Erschließung Grundstück wann? Vor Baustraße o. nach Abfuhr

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Also auch eine Baustraße kann man aufreißen und anschließend wieder verschließen. Kostet natürlich ein wenig mehr, aber hier bei uns haben sich die Stadtwerke bspw. geweigert, irgendwas ins Haus zu legen, bevor nicht Dach, Fenster und Türen eingebaut sind. Das mag zwar auch mit dem Anschluss selbst zusammengehangen haben, aber so wurde dann eben auch die Baustraße (mehrfach, weil auch noch die Nachbarn zu unterschiedlichen Zeiten erschlossen haben) aufgerissen und kaum zwei Jahre später durch eine endgültige ersetzt.
 
Achso, das ist natürlich richtig. Strom und Telekom wollen auch in Berlin nur in ein dichtes Haus. Allerdings kann man ja alles schon vorbereiten. Entweder mit Leerrohren und Zugseilen drin oder wie ich es plane mit Außensäulenanschluss / Übergabeschacht (geht aber nicht bei Telekom) und dann den Rest in EL.
Ist aber vom Versorger abhängig was geht.
 
Ob das mit dem Außenanschluss jetzt noch so zeitgemäß ist, lasse ich mal dahingestellt, aber möglich ist es natürlich. ;)
 
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Ich habe das niemals aus dieser Dimension betrachtet. Inwiefern ist es nicht mehr zeitgemäß?
Bei uns sind das rein praktische (kostentechnische) Erwägungen aufgrund der Grundstückskonstellation mit Teilung in vorne und hinten.
Das irgendwas nicht mehr zeitgemäß sein könnte, kam mir nicht in den Sinn.
 
Na ja, früher waren Elektrizitäts- und Telefonanschlüsse standardmäßig außen. Tatsächlich kann man das auch heute noch von der Telekom so bestellen und spart dadurch sogar die Anschlussgebühren (knapp 800 EUR). Die Telekom selbst nennt allerdings die folgenden Gründe für den innenliegenden Anschluss:
  • Schutz vor Beschädigung und Manipulation
  • Unkomplizierter Anschluss an die Verkabelung im Haus und dem Potentialausgleich
  • Keinerlei Beeinträchtigung des Wärmeschutzes des Hauses
  • Erhaltung der Optik der Hausfassade
  • Vermeidung von Bohrungen oberhalb der Erdgleiche (oberhalb der Geländeoberfläche)
(Grammatik unkorrigiert ;) )

Mir persönlich käme aus auf einen so geringen Betrag beim Bauen nicht an, aber das muss jeder selbst wissen. ;)
 
Ok, du hast jetzt aber nur die Telekom berücksichtigt.

Bei Strom und Wasser kommt in Berlin je Meter, der noch zusätzlich gegraben werden muss, noch ein Betrag von ca 50 EUR dazu. Das sind für mich 1.000 für den Hintermann aufgrund von Schwellenwerten ca. 2.000 EUR.
Und dann eben noch die Thematik mit dem immer wieder die Baustraße aufbuddeln müssen... Das fiele dann weg.
Insgesamt reden wir hier schon über mehrere 1000 EUR.

Dann können wir noch die EL-Synergie besser nutzen. Sonst wird ja das Aufgraben auch noch je Partei nötig. So legen wir einmal zu den Häusern und die Anschlüsse an der Grenze zur Str. können dann unabhängig voneinander terminiert werden.
 

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