ᐅ Erfahrungen mit Küchenarbeitsplatte aus Vollholz
Erstellt am: 17.08.21 09:33
nordanney18.08.21 23:50
i_b_n_a_n schrieb:
Kannst du was zu Preisen von Iroko sagen? Bin bei meiner neuen Arbeitsplatte noch unschlüssig ...Ab ca. 100€ den Meter. Würde ich z.B. bei worktop-express kaufenElokine19.08.21 10:32
Myrna_Loy schrieb:
Ich hatte in den letzten Jahren als Arbeitsplatten alles durchgetestet und Holz ist neben Keramik mein Favorit. Nur geölte Arbeitsplatten werden jedoch schnell sehr fleckig. Ich nehme für Vollholz gerne Hartwachsöl - das ist auch lebensmittelbeständig und die Platten damit auch in den Randbereichen fast unzerstörbar.Hilft Hartwachsöl denn auch um den Herd außenrum, wenn häufig Fett spritzt?
Wir haben seit 10 Jahren eine Eicheplatte und ich würde auch jederzeit wieder Echtholz nehmen. Die Patina und selbst den ein oder anderen Ring von einem heißen Topf oder nicht bemerktem ausgelaufenen Essig stört mich überhaupt nicht. Notfalls könnte man auch mal schleifen.
Aber um den Herd herum wird das Holz durch Spüli schnell grau und trocken. Da könnte ich theoretisch alle paar Wochen nachölen.
Bei der restlichen Platte reicht alle paar Monate.
konibar19.08.21 11:02
interessant, dass hier fast nur auf die Ästhetik fokusiert wird.
Meine Bedenken kämen eher aus der Ecke Holzverzug und Risse.
Und das ist kaum vorhersagbar, da es stark davon abhängt, wie die aktuelle Bohle gerade
aus dem Stamm geschnitten wurde und wie nah die an einem Ast lag
Ich habe hier 2 Fälle wo Massivholz-Teile sich im Laufe der Jahre derart verzogen hatten,
dass die ursprüngliche Funktion praktisch nicht mehr gegeben ist.
Für mich zukünftig nur noch Sperrholz od Kastenstruktur (wenn's dicker ist),
evtl mit Massivholz-Randleiste an der Stirnseite, um die Optik zu wahren.
Meine Bedenken kämen eher aus der Ecke Holzverzug und Risse.
Und das ist kaum vorhersagbar, da es stark davon abhängt, wie die aktuelle Bohle gerade
aus dem Stamm geschnitten wurde und wie nah die an einem Ast lag
Ich habe hier 2 Fälle wo Massivholz-Teile sich im Laufe der Jahre derart verzogen hatten,
dass die ursprüngliche Funktion praktisch nicht mehr gegeben ist.
Für mich zukünftig nur noch Sperrholz od Kastenstruktur (wenn's dicker ist),
evtl mit Massivholz-Randleiste an der Stirnseite, um die Optik zu wahren.
Myrna_Loy19.08.21 11:05
Man schneidet auch nicht aus einem Brett. Arbeitsplatten immer aus Leimholz. Und bei guter Qualität lösen sich die Verleimungen auch nicht, wenn nicht literweise Wasser einwirkt.
haraldv19.08.21 15:53
Wir haben seit ca 3 Jahren eine eichenplatte 3,7x1,2 Meter auf der Kücheninsel. Der Schreiner hat sie in mehreren Schichten gefertigt, damit sie sich nicht verzieht. Ich frische die Oberfläche einmal pro Jahr mit einer Emulsion auf. Neben der spüle und dem Kochfeld sieht die Oberfläche aus wie neu. Nur dazwischen, wo die ganze Vorbereitung stattfindet gibt es ein paar Gebrauchsspuren. Gefällt mir aber ganz gut, und es wenn zu wild wird schleife ich einfach die oberste Schicht ab.
hampshire19.08.21 23:27
Habe 1995 Arbeitsplatten aus Esche in unsere kleine Berliner Wohnung einbauen lassen. Die sind nun dreimal mit umgezogen und werden noch „heiss geliebt“, inzwischen in unserer Eingangswaschküche. Na klar gibt es mal ne Macke. Feuchtigkeit bisher kein Problem.
Ähnliche Themen