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ᐅ Erfahrungen mit Massivhaus Mittelrhein gesucht bezüglich Angebotsphase


Erstellt am: 11.11.24 16:19

Bavilo113.11.24 15:23
Wenn man jetzt das Angebot welches ich oben gepostet habe annimmt, rechne da ein Grundstück inkl. Baunebenkosten von ca. 100.000 noch oben drauf. Wo kommen dann jetzt die weiteren 100.000+€ her?
nordanney13.11.24 15:53
Bavilo1 schrieb:

Wenn man jetzt das Angebot welches ich oben gepostet habe annimmt, rechne da ein Grundstück inkl. Baunebenkosten von ca. 100.000 noch oben drauf. Wo kommen dann jetzt die weiteren 100.000+€ her?
Aus all den Punkten, die nicht aus der Mini-Seite Bauleistungsbeschreibung hervorgeht. Dinge, die bauseits kommen und die von Euch noch aufgemustert werden
z.B.
- Gründung
- Rollläden elektrisch statt manuell
- Q2 Putz aufarbeiten
- Böden (120qm Fliesen/Parkett)
- Estrich für Bodenbeläge vorbereiten, falls nötig
- Malerarbeiten
alle Eigenleistungen

Ausschnitt eines Textdokuments zur Technikfertig-Gutschrift mit Gewerken wie Fliesen und Sanitär.


Du hast dort Arbeiten in einem sechsstelligen Bereich, wenn es Handwerker machen.

Alleine Böden und Malerarbeiten werden schnell 50k werden. Vorher noch den Trockenbau fünfstellig. Zusatzwünsche 30k usw.

Nachtrag: Auch die Dachüberstände müsst Ihr selbst streichen oder den Handwerker beauftragen.
Bavilo113.11.24 16:12
nordanney schrieb:

Aus all den Punkten, die nicht aus der Mini-Seite Bauleistungsbeschreibung hervorgeht. Dinge, die bauseits kommen und die von Euch noch aufgemustert werden
z.B.
- Gründung
- Rollläden elektrisch statt manuell
- Q2 Putz aufarbeiten
- Böden (120qm Fliesen/Parkett)
- Estrich für Bodenbeläge vorbereiten, falls nötig
- Malerarbeiten
alle Eigenleistungen
1731509358999.png


Du hast dort Arbeiten in einem sechsstelligen Bereich, wenn es Handwerker machen.

Alleine Böden und Malerarbeiten werden schnell 50k werden. Vorher noch den Trockenbau fünfstellig. Zusatzwünsche 30k usw.

Nachtrag: Auch die Dachüberstände müsst Ihr selbst streichen oder den Handwerker beauftragen.
Rollladen haben wir bewusst so gewählt.
Q2 Putz aufarbeiten? Verstehe ich nicht was soll ich aufarbeiten wenn Tapete drauf kommt?
Wieso sollte der Estrich vorbereitet werden?
Böden und Malerarbeiten und alle genannten Eigenleistung übernehmen wir selbst. Wir brauchen keine Handwerker und kommen mit 15k hin.

Dachüberstände haben wir bewusst rausgenommen. Dafür gab es 2500€ Rabatt. Da das Gerüst eh steht reichen mir 100€ für Holzschutzfarbe und 1 Tag Arbeit um das selbst zu erledigen.

Ich habe bereits ein Haus von 1960 Komplett saniert und weiß wie viel Geld ich für die Gewerke benötige.

Deine Rechnung kann ich also so nicht unterschreiben.
Arauki1113.11.24 16:24
oops, gerade hatte ich ein paar Dinge aufgezählt, die mMn nach wichtig erschienen als Dein neuster Post aufploppte, indem, Du deutlich machst, dass Du aufrund Deiner Erfahrung all die Teilnahme hier eigentlich gar nicht brauchst, weil Du für bereits Lösungen für Alles hast oder kennst und Deine Berechnungen genauso zutreffen.
In diesem Zusammenhang wundere ich mich dann zwar über die ein oder andere eher banale Frage eines doch erfahrenen Bauherrm aber dann scheint das Problem bzw.die Fragestellung hier ja gelöst.
nordanney13.11.24 16:28
Bavilo1 schrieb:

