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ᐅ Energetische Haussanierung unsere Erfahrungen


Erstellt am: 24.11.24 12:05

benno12324.11.24 12:05
Hallo, wie beschrieben möchte ich hier mal unsere Erfahrungen mit unserer Haussanierung, Dämmung u.a. beschreiben.
Vorweg: Es kann sich lohnen.
Warum schreibe ich kann, weil das Thema komplex und nicht verallgemeinerbar ist.
Ich fang mal an: Wir haben vor neun Jahren eine Doppelhaushälfte Baujahr 1935, doppelwandiges Hartbrandziegelmauerwerk (hält wahrscheinlich tausend Jahre) gekauft.
Doppelglasfenster Plaste. Im Zuge erster Arbeiten haben wir Kellerdämmung (Granulat) rausgeschmissen und eine 15 cm Styropordämmung und Fußbodenheizung im Erdgeschoss eingebaut/lassen. Später war das Dach fällig, auf Schindeldach wurde ein leichtes Blechdach gebaut. Dabei habe ich darauf geachtet (wichtig) das der Dachüberstand zum Giebel verlängert wurde, ca 30 cm.
Vor zwei Jahren nun haben wir die Außenwände, bedingt durch bauliche Gegebenheiten nur mit 8 cm Mineralwollplatten (ich meine besser als Styropor, wegen Durchlässigkeit) gedämmt. Mein Vorteil: Ich habe das woanders unter Anleitung schon mal gemacht, hat sich bewährt, und so hab ich alles in Eigenregie machen können. Deshalb Kosten für ca 80 m2 ca 5000 Euro Material inclusive Gerüstkosten für vier Wochen. Gleichzeitig haben wir die alte Gasheizung mit 80 Liter Warmwasser gegen eine neue Brennwerttherme, wasserstofffähig, mit 20 Liter beiliegendem Warmwasserboiler gewechselt (dazu später mehr).

Heizkosten vorher: 20000 kwh. Jetzt seit zwei Jahren ca 7000 kwh pro Jahr. Wenn man vielleicht einrechnet das die letzten Winter nicht so kalt waren, also ungefähr eine Einsparung um die Hälfte mindestens. Leider, da beide arbeiten im gleichen Jahr ausgeführt, kann ich nicht sagen welche Einsparung auf die Dämmung und welche auf die Heizung entfällt.

Aber in unserem Fall hat es sich auf jeden Fall gelohnt, in ein paar Jahren wird sich das amortisiert haben.
Zur Dämmung kann ich sowieso raten, mal so gesagt, wer läuft im Winter ohne Mantel draußen rum.

Zur Gasheizung: Wir hatten im Kalkül auch eine Wärmepumpe. Wäre langfristig vielleicht besser. Aber erstens keine Erfahrungen damit. Zweitens die Kosten waren fast dreimal so hoch. Und da frage ich mich jetzt, wenn ich lese das die in anderen Ländern, Dänemark, Großbritannien nur ein drittel von dem hier in D kosten, dann ist da was faul, falls das stimmt.
Mehr will ich dazu hier nicht sagen, kann sich jeder selbst ein Bild machen. Nebenbei die E Autos in anderen Ländern kosten auch nur ein Bruchteil von dem in Deutschland.

Will hier erstmal Schluss machen. Wer Fragen hat, gerne.

Gruß Benno
Arauki1124.11.24 22:15
Damit mal Jemand antwortet:
Der Umstand, dass Dämmung die Reduzierung der Heizkosten mit sich bringt ist wohl schon länger bekannt und so auch wohl beabsichtigt, genauso wie das winterliche Tragen von wärmender Kleidung.
In anderen Ländern gelten andere Preise, das kennt man ja aus vielerlei Bereichen, so wie z.B. die Lebensmittelpreise bei uns schon seit Jahren günstiger sind als woanders.
Frauke18724.11.24 22:18
Ich gehe mal davon aus, dass sich euer Objekt in Ostdeutschland befindet. Da dürfte der Kaufpreis 2015 noch halbwegs günstig gewesen sein. auch die Sanierung hört sich sehr sinnvoll an.

Das Ergebnis zählt und wenn du mehr als die Hälfte deiner Energiekosten sparst war die energetische Sanierung ja auch von Erfolg gekrönt.

Totgesagte Leben länger und so wird es auch mit der Gasheizung werden. Das die jemals Wasserstoff betrieben wird glaube ich nicht.
Wasserstoff ist heute schon zum scheitern verurteilt wie auch die Wärmepumpen.

Das kann in Neubauobjekten sinnvoll sein aber nicht im Altbestand wie bei dir. Vielleicht hätte man die Warmwassererzeugung mit einer Wärmepumpe realisieren können, aber auch da ist der Gasboiler effektiver.
nordanney24.11.24 22:20
benno123 schrieb:

Mehr will ich dazu hier nicht sagen, kann sich jeder selbst ein Bild machen. Nebenbei die E Autos in anderen Ländern kosten auch nur ein Bruchteil von dem in Deutschland.
Eigentlich nicht in anderen Ländern. Da gibt es i.W. nur die Chinesen - aber deren Auto- und Batterieindustrie wird mit Milliarden unnatürlich gepusht und frag jetzt bitte nicht, was die Arbeiter verdienen und wie es denen geht.
Frauke18725.11.24 07:37
Um es mal konkret zu machen.

Ein Beschäftigter in China hat im Jahr 2023 durchschnittlich 120.698 Yuan im Jahr verdient. Dies entspricht rund 16.810 US-Dollar im Jahr, wenn man den Jahresschlusskurs des chinesischen Renminbi im Verhältnis zum US-Dollar zugrunde legt.

Die Aussage von ist falsch.
nordanney schrieb:

Da gibt es i.W. nur die Chinesen - aber deren Auto- und Batterieindustrie wird mit Milliarden unnatürlich gepusht und frag jetzt bitte nicht, was die Arbeiter verdienen und wie es denen geht.

Viele Arbeiter in China haben sich einen kleinen Wohlstand erarbeitet. Die Preise sind wesentlich günstiger als in Deutschland.

Und um es einzuordnen, mein Jahresgehalt liegt auch nur bei 21.600 Euro. Nur habe ich deutlich höhere Preise. Geht es dem chinesischen Arbeiter tatsächlich so schlecht?
nordanney25.11.24 08:17
Frauke187 schrieb:

Die Aussage von @nordanney ist falsch.
Was ist konkret falsch?
Frauke187 schrieb:

Geht es dem chinesischen Arbeiter tatsächlich so schlecht?
Davon habe ich nichts gesagt. Aber der Facharbeiter in D, der in Wolfsburg ein Auto montiert, verdient ein Mehrfaches als der Arbeiter in China.
Daraus folgt, dass die Lohnkosten massiv unter den Deutschen liegen. Und daraus folgt, dass das Auto in China billiger produziert werden kann.
Frauke187 schrieb:

Die Aussage von @nordanney ist falsch
Somit ist die Aussage korrekt in Bezug auf die Kostensituation in China.

Du bist nicht zufällig ein neuer Buchsbaum?
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