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Erbbaurecht Erfahrungen - Kostenfalle oder kein Problem?

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Erschliessungskosten müssen auch die bezahlen, die ein Eigengrundstück in einem neu angelegten Gebiet kauft. Nur ist es dann eingepreist.
 
Die Frage kann man doch nur beantworten, wenn man weiß was ein vergleichbares Grundstück zum Kauf kosten würde.
Normalerweise nimmt auch die katholische Kirche 4% vom Grundstückswert als Jahrespacht.
Nach dieser Formel komme ich auf einen Grundstückswert von etwa 23750€.
Jetzt kannst du dir ja ausrechnen, was du an Zinskosten für ein entsprechendes Darlehen bis zur Abzahlung hast.
Bei den aktuell sehr niedrigen Zinsen gewinnt die Finanzierung eigentlich immer gegen die Erbpacht.
Wir landen also wieder bei meiner Ausgangsfrage: gibt es ähnliche Grundstücke zu einem ähnlichen Preis in ähnlicher Lage auch zu kaufen?
 
Der Grundstückspreis beträgt bei uns zwischen 100 und 120€ der m²(war vor 2 Jahren so). Jedoch bekommt man bei uns zurzeit nichts zu kaufen, evtl. erst wieder in 2-3 Jahren. Meine Bedenken sind zwecks der Steigerung des Zinses, habt ihr da keine Bedenken das ihr in 10 Jahren evtl. das doppelte oder dreifache Zahlen müsst. Lt. vorliegenden Vorabvertrag steht keine Zeit drin, in der der Zins angepasst wird, nur das er sich auf den Verbraucherpreisindex bezieht. Vielen Dank schon mal für die rege Beteiligung. Die Erschließung habt ihr auch zahlen müssen?
 
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Normalerweise werden die Verträge alle 7 Jahre entsprechend der Inflation bzw. eben diesem Verbraucherpreisindex angepasst.
Insofern brauchst du dir da jetzt keine Sorgen um eine unglaubliche Steigerung machen.
Das wird halt alle 7 Jahre um 5-10% hoch gehen, bei dem niedrigen Ansatz sind das aber eh Peanuts.
Wenn die 100-120€/m² auch für unerschlossene Grundstücke gezahlt werden ist in diesem Fall die Erbpacht finanziell absolut vertretbar, der Erbpachtansatz läge ja bei lediglich ca. 1% / Jahr.
 
Der Pächter stützt sich beim Zins auf eher ältere Zahlen.
Das ist ein Vorteil.
Der Verbraucherpreisindex wird sich auch nicht verdoppeln [emoji12]
 

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