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ᐅ Erdwärmepumpe vs. Luftwärmepumpe


Erstellt am: 03.05.2015 20:20

JohnnyUtah83 03.05.2015 20:20
Hallo Forenmitglieder,

meine Freundin und ich planen momentan unseren Hausbau. Letzte Woche haben wir unseren endgültigen Plan von unserem Bauunternehmer bekommen. Jetzt gehts um die Heizung.
Wir haben zwar noch keine Heizlastberechnung vorliegen, aber ich wollte mich dennoch schon mal mit dem Thema Heizung befassen, weil es für mich sehr wichtig ist.
Ihr werdet ziemlich schnell feststellen, dass ich heizungstechnisch ein ziemlicher Anfänger bin, weshalb ich mich auch hier an euch wende. Also seid ein bissel gnädig zu mir, wenn ich vielleicht das Thema zum 1000mal anreiße oder durch Ahnungslosigkeit besteche
Nun zu unseren Grunddaten fürs Haus:
- ca. 200 qm Wohnfläche
- 900 qm Grundstück
- ohne Keller (Heizraum ist vorgesehen)
- erreicht werden soll der KfW-Standard 70
- ein Kachelofen soll eingebaut werden (aus gemütlichen/optischen/persönlichen Gründen und auch um evtl. zuheizen zu können)

Wie gesagt, eine Heizlastberechnung gibts noch nicht.
Unser Bauunternehmer empfiehlt uns eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integrierter Lüftungsanlage von Stiebel Eltron.
Ehrlich gesagt finde ich eine integrierte Lüftungsanlage ganz sympathisch, da wir beide berufstätig sind und so tagsüber kaum lüften können. Ich weiß schon, dass wir kein Passivhaus bauen, aber ich denk dass ne Lüftungsanlage trotzdem nicht schlecht ist.

Gibts Erfahrungen mit solch dualen Anlagen?
Gibts denn auch integrierte Lüftungsanlagen die be- und entfeuchten???
Ich denke mir nämlich, wenn die Lüftungsanlage dies nicht kann, könnte es eventuell Probleme für die Atemwege, etc. geben. Am Schluss gibts auf Grund der fehlenden Befeuchtung Probleme und wir stehen recht dumm da.
Würde bei sowas auch das Aufstellen von nem kleinen Deko-Brunnen im Haus helfen?

Wir haben uns zuvor schon entschieden auf eine Wärmepumpe zu setzen. Eigentlich wollten wir zuerst eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren (Grundstücksfläche sollte ausreichend sein). Durch unseren Bauunternehmer habe ich mich jetzt auch ein wenig mit Luftwärmepumpen befasst.
Er meinte,dass wir eine Wärmepumpe mit einer Wärmeleistung von 8-9 Kw bräuchten.
Scheint mir fast ein wenig zu viel. Reichen nicht auch 6-7 Kw?

Ich bin jetzt total hin- und hergerissen zwischen Luftwärme und Erdwärme...
Klar ist die Erdwärme in der Anschaffung um ein gutes Stück teurer. Bei Stiebel Eltron ist die Erdwärmepumpe für Heiz-und Brauchwasserversorgung inkl. Lüftung alles in allem ca. 8.000 € wie die Luftwärmepumpe. Dafür ist die Erdwärme aber auch leistungsstärker und im Stromverbrauch günstiger. Wobei sich das immer wärmere Klima gerade im Winter auch positiv auf den Stromverbrauch der Luft-Wasser-Wärmepumpe auswirkt.
Ins Budget sollten beide passen. Aber ob sich beide rentieren???
Ist es eventuell sinnvoll die Warmwasserbereitung aus der Heizanlage rauszunehmen und sich stattdessen 2 Kollektoren aufs Dach zu klatschen???

Was waren eure Entscheidungsgründe pro/contra Luftwärme/Erdwärme???
Bitte helft mir bei der Entscheidungsfindung, sonst verheize ich mich noch

Vielen lieben Dank

Irgendwoabaier 03.05.2015 22:07
Also... Ohne die Heizlast zu kennen, kann die Frage nach der Auslegung gar nicht beantwortet werden. Und ohne Standort, Auslegungstemperatur, Sonnenmenge, Grundstück etc zu kennen, hilft nur Glaskugel lesen.
Mit anderen Worten: Im Zweifelsfall den Fachmann fragen... Alles andere ist Raten und auf Verkäufer hören - ob der individuelle Bedarf erfüllt wird, darf geraten werden...

EveundGerd 03.05.2015 23:05
Wie kalt wird es denn bei Euch in der Gegend und wie lange bleibt der Winter nach eigener Erfahrung? In Bayern kann's schon mal ordentlich kalt werden und bleiben.

Legurit 03.05.2015 23:50
Rentieren tut sich meistens in der kurzen Frist eher die Gasheizung
Ansonsten: für WPs mit ner Jahresarbeitszahl > 4.5 gibt es noch 4500 € von der Bafa.
Die Frage ob 6 , 7 oder 8 KW kann man so pauschal schwer beantworten. Wenn ihr nen Glashaus baut werden selbst 10 kW nicht reichen - auch wenn das Ding Kfw40 ist
Bezweifle, dass die Klimaerwärmung in den Business-Case einbezogen werden kann.

JohnnyUtah83 04.05.2015 08:04
Also unser Standort ist in der Nähe von Neumarkt in der Oberpfalz/Bayern. Es kann im Winter sicherlich kalt werden, aber ich denke es gibt Gegenden in Bayern die im Winter wesentlich kälter sind. Wenn man diesen Winter als Vergleich nimmt wars ja eher sehr mild. Richtige Frosttage gabs eher selten und unter -10 ist die Temperatur auch selten gefallen. Temperaturmittel in 2014 knapp über 8 Grad.
Also ein Glashaus planen wir nicht Wir sind auch davon abgekommen, viele bodentiefe Fenster im Erdgeschoss einbauen zu lassen, so wie es uns vom Bauunternehmer vorgeschlagen wurde. Jetzt haben wir nur noch 2 bodentiefe Fenster.
Gasheizung, Ölheizung, etc. wollen wir nicht Es soll definitiv eine Wärmepumpenheizung werden.

Legurit 04.05.2015 20:02
Gut - der letzte Satz ist entscheidend Auf bodentiefe Fenster muss man nun aber nicht verzichten...
Eure Auslegetemperatur (tiefste an zwei aufeinander folgendenen Tage gemessene Temperatur in den letzten 10? Jahren) und damit maßgeblich für die Auslegung eurer Heizung sind bei euch wohl -16°! (sowohl Nürnberg als auch Regensburg liegen bei -16°) - so kann einen der Eindruck manchmal täuschen.
Am wirtschaftlichsten ist bei Wärmepumpen wohl der Grabenkollektor - schwer nur wenn man niemanden findet, der das anbietet, oder das Grundstück zu klein ist.
Danach kommt m.E. in der langen Frist die Bohrung - wenn man nicht grad auf Felsmassiv wohnt - für beide gibt es bei Neubauten eine Förderung (wenn man das ganze vor der Vertragsvergabe beantragt).
In Niedersachsen haben wir ein Landesamt für Bergbau und Geologie (LBEG), da sind alle Bohrungen eingetragen und online frei zugänglich. Das hat uns sehr geholfen um zu schauen, wie viel Watt Entzugsleistung wir bei uns erwarten können etc. Hier kann man dann sicher auch mal mit den Nachbarn sprechen, die ebenfalls eine Bohrung haben. Gibt es sicherlich auch in Bayern.
Ich finde eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bei -16° schwierig (wobei es hier auch viele gibt, die das anders sehen)
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