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Erstellt am: 27.12.2020 21:29

nordanney 29.12.2020 12:06
motorradsilke schrieb:

Ich bin ja noch Anfänger in dem Gebiet.
Aber wie löse ich dann das "Problem", dass ich im Wohnzimmer und Bad 25 Grad haben möchte, im Schlafzimmer aber nur 18? Und die 25 Grad im Wohnzimmer nicht ganztags, sondern nur, wenn ich zu Hause bin, und auch nicht nachts?
Im Neubau eigentlich gar nicht. Punkt.

7 Grad Unterschied im Neubau wirst Du dauerhaft einfach nicht schaffen (davon abgesehen sind 25 Grad im Wohnzimmer äußerst ungewöhnlich). Das Problem beim Neubau ist, dass alles dick und warm eingepackt ist und sich daher Temperaturen angleichen.
Stell Dir einfach vor, du packst den heißen Kaffee und das Eis gemeinsam in eine Kühl-/Warmhaltebox. Die Temperatur außerhalb der Box hat kaum Einfluss auf die Temperatur im Inneren. Aber im Inneren passen sich die Kaffeetemperatur und Eistemperatur an - ein Ausgleich wird geschaffen. So läuft es auch im Neubau.
Du kannst zwar die Fußbodenheizung auf unterschiedliche Temperaturen auslegen lassen (oftmals 22 Grad im Wohnbereich, 24 Grad im Bad - gerne auch nur 20 Grad im Schlafzimmer). Aber große Unterschiede wirst Du nicht merken. Daher werden gerne (elektrische) Zusatzheizungen im Bad verbaut, damit man "mal eben" die Temperatur erhöhen kann.
motorradsilke schrieb:

Klar ist mir, dass eine Fußbodenheizung träge ist. Daher war mein Gedanke, ich stelle sie dann im jeweiligen Zimmer auf die gewünschte Temperatur, aber eben schon einige Stunden früher, lass sie dann aber auch schon früher abkühlen.
Klar kann man das machen. Dann startet die Fußbodenheizung volle Pulle um 12 Uhr, damit es um 18 Uhr heiß ist. Dann werden angrenzende Räume aber fleißig mitgeheizt (z.B. auch das angrenzende Schlafzimmer, in dem Du dann das Fenster aufmachst, um es kühler zu haben!?) Anschließend bis zum nächsten Morgen ausmachen. Tut der Heizungsanlage und Deinem Verbrauch aber gar nicht gut.

Eine Fußbodenheizung im Neubau wird eingestellt und läuft dann (eigentlich) ohne Anpassungen durch.

motorradsilke 29.12.2020 12:17
Danke für deine Erklärung. D.h., man senkt bei der Fußbodenheizung auch nachts nicht ab, so wie man das bei Heizkörpern macht? Ist das nicht uneffektiv? Beste Lösung wären also zwei Heizkreisläufe, einmal Fußbodenheizung, einmal Heizkörper, die man bei Bedarf schnell zuschalten kann? Wird aber sicher zu teuer?
Und was mach ich in der Übergangszeit, in der ich bisher ausschließlich mit dem Kamin Wohnzimmer und Flur beheize (daher sind wir auch die 25 Grad gewöhnt)? Da müsste ich doch die Heizung im Wohnzimmer auf minimal drehen, ich möchte dann ja nur warme Füße haben.

nordanney 29.12.2020 12:34
motorradsilke schrieb:

D.h., man senkt bei der Fußbodenheizung auch nachts nicht ab, so wie man das bei Heizkörpern macht? Ist das nicht uneffektiv?
Doch, genau das ist effektiv. Gleichmäßige Heizungsbelastung. Wieder anschaulich ein Beispiel. Wenn Du mit Deinem Auto dauernd Vollgas gibst und anschließend wieder kräftig abbremst, hast Du auch einen deutlich höheren Verbrauch und Verschleiß, als wenn Du gleichmäßig mit mäßiger Geschwindigkeit fährst.
motorradsilke schrieb:

Beste Lösung wären also zwei Heizkreisläufe, einmal Fußbodenheizung, einmal Heizkörper, die man bei Bedarf schnell zuschalten kann? Wird aber sicher zu teuer?
Teurer nicht unbedingt, aber unnötig und ineffektiv. Heizkörper benötigen i.d.R. eine höhere Vorlauftemperatur als eine Fußbodenheizung (außer Du bist bereit, für Heizkörper auch mal 600-800€ das Stück auszugeben - dann gibt es auch Heizkörper, die mit richtig niedriger Vorlauftemperatur laufen). Also heizt die Heizungsanlage, z.B. Wärmepumpe, die bei höheren Temperaturen ineffektiv wird, zuerst das Heizungswasser hoch auf für die Heizkörper und für die Fußbodenheizung wird das heiße Heizungswasser wieder mit kaltem Wasser gemischt, um die niedrigere Vorlauftemperatur zu erreichen.
motorradsilke schrieb:

Und was mach ich in der Übergangszeit, in der ich bisher ausschließlich mit dem Kamin Wohnzimmer und Flur beheize (daher sind wir auch die 25 Grad gewöhnt)? Da müsste ich doch die Heizung im Wohnzimmer auf minimal drehen, ich möchte dann ja nur warme Füße haben.
Mach Dich vom Gedanken frei, dass Du wirklich warme Füße bekommst. Das ist heute in Neubauten nicht mehr der Fall. In der Übergangszeit hast Du vielleicht 27 Grad Vorlauf, das merkst Du nicht mehr an den Füßen.
Aber es hindert Dich ja niemand daran, einen Kamin im Haus zu haben. Tolle Sache und in der Übergangszeit keine schlechte Ergänzung.

motorradsilke 29.12.2020 13:33
nordanney schrieb:


Mach Dich vom Gedanken frei, dass Du wirklich warme Füße bekommst. Das ist heute in Neubauten nicht mehr der Fall. In der Übergangszeit hast Du vielleicht 27 Grad Vorlauf, das merkst Du nicht mehr an den Füßen.

Ehrlich? Genau das wäre mit ein Grund für mich, überhaupt neu zu bauen. Ich möchte endlich in Socken durch das Haus laufen können, derzeit brauche ich immer warme Hausschuhe.

Hat sich das denn in den letzten ca. 10 Jahren gravierend geändert? Bei Bekannten in einem ca. 10 Jahre alten Haus habe ich immer warme Füße, das ist mir total angenehm.

Wir werden allerdings Gasheizung haben.

nordanney 29.12.2020 13:48
motorradsilke schrieb:

Hat sich das denn in den letzten ca. 10 Jahren gravierend geändert? Bei Bekannten in einem ca. 10 Jahre alten Haus habe ich immer warme Füße, das ist mir total angenehm.
Nein, das hat sich nicht geändert. Wenn man aber nicht unbedingt effizient plant, damit eine hohe Vorlauftemperatur benötigt, kann man auch richtig warme Füße bekommen. Bei Fliesen fühlen sich diese auch noch einmal wärmer an als bei Parkett zum Beispiel.

Die Gasheizung ist deutlich robuster, was die Auslegung angeht, als eine Wärmepumpe. Welches KfW Level strebt ihr denn dann überhaupt an? Und warum überhaupt Gas?

hanse987 29.12.2020 13:51
Auch wenn man Gas nimmt, sollte man die Heizung auf Wärmepumpe hin auslegen um in vielen Jahren einfach tauschen zu können. Eine Wärmepumpe lebt nun mal von einer geringen Vorlauftemperatur.
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