Q2 Putz aufarbeiten? Verstehe ich nicht was soll ich aufarbeiten wenn Tapete drauf kommt?
Weil Q2 eine Qualitätsstufe ist, die besch... aussieht. Ist für moderne Tapeten und erst recht einen Anstrich nicht geeignet. Da brauchst Du schon eine dicke Raufasertapete o.ä. (für die Mietwohnung geeignet, aber doch nicht fürs Eigenheim).
Bavilo1 schrieb:

Wieso sollte der Estrich vorbereitet werden?
Je nach Bodenbelag/Estrich muss der Estrich vorbereitet werden. Z.B. Ausgleichsmasse, weil er nicht ganz eben ist. Oder das zwingend nötige Schleifen beim Fließestrich/Anhydritestrich.
Bavilo1 schrieb:

Böden und Malerarbeiten und alle genannten Eigenleistung übernehmen wir selbst. Wir brauchen keine Handwerker und kommen mit 15k hin.
... ohne Worte.
Bavilo1 schrieb:

Ich habe bereits ein Haus von 1960 Komplett saniert und weiß wie viel Geld ich für die Gewerke benötige.

Deine Rechnung kann ich also so nicht unterschreiben.
Du verstehst es nicht, oder? Da war was mit Äpfel und Birnen...

Aber gut, wenn Du alles weißt und alle Preise kennst, warum fragst Du dann hier nach Baukosten? Man nennt Dir durchschnittliche Baukosten für ein fertiges Haus und fünf Seiten später wirfst Du ein, dass Du doch hohe Eigenleistungen einbringst (gerne 50k Wert oder sogar mehr) und einfach unsere Rechnung nicht nachvollziehen kannst.

Hättest auf Seite ja sagen können, dass Du den Preis für ein Ausbauhaus benötigst und nicht für ein fertiges Haus. Mit Deinen Eigenleistungen - wenn sie denn ein Handwerker machen würde - wirst Du sogar bei über 3.000€/qm landen. Also passt doch alles.
11ant13.11.24 16:38
Bavilo1 schrieb:

Hier mal ein Auszug des Angebotes:
"Stadtvilla" Kantenlänge 9,865 mit Grundfläche "24qm größer", aha. Kommt die Annahme, 150 qm zu benötigen, womöglich gar schlicht von einem falsch gewählten Grundmodell, welches im Ergebnis auf diese etwa 155 qm kommt, nachdem man das Grundmodell um die Schmalhans-Küchenmeister-Engstellen bereinigt hat ?
Der Haustyp Anstattvilla ist eine Marketing-Mißgeburt, die konstruktionsbedingt ab etwa 140 qm erst zu funktionieren anfängt und selbst dann noch eine explosive Mischung aus "ui ist das knapp" und Platzverschwendungsräumen darstellt. Das (bis auf einen ausreichenden Kniestock) klassische Siedlungshaus funktioniert bereits ab etwa 110 qm und bringt vom "Trabbi" Flair 110/113 zum "Wartburg" Lichthaus 152 einen spürbaren "Größengewinn", während die 30qm mehr Nennfläche einer Mindestanstattvilla etwa zur Hälfte vollständig verpuffend und zur anderen Hälfte für Speckröllchen in Form eines T-Bad-Tanzsaales draufgehen. Hier kann man also bereits 90k allein dadurch sparen, sich von der Hausform "Alpha-Schantalles Liebling" zu lösen.
Bavilo1 schrieb:

Dachüberstände haben wir bewusst rausgenommen. Dafür gab es 2500€ Rabatt.
Damit meinst Du wohl nicht die Dachüberstände selbst, sondern deren Anstreichen (?)
Bavilo1 schrieb:

Ich habe bereits ein Haus von 1960 Komplett saniert und weiß wie viel Geld ich für die Gewerke benötige.
Eine tolle Info für Seite 5. Vergiß´ nicht, daß bei den Abmusterungen der Gewinn nicht mit herausgenommen wird. Mit "Rohbau plus" fährst Du wie gesagt konzeptionell billiger als mit "Einzugsfertig minus". Insbesondere vor dem Hintergrund eines erheblich veränderten Grundmodells könnte eine Individualplanung schon günstiger sein, mein Vorschlag wäre allerdings eher ein Katalogmodell von vornherein passenden Zuschnitts. Das nimmst Du dann mit allen (also auch den gemauerten) nichttragenden Innenwänden als Eigenleistung. Prüfe eingehend, ob zum vorgesehenen Eigenleistungs- (und Fremdvergabe-) Umfang nicht sogar eine Ausbauhausstufe besser paßt.
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