ᐅ Ermittlung der anrechenbaren Kosten bei grober Schätzung möglich?
Erstellt am: 28.03.17 14:06
mertmk328.03.17 14:06
Hallo zusammen,
nachdem das Grundstück so gut wie sicher ist und wir nun erste Gespräche mit Architekten geführt haben sagt uns einer recht gut zu. Nur eine Frage bleibt hierbei ungeklärt: Wie hoch wird das Honorar ausfallen? Laut Architekt wird er eine detaillierte Honorarkostenaufstellung vor jedem Arbeitspaket schnüren. Das bringt mir jedoch nichts, da ich die ungefähren Kosten VOR der Beauftragung wissen muss, um das Gesamtprojekt ordentlich kalkulieren zu können. Nachdem ich die HOAI-Rechner bemüht habe, komme ich für die Gesamtsumme von ca. 400000€ auf ein Honorar von 61000€ trotz Mindestsatz!!! Sollte das wirklich der Fall sein verabschiede ich mich recht schnell von dem Gedanken mit Architekt zu bauen. Ich gehe davon aus, dass die 400000€ Gesamtkosten nicht alles anrechenbare Kosten sind und ich daher vermutlich einen Fehler bei der Kalkulation des Honorars mache. Die Frage ist: Wie kann ich nur mit einem geschätzten Gesamtbetrag ohne detaillierte Aufstellung der einzelnen Baukosten ein Architektenhonorar abschätzen, was ich in meiner Gesamtkalkulation einbeziehen kann?
Kann ich vom Architekten im voraus ein Angebot bekommen, was bei entsprechender Gesamtsumme für ein Honorar fällig wird?
Danke für Euren Rat!
Grüße
Martin
nachdem das Grundstück so gut wie sicher ist und wir nun erste Gespräche mit Architekten geführt haben sagt uns einer recht gut zu. Nur eine Frage bleibt hierbei ungeklärt: Wie hoch wird das Honorar ausfallen? Laut Architekt wird er eine detaillierte Honorarkostenaufstellung vor jedem Arbeitspaket schnüren. Das bringt mir jedoch nichts, da ich die ungefähren Kosten VOR der Beauftragung wissen muss, um das Gesamtprojekt ordentlich kalkulieren zu können. Nachdem ich die HOAI-Rechner bemüht habe, komme ich für die Gesamtsumme von ca. 400000€ auf ein Honorar von 61000€ trotz Mindestsatz!!! Sollte das wirklich der Fall sein verabschiede ich mich recht schnell von dem Gedanken mit Architekt zu bauen. Ich gehe davon aus, dass die 400000€ Gesamtkosten nicht alles anrechenbare Kosten sind und ich daher vermutlich einen Fehler bei der Kalkulation des Honorars mache. Die Frage ist: Wie kann ich nur mit einem geschätzten Gesamtbetrag ohne detaillierte Aufstellung der einzelnen Baukosten ein Architektenhonorar abschätzen, was ich in meiner Gesamtkalkulation einbeziehen kann?
Kann ich vom Architekten im voraus ein Angebot bekommen, was bei entsprechender Gesamtsumme für ein Honorar fällig wird?
Danke für Euren Rat!
Grüße
Martin
Steffen8028.03.17 14:18
anrechenbare Kosten ist alles, womit der Architekt & Co. Zutun. Sprich Erstellung Gebäude, Garage etc. Sollten Außenanlage dabei sein, auch diese. Nicht dabei sind, Kosten für Anschlüsse Gebühren etc.
61k von 400k kommt mir auch etwas viel vor. Uns wurde vorher gesagt "ca. 11%" (Mindestsatz) und das hat auch hingehauen..
61k von 400k kommt mir auch etwas viel vor. Uns wurde vorher gesagt "ca. 11%" (Mindestsatz) und das hat auch hingehauen..
mertmk328.03.17 14:21
Wobei ich selbst 45k€ für sehr viel erachte. Mit 25k€ habe ich ja grob gerechnet, aber das sprengt irgendwie meine Vorstellung.
Steffen8028.03.17 14:27
mertmk3 schrieb:
Wobei ich selbst 45k€ für sehr viel erachte. Mit 25k€ habe ich ja grob gerechnet, aber das sprengt irgendwie meine Vorstellung.Nein. Also unter 10..11% kommst Du sicher nicht. Du brauchst ja auch Statik, Bauleitung etc.
Wenn dir das schon zu viel ist, bist Du beim Architekt so oder so falsch. Da kann (und wird vermutlich eigentlich immer) auch das Haus schnell mal ein paar 10k (bei uns >100k) teurer. Warum? Weil Dir der ganze Markt zu Verfügung steht und nicht nur ein Auswahl an 5 Fließen und 3 Türen Architekten haben oftmals wirklich tolle Ideen..die sind leider auch nicht günstig
mertmk328.03.17 14:36
Ich frage mich nur wieso ich beim Bauunternehmen die Planungsleistung quasi gratis kriege wenn die doch laut HOAI so hoch ausfallen. Und selbst da ist oft ein Architekt dabei.
60000€ nur für Planungsleistungen hat für mich nichts mit "wenn dir das schon zu viel ist" zu tun.
60000€ nur für Planungsleistungen hat für mich nichts mit "wenn dir das schon zu viel ist" zu tun.
Steffen8028.03.17 16:36
mertmk3 schrieb:
Ich frage mich nur wieso ich beim Bauunternehmen die Planungsleistung quasi gratis kriege wenn die doch laut HOAI so hoch ausfallen. Und selbst da ist oft ein Architekt dabei.
60000€ nur für Planungsleistungen hat für mich nichts mit "wenn dir das schon zu viel ist" zu tun.weil es a) beim Bauunternehmen ein fertiges Haus aus dem Katalog gibt und nichts individuell geplantes und b) da die Kosten versteckt im Hauspreis sind..
So einfach ist das
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