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ᐅ Entscheidungshilfe bei der Wahl der Baufirma

Erstellt am: 09.12.20 21:02
W
wullewuu
Hallo,

ich war bereits vor 1-2 Jahren bereits vermehrt in diesem Forum aktiv, als ich glaubte, dass ich zeitnah ein Grundstück kaufen und ein Haus bauen werde. Das war ein Irrtum. Es hat bis heute gedauert und viel Glück war von Nöten, dass wir nun endlich ein Baugrundstück kaufen konnten. Da sich die familiäre Situation ändern wird brauchen wir mehr Platz und haben daher einen gewissen "Druck" zügig den Hausbau einzuleiten. Wir hatten uns in den letzten Jahren viel Gedanken über das "Was wollen wir eigentlich bauen?" zu machen, daher sind wir z.B. auch ein Kfw 40 Plus Haus festgelegt. Außerdem schwankten wir immer zwischen 3-4 Firmen von denen es auch definitiv eine sein soll, aber wie es nun mal so ist. Nun MUSS die Entscheidung fallen und es gelingt nicht. Leider ist es durch Corona auch nicht einfacher, da die Gespräche und Besichtigungen schwieriger denn je sind. Was möchte ich also nun? Ich würde gerne wissen welche der Firmen ihr empfehlen könnt und worauf man achten muss. Ich denke eigentlich, dass alle der folgenden Firmen einen guten Ruf besitzen und weitgehend solide und hochwertig abliefern. Mir ist aber auch bewusst, dass es gegenteilige Erfahrungen geben wird..
Also.. Lange Rede kurzer Sinn:
- Viebrockhaus (wir kennen zwei Familien die mit Viebrockhaus bei uns in der Region gebaut haben und sehr zufrieden mit allem waren/sind)
- Weberhaus
- Büdenbender
- Kampa

Wieso nun diese Firmen? Sie haben uns angesprochen. Die Verarbeitung ist hochwertig, ich habe nicht von vielen Katastrophen gelesen.
Das Haus soll, wie bereits gesagt, KFW40 Plus sein, daher spielen vor allem Aspekte zur Wand (da sagt halt jeder, dass er die beste Wand hat...) eine Rolle. Warm halten alle, aber wer hält auch gut kühl? Wir möchten eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Welche Firmen haben gute Heizungen? Ich hänge an Viessmann, macht auf mich einen guten Eindruck, wird z.B. von Kampa und Büdenbender verbaut. Das heißt aber nicht, dass andere besser sein können? Hier fehlt mir die fachliche Erfahrung.

Wie ist die Schalldämmung insbesondere Vgl. Hausständer vs. Massiv (Viebrockhaus)? Jeder sagt, dass er super sei.

Was ist mit den Zwischenwänden bzw. Decken? Hört man jeden Schritt? Auch da sagt jeder: wir bauen die beste Wand.

Das Haus soll schlüsselfertig gebaut werden, daher sollten die "Preise" fair sein.

Wichtig ist uns eine gute Photovoltaikanlage mit mind. 7-8 kwp.

Wir würden den Bau durch einen Gutachter begleiten lassen. Lohnt eine Kontaktaufnahme zu "Fertighausexperte"? Oder ist das Marketing?

Ihr seht: Es gibt viele viele Fragen, aber wahrscheinlich kann man mit keiner der Firmen sehr viel falsch machen?

Danke!
P
Pinkiponk
11.12.20 09:06
Ysop*** schrieb:

Vorteil von regional kann sein, dass die ggf. flexibler sind, du nicht deren Werbung mitfinanzierst und keine kleine Nummer bist. Und, dass sie die Gegebenheiten vor Ort kennen
Ein weiterer Vorteil ist, dass sie häufig die Bauämter kennen und wissen, was, unabhängig vom Bebauungsplan, vielleicht gerade noch so "durchgehen" könnte und was nicht.
E
exto1791
11.12.20 09:06
Matthew03 schrieb:

@TE löse mal deinen Knoten im Kopf, dass es ein Fertighaus sein muss, ansonsten macht die Diskussion hier wenig Sinn, das hast du ja selbst bereits festgestellt, allerdings hattest du dabei eine andere Ursache ausgemacht ("die anderen verstehen dich nicht"). Vielmehr bist es aber anscheinend du, der anstatt endlich mal nen Bauunternehmer im Nachbardorf zu besuchen hier x-fach fragst was an dem besser sein soll. Na wenn du der Meinung bist und bleibst, nichts gehe über Fertighaus dann baue doch einfach so, dann ist aber die Diskussion hier eben sinnlos. Dir wurden ja sogar Vorschläge zum googlen (!) gemacht...klapper mal Neubaugebiete ab und lies die Schilder die dort stecken.
Die Annahme, nur deine Auserwählten seien ansprechend und bauen "hochwertig" (die Rückfrage danach ist glaub immer noch unbeantwortet) ist eine spannende...wie kommst du denn darauf? Auch die Aussage "wahrscheinlich kann man mit keiner der Firmen sehr viel falsch machen?" halte ich für mindestens gewagt. Nimm doch die Tipps hier mal an.

