ᐅ ETW Kauf - Machbarkeitsprüfung
Erstellt am: 16.07.2020 10:29
K1300S 28.07.2020 09:18
Der Fehler ist, dass Du irgendwie davon ausgehst, dass man eine Wohnung dieses Kalibers geschenkt bekommt. Wer immer noch nicht erkannt hat, dass Wohneigentum immer mehr zum Luxusgut wird, dem ist leider nicht zu helfen.
Schau Dir die Wohnung, Lage, Verträge an und entscheide, ob Du sie Dir leisten kannst und willst. Hier kann keiner für Dich entscheiden, ob das "Deine" Wohnung ist.
Schau Dir die Wohnung, Lage, Verträge an und entscheide, ob Du sie Dir leisten kannst und willst. Hier kann keiner für Dich entscheiden, ob das "Deine" Wohnung ist.
Tassimat 28.07.2020 09:19
Unsure schrieb:
Es sind mit Zinsen 670 000 Euro insgesamtHöre besser auf die Gesamtsumme inklusive aller Zinsen zu berechnen. Das bringt einfach nichts. Hat nur negative psychologische Effekte.
Dabei hast du es selbst in der Hand: Schneller tilgen und die Zinskosten sinken.
Schau dir einfach nur die Monatsrate und Restschuld nach Zinsbindung an, das reicht.
Unsure 28.07.2020 09:28
Ich weiß, dass ich so eine Wohnung nicht geschenkt bekomme und das es keiner für mich entscheiden kann . Sieh das halt hier wie ein Tagebuch. Wohnung ist Luxus, die Frage ist, ob ich es mir leisten will - das stimmt. Ich habe mich aus einer sozialschwachen Familie hochgearbeitet und gehe mit solchen Summen halt nicht leichtfertig um, da absolut nicht gewohnt. Und ich ungern mit meiner Familie da wieder landen will, wo ich hergekommen bin . Nur zum Verständnis für meine Gedankengänge.
Ich versuchs .
Ich versuchs .
K1300S 28.07.2020 09:51
Ich unterstelle einfach mal, dass fast jeder, der hier aktiv ist, mit einer Investition in mittlerer sechsstelliger Höhe die größte Summe seines Lebens bewegt, insofern hat das für mich nichts mit Herkunft zu tun. Ich komme auch nicht aus reichen Verhältnissen, aber wenn man nicht leichtfertig irgendwelche Verträge unterschreibt und vorab mögliche Szenarien durchdenkt, dann muss es ja passen. Sich für eine Wohnung entscheiden und dann vor der Investition zurückschrecken ist jedenfalls nicht sinnvoll. Davon abgesehen: Wenn das Projekt Wohnung scheitert, dann wird das bei entsprechender Planung wohl nicht daran liegen, dass man sich von vornherein übernommen hat. So etwas kann auch einfach so passieren, mit oder ohne Immobilie.
Ein Tipp: Wenn Du wissen willst, wie es nicht geht, dann schau Dir "Zuhause im Glück" an. Auch wenn die Ereignisse immer gern dramatisch dargestellt werden, sehe ich fast immer, dass die Familien sich von Anfang an viel zu viel zugemutet haben. Wenn dann was passiert, ist der Kollaps vorprogrammiert, aber das sehe ich bei Deiner Planung nicht.
Ein Tipp: Wenn Du wissen willst, wie es nicht geht, dann schau Dir "Zuhause im Glück" an. Auch wenn die Ereignisse immer gern dramatisch dargestellt werden, sehe ich fast immer, dass die Familien sich von Anfang an viel zu viel zugemutet haben. Wenn dann was passiert, ist der Kollaps vorprogrammiert, aber das sehe ich bei Deiner Planung nicht.
Tolentino 28.07.2020 10:21
Bei einem Objekt mit BJ 2015 lass dir vorher unbedingt auch die Protokolle der WEG-Versammlungen zur Einsicht geben und durchsuche die nach Hinweisen auf querulatorische Miteigentümer. Auch die Höhe der Instandhaltungsrücklage prüfen. Da gibt es nun unterschiedliche Faustregeln zur Berechnung. Aber wenn da unter 2,50 €/m²/Jahr angelaufen sind, würde ich mir selbst bei dem verhältnismäßig jungen Bau Gedanken machen. Zumindest nachfragen ob schon eine Erhöhung der IHR geplant/beschlossen wurde, da nach 5 Jahren ja die Gewährleistung des Bauträgers endet. Also genau dieses Jahr.
Unsure 28.07.2020 11:33
Jup, ich nehm das alles auseinander . Guter Hinweis bzgl. IHR - und Gewährleistung - letzteres hatte ich adhoc nicht im Sinn. Meld mich mit nem Update zurück.
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