fenstern einbauen lassen. Sie sind nahezu unsichtbar und schaffen eine geplante Undichtigkeit in der Gebäudehülle. Ihren Namen haben sie vom Montageort: Denn die Lüfter sitzen im sogenannten Fensterfalz zwischen Rahmen und Flügel. Strömt kalte Luft von außen ein, gelangt diese über die Fensterrahmen nach innen. Dabei nimmt sie bereits Wärme auf und ihre Temperatur steigt. Um die Luftwechselrate zu begrenzen, sind Fensterfalzlüfter mit einer sogenannten Winddrucksicherung ausgestattet. Die kleinen Lüfter arbeiten rein mechanisch und verbrauchen keinen Strom. Sie stellen einen Mindestluftwechsel sicher, lassen im Vergleich zu anderen Lüftungssystemen jedoch nur wenig Luft nach innen. Handwerker können Fensterfalzlüfter heute in neue und alte Fenster aus Kunststoff-, Holz- oder Holzaluminium einbauen.

Luftwechselrate hängt von zahlreichen Faktoren ab
Damit Fensterfalzlüfter überhaupt Luft hindurchströmen lassen, muss ein Druckunterschied zwischen der windzu- und der windabgewandten Seite eines Gebäudes herrschen. Möglich ist das, wenn der Wind auf eine Seite des Gebäudes drückt. Denn dabei bildet sich auf der anderen ein Unterdruck, der Luft aus dem Haus saugt. Bei Windstille oder dann, wenn alle Fenster in die gleiche Himmelsrichtung zeigen, strömt hingegen kaum Luft durch die kleinen Lüfter. Verbrauchte und feuchte Luft bleibt im Haus, die relative Feuchte steigt an und Schimmel in der Wohnung könnte die Folge sein.

Stoßlüften ist auch mit einem Fensterfalzlüfter Pflicht
Wichtig zu wissen ist, dass die kleinen Lüfter in jedem Fall nur wenig Luft durch ein Haus oder eine Wohnung zirkulieren lassen. Der Luftwechsel reicht dabei gerade einmal aus, um die nutzerunabhängige Feuchtelast abführen zu können. Sind Verbraucher zu Hause, geben sie über ihre Haut, beim Kochen oder beim Baden jedoch sehr viel mehr Feuchtigkeit ab. Um diese sicher abführen zu können, müssen sie auch mit den Fensterfalzlüftern regelmäßig Stoßlüften.

Einsatzbereiche und Grenzen der Fensterfalzlüfter
Neue oder energetisch sanierte Gebäude sind meist besonders dicht. Außenluft strömt von allein nicht mehr hindurch und Feuchte- oder Schadstofflasten können sich mit der Zeit ansammeln. Während das den Komfort stört, sind vor allem bei sehr feuchter Luft auch Schimmelprobleme möglich. Fensterfalzlüfter helfen, diese zumindest teilweise zu verhindern. Denn sie sorgen nutzerunabhängig für einen gewissen Mindestluftwechsel. Typische Einsatzbereiche der Technik sind daher:
  • nachrüstbare Lösungen bei bestehenden Schimmelproblemen (Ursache des Schimmels ist vorher zu klären)
  • Feuchteschutzlüftung in neuen und alten Gebäuden (als Quer- oder Schachtlüftung)
  • einbruchsichere Minimal-Lüftungslösung
  • Verbrennungsluftversorgung für raumluftabhängige Feuerstätten
Ungeeignet sind Fensterfalzlüfter meist für den Einsatz in einer dezentralen Abluftanlage. Die Technik saugt Luft mit einem Ventilator aus dem Haus und lässt frische über spezielle Außenluftdurchlasselemente (ALDs) von außen nachströmen. Die Leistung der kleinen Lüfter reicht dazu jedoch selten aus.

michert 14.09.2019 09:24
Wir haben auch Fensterfalzlüfter. Da gibt es keine Zugluft. Wir haben mit ner Luft-Wasser-Wärmepumpe einen Verbrauch von 2500 kWh bei 220qm. Knapp über kfw55.

Lässt euch nicht einreden, dass es nur mit geht. Das ist weder ne energetische Katastrophe noch ne nicht atmende Plastiktüte in der man erstickt.

Macht es von eurem Lüftungsverhalten abhängig. Wenn ihr gerne lüftet, dann braucht ihr keine Kontrollierte-Wohnraumlüftung.

Nordlys 14.09.2019 15:55
Zwei Jahre im Haus. Null Schimmel. Gute Luft, mit Abluftmotor im Bad und Fensterfalzlüftern rundum. Wir haben ständig, Sommer wie Winter auch ein zwei Fenster auf.

bauenmk2020 15.09.2019 09:05
Wir werden auch Fensterfalzlüfter + Abluftventialtoren in den Bädern + Hauswirtschaftsraum haben.
Bauen massiv ohne Dämmung.

Bei einem Hausanbieter wurde uns so ein System dringend angeraten. Bei unserem jetzigen Anbieter wurde es hingegen als nicht notwendig erachtet - wenn natürlich entsprechend gelüftet wird.

RotorMotor 15.09.2019 11:57
Nordlys schrieb:

Zwei Jahre im Haus. Null Schimmel. Gute Luft, mit Abluftmotor im Bad und Fensterfalzlüftern rundum. Wir haben ständig, Sommer wie Winter auch ein zwei Fenster auf.

Immer Fenster offen? ops:
Was für Heizkosten habt ihr denn dann oder mögt ihr es gerne eher kalt?
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