Es hat auch einen Grund, wieso in den Neubaugebieten zu 80% regional gebaut wird...

Wie gesagt, wir waren zu Beginn auch total versteift auf überregionale Fertighausanbieter à la Weberhaus etc.

Gott sei Dank sind haben wir umgeschwenkt. Schon nach dem 1. Gespräch wusste ich, dass ich diese Fertighausschiene auf jeden Fall verlassen werde.

Wie gesagt, du kannst auch problemlos ein Fertighaus bauen, machen hier auch einige! Ist auch definitiv kein Fehler, nicht falsch verstehen!

Das Problem ist nur: @TE: Du weißt gar nicht was zu dir passt, weil du noch nicht alles ausprobiert hast. Lass dich einfach mal drauf ein
Nida35a11.12.20 09:09
unser GU, Massiv, hat 2 Angebote gemacht, eins KfW55 und eins als extra Spalte KfW40,
der Unterschied waren Dämmung Dach, Bodenplatte, Wand und Kontrollierte-Wohnraumlüftung,
Preisdifferenz 12k€
S
Stefan001
11.12.20 09:24
exto1791 schrieb:

zu 1.

Ja, da hast du recht - da stellt sich natürlich auch die Frage wie hoch der %-Anteil der WDVS Häuser auf dem Markt sind. Ich bezweifel, dass dies für den TE in Frage kommt... Dazu müsste man sich erstmal viel mehr beschäftigen, informieren und vergleichen. Somit bleibt es wohl in diesem Bereich eindeutig bei monolithisch und somit ist die Annahme meinerseits einfach zu 98% korrekt - wie gesagt, entweder wird heutzutage halt Ziegel oder Ytong verbaut, wenn ein Massivhaus gebaut wird. Außerdem liegst du im WDVS von den Kosten auch in einem ganz anderen Bereich...
Also wenn man in so absoluten Kategorien wie du sprichst sollten deine Fakten auch stimmen. Gib gerne eine Quelle zu den 98% an.
Mit 98% liegst du aber definitiv daneben. Ich habe leider keine Quellen, ich kenne bei mir in der Region keinen GU der monolithisch massiv baut. (Hier wird aber auch vermutlich um die 50-80% mit Klinker gebaut)
exto1791 schrieb:

2.
Ja das will ich doch damit sagen? Natürlich rechnet sich eine Photovoltaik SOFORT energetisch, sowie umwelttechnisch, jedoch NICHT im Bezug auf die Anschaffungskosten. Somit kann ich die Anlage eventuell auch 5 Jahre später anschaffen zu einem geringeren Kaufpreis und eventuell mit neuen energetischen Standards? Somit stellt sich die Überlegung in solch einer Phase aktuell, in der das P/L-Verhältnis einer Photovoltaik auf dem Tiefpunkt ist, das Geld anderweitig zu besparen/anzulegen/auszugeben.
Und auch das ist absolut falsch. Natürlich rechnet sich eine Photovoltaikanlage NICHT SOFORT umwelttechnisch. Die Energie die für die Herstellung verbraucht wird ist immens. Das ist einfach nur quatsch.
E
exto1791
11.12.20 09:29
Stefan001 schrieb:

Also wenn man in so absoluten Kategorien wie du sprichst sollten deine Fakten auch stimmen. Gib gerne eine Quelle zu den 98% an.
Mit 98% liegst du aber definitiv daneben. Ich habe leider keine Quellen, ich kenne bei mir in der Region keinen GU der monolithisch massiv baut. (Hier wird aber auch vermutlich um die 50-80% mit Klinker gebaut)

Und auch das ist absolut falsch. Natürlich rechnet sich eine Photovoltaikanlage NICHT SOFORT umwelttechnisch. Die Energie die für die Herstellung verbraucht wird ist immens. Das ist einfach nur quatsch.

Ja denn beziehe die Klinker noch mit ein und du bist bei 98% - meine prozentualen Werte sollen einfach nur verdeutlichen, wie es heute "Gang und Gäbe" ist. Da ich den TE nicht so einschätze, dass er etwas "besonderes" machen möchte, macht es auch Sinn mMn solche Aussagen zu treffen. Soll natürlich mehr symbolisch dienen als wirklich eine Quelle die dies belegt 😀

Man muss doch nicht immer alles so genau nehmen :p - letztlich will ich ja mit diesen Aussagen nur den TE darauf hinweisen, dass es durchaus Sinn macht, sich in diesem Bereich zu informieren.


Völlig richtig mit der Photovoltaik und somit auch grundsätzlich nochmal ein Argument, dass nicht unbedingt für die Photovoltaik spricht.
M
miho
11.12.20 09:35
Stefan001 schrieb:

Und auch das ist absolut falsch. Natürlich rechnet sich eine Photovoltaikanlage NICHT SOFORT umwelttechnisch. Die Energie die für die Herstellung verbraucht wird ist immens. Das ist einfach nur quatsch.
Das "immens" ist in etwa 2 Jahren wieder drin bei einer Laufzeit von 25 bis 30 Jahren. Rechnerisch in die Gewinnzone kommt die Anlage nach 8 bis 10 Jahren, wenn sie keinen Speicher hat.
klinkerphotovoltaik