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ᐅ Energieeinsparverordnung, KFW55 , KFW40 oder KFW40 Plus


Erstellt am: 15.07.2017 17:50

CarinaJ 15.07.2017 17:50
Hallo zusammen,

aufgrund einer interessanten Thematik, die gerade rund um unsere Idee vom Hausbau entsteht und uns vor ein großes "?" stellt möchte ich die Frage mal hier in den Raum werfen:

Nach welchem Standard sollte man bauen (Energieeinsparverordnung, KFW 55, Kfw 40 oder KFW 40 plus)?

Wir sind keine Ideologen, dass heißt es geht uns hauptsächlich um zwei Entscheidungskriterien:
1) Kosten-Aufwand (d.h. welche Variante rechnet sich über die Laufzeit)
2) Zukunftsfähigkeit

-> wir sind Anfang/Mitte 30 und gehen dementsprechend von einem langen Bestand des Hauses aus
-> wir gehen von steigenden Energiepreisen aus


Was ist passiert?
-> wir waren fest entschlossen, dass wenn wir bauen, dann nur ein kfw 40 plus Haus. Annahme: Isolierung ist am Ende der Entwicklung, da gibt es nicht mehr viel Potential. Dämmtechnisch ist man einfach beim Nonplusultra angekommen. Entwicklungspotential haben noch die Wärmepumpen und das Speichersystem.
Daher wollten wir eine Luftwärmepumpe, mit einer möglichst großen Solaranlage (9,99 kwp) und einem entsprechenden Speicher. Kontrollierte-Wohnraumlüftung wäre in allen Varianten ein muss. Ziel: Den kompletten Strom den wir benötigen selbst erzeugen und am Ende des Jahres mit plus-minus null rauskommen. Also keine Stromkosten oder anderweitigen Energiekosten zu haben.

Folgende Herausforderung ist dann auf uns zugekommen:
bei uns in der Region gibt es so gut wie keine BU/GU die überhaupt sowas anbieten. Die einzige Fa. mit der wir problemlos bauen könnten ist die bekannte aus Bad Fallingbostel. Wir haben dort auch schon einige Gespräche gehabt, aber so richtig überzeugt bin ich nicht. Klar gibt es viele Vorteile, aber eben auch Dinge die mich stören.

Jetzt haben wir uns noch mal auf die Rundreise quer durch die regionalen Anbieter begeben.
Tenor: wir bauen zu 70% Energieeinsparverordnung oder Kfw55 Standard. 1 Fa. hat sich so inkompetent im 1. Gespräch gezeigt und danach mit Null-Kundenpflege geglänzt, dass wir uns inzwischen gar nicht mehr vorstellen können, dass diese Fa überhaupt ein Haus mit einer funktionierenden Heizungsanlage hinstellen kann. 1 Fa ist inzwischen Insolvent. 1 weitere Fa. bietet Max kfw 55 an (auch nicht gegen Aufpreis). Eine weitere Fa. würde uns prinzipiell alles hinbauen, hält aber alles größer kfw 55 für Schwachsinn.

Kurzum: Unsere Idee stößt auf absolut keine Gegenliebe (außer in Bad Fallingbostel). Und jetzt kommen wir doch ein wenig ins grübeln, welcher Weg wohl der Richtige sein kann (aus oben genannten Gesichtspunkten).

Ich hoffe, dass ich jetzt nicht eine DIskussion lostrete die am Ende auf eine "Glaubensfrage" hinausläuft. Das Problem ist nur, dass man sich alle Szenarien scheinbar "schön rechnen" kann.


Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen, Meinungen und vielleicht auch Rechnungen zu dem Thema.

Grüße

Carina

matte 15.07.2017 17:53
Wirtschaftlich betrachtet Energieeinsparverordnung.
Der Rest ist grüner Daumen.

CarinaJ 15.07.2017 17:56

Danke für deine Antwort. Kannst du bitte etwas erläutern warum?
Und was ist mit der Zukunftsfähigkeit?

Nordlys 15.07.2017 18:13
Rechne mal. Wir bauen mit einem GU klassisch nur Energieeinsparverordnung. Prognostizierte Gaskosten 700 im Jahr, Strom zwei Leute 65,- im Monat oder rund 800 im Jahr. Also 1500 im Jahr für Energie. Wenn Dein Ziel null ist, welches Investment kostet Dich das? An Zusatzdämmung, an Zusatztechnik, und vergiss bitte nicht, was Technik ist, macht Wartungskosten und auch komplett Austauschkosten. Du brauchst eine hypergute Wärmepumpe oder Erdwärme, Du brauchst viel Photovoltaik, Du brauchst ne teure Kontrollierte-Wohnraumlüftung statt RegelAir in den Fenstern, was kostet das alles? 30 xtra? Also 20 Jahresverbräuche. Jetzt sagst Du, ja, aber Gas und Strom werden doch teurer? Ich sage dann, ja, Deine ganze Technik macht aber auch Technikerrechnungen. Und die gesparten 30 musste ich nicht mitfinanzieren, Zins und Tilgung für 30 weniger. Und...reichen die 30 überhaupt oder echt, sag mal, wie viel teurer kommt den 40+ Hütte in echt? Karsten

matte 15.07.2017 18:15
Naja, da gibt´s nicht viel zu erläutern...

Bei angenommenen Heizkosten von 600-800€ im Jahr für ein Haus normaler Größe(Warmwasser außen vor, das brauch ich nämlich bei allen Häusern gleich viel) sind Vorlauf Einsparungen von 200€ Vorlauf auch 300€ im Jahr möglich.

Geh ich jetzt mal von 300€ aus, spare ich mir auf 20 Jahre also 6000€ bei gleichbleibenden Energiekosten.

Demgegenüber steht ein Mehrinvest, um die jeweiligen Standards zu erreichen. Je höher der Standard, desto höher der notwendige Investment.

Für mich bin ich nach anfänglicher KFW55 Pflicht davon abgekommen, weil mir einiges der KFW nicht schmeckt und es mir diesen Aufwand nicht wert war.

Natürlich bekommt man auch noch nen Tilgungszuschuss von denen, aber den lass ich in meiner Betrachtung mal für den Energieberater darauf gehen, welcher bei Energieeinsparverordnung nun mal nicht notwendig ist.

Ich bleib dabei:
Wenn du das nötige Geld für solche Energiestandards hast und es dir wichtig ist, mach es. Aber nicht aus den falschen Beweggründen mit der Hoffnung, dadurch die Einsparung des Lebens zu generieren

CarinaJ 15.07.2017 18:16
Einen genauen Vergleich ohne in eine Äpfel mit Birnen-Rechnung zu kommen habe ich nicht. Da ich keinen Anbieter gefunden habe der, ich sag mal 55 und 40 plus anbietet.

Der eine Anbieter meint Energieeinsparverordnung zu 55 sind 7000 Euro Unterschied und für 40plus muss man 40.000 Euro darauf rechnen.